Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- VII (1907)
- Issue
- Heft 11 (15.3.1907)
- Date
- 1907-03-15
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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L'Xu יין«, ki t(Vl) i&Cto&'KO N'ßs CH A;ül .(Jessen, Geschichte seit •3«,W Jttbren'*i«'%st (munter- .*. f>roc|»cncr j1i*t»5nsch hyglaybigter Cber Hefttun«, «ich •vcrfölgcii \ tösst;. eine« Stamm* der seit ־wit.׳i1nKtawhHcher ’! Zähigkeit am Prinzip der. Rassen re inheil ie8tbtvft,.. nachdem er .• vorher unzweifelhafte Mischungen־itüirdigemawbt־ hat; einen Stamm endlich, (fcr gkidueHig, in kdcio. Klima :und unter den verschiedensten amfeicn Rassen geM» :hat• *und׳ noch. lebt. Es ist, als h.’ittc Natur und Geschichte hier cm Wissenschaft* Helios Experiment über Kreuzung tmd Inzucht, über den Ein* Hass vo« Milieu und Klima darhictcn wollen. Wichtig lür das Verständnis der .luden als Rasse ist vor allem die Betrachtung der i ii d i s c b e n R a s s e n m » s c 11 u 11־ K£H'} ,Woraus wer.den Rassenm^clMiiigcu gcftilKort? Vjrehnw sagt von den Juden;2) ״Die blonden, und ,die schwarzen Juden hissen sich nicht ohne Weiteres auf eine einheitliche Ahstüii'mui'.g ztirtickführcu; und der Gedanke,‘ Uäss hier MUchuit- ׳gc«.. zuH) Teil sehr alte,• her vor treten:, *hat gewiss Seinfe Bereelltigimg.*•' Die Vcrsdficdi:i1heitv!1J also; die •'׳־wir au den JtHk’tf'wahniebmert; führ»1'« zrt 1h׳r Vermutung, das's׳ die Juden auf ihrein Wege• durch die Oesehichte andersartige Bestand־- teile Ki-sivHi aiiMcöo'inireii haben‘.• ‘ •י ׳־•'• ג י־ י־ ־ג: Ein ־Kurzer‘ ßicR auf Men ־aiitiirolmlögiscficii Bestand des * * ** י * ,-י•.‘ ר ii*, * ״•* heutige» Jude.ntniiis wird »ns 'ze;g‘en, wo die Probleme der Kidisc'hcti* Rasschlfirscliung*'/»"suchen situ!.' . . I * '* .״יי . J **..•*» •1 hs;51 eine seit landein beHa!mte 1aj.sacht\. dass unter Jen im .:i'lgememcii dnnkelhaarigen und dunkeläugigen Juden siel! in allen .Ländern‘ eine gewisse Zahl IJJ0;ulcr und Blau- | äuziver hefiudet. Noch kleineren Vorarbeiten habe« aber erst die gewaltigen Zahle» der durch Virchnw .cranlassten Erhcbniig rn etwa 7;Millionei» dcutscfier Schulkinder, darunter ger.cn 79OcNI jüdischen. Get!ai!cres über (üc Grösse* dieser Zahl gelehrt.1) Es fanden ' sich. .L?,M lihmc'liaarige jüdische!?vliiilkinder nelHu 5־t 39 י£ hraunhaarigen und. II. jö % schwarzhaaiicen; also ein Drittel aller j Ü di sehen Schul- I» i n d er ן s t hl «>,» d h a a r i g! Oiid wenn!rem auch mit Vireh«•* die Zahlder noch io de» Haarfarbe Nachdnnkehideu auf etwo I3r* veranschlag». $<> bleiben doch für die Zahl der blondiixirlgen Juden noch ca. TJ *<L Ferner fanden sich nel>en 51.99 *•? braunäugigen 'jfid. Kinder 19.30r* mit blauen und ^ätcitr ״) Virchow. R.. Rasseiibilduiig lind Erblichkeit. Pest- Schrift für Bastian. Berlin 1896. . . ... a) R. Virchow: Gesamtbericht etc. Archiv tür AnthrofKjloic. Bd. XVI. 1886. ־ :;־ ' *??■% h'iH grauen Auge»; also etwa •d. h. f asUdic Hälfte aller Jtft’ijschc» Kinder ist Hcllängfs! Dieser starke Einschlag hellerer Elemente ienerhalhder sonst dunkleren jüd. Rasse weist nach dfcn heute geltenden Anschauungen nachdrücklich auf Rassenmischting •hh». Ocstötzt wurde diese Schlussfolgerung durch die Befunde; die über die Sehädelforin der Juden gemacht wurden. D»e.8cmitcn gelten nach einer Anzahl von Messungen, di« man an Beduinen vorgcromiiicn hat, als langsefuidgiig (doHchocephal), d. h. ihre Schädclhrgitc steht zur S.chädcllärigc in einem geringeren Verhfdtnis als 75: 100... Unter den Juden aber fanden, alle Untersuchcr grosse Maigen . von ßreitschädehi, Brachyccphakn (Schiidelbrcite verhält sich zur Länge wie mehr 5üs 80:100). Die ßrachyccphalcn bilden.durchweg, die Mehrheit unter den Juden. Auch^das sollte durch Rassenmisclnjng zu erklären fein Wc/umi wam»i• haben ,solch*•;־•Mischungen der• Juden stattgefluiden? .. ... ■"«. .־.;? . ־'...־׳ . * ’ ־ * ׳ . ־. ־•>. •׳־• . ...!.• ..!*• , . , . . : K •....« Weun wir der jüdischen Rasse a»f ihren» Oange durch die Geschichte folgen, zeigen sieJi »ms zwei Hauptabschnitte: Die Zeit der.jüdischen Selbständigkeit in Palästina und die Zeit der Zerstreuung. Nach der Analogie •eder-andern, Rassenge• schichte,•..sollter.man nach der Zerstrvuung der finden •eine starke und fortsckreitej.de Misclmiig erwarten. .Aber gerade das Umgekehrte trat ein Ein in! alle Zeit inerkv.f-rdikei Prozess der freiwilligen Ahschüvsmng gegen fremdes Blut setzte ein. und erhielt die indische Rasse bis auf den heutige» Tag. . . . Zur .Zeit der Zerstörung des Tempels <70 u. Clw j waren die Bedingungen der Mischung zwischen Juden und Nicittuuler so günstig wie kaum ie vorher und nachher. Die stärkste Scheidewand, die. religiöse Verschiedenheit, begann zu .sinken Nicht nnr nnter den zahlreichen fremden Einsamen Palästinas Sondern auch durch die• machtvollen iüdischen Gemeinden יו Damaskus. Antiocliia. Ephesus, Alexandria, Griechenland unc Ron! waren jüuiselie ü.dankcn lebensbestimmend geworden In dem ctliisclien Bankerott der ntatcriell auis Äusscrstc ver feinerten antiken Kultur bot die erhalrenc l.auterkeit iüJiscliei Sittenlchre ungeahnte Möglichkeiten eines neuen Lebens. Dei Znstrom der Heiden zu den jüdischen Gemeinschaften war eit so lebhafter, dass in dieser Zeit besondere >’amen für die ver schiedenen Orade der Zugehörigkeit zur jüdischen Religion se schaffen wurden. Für die Hmifigkeif solcher f'hertritte haber!Hie!! zw ei, drei Kreise und'er stürzt stell auf sein Opfer. Ail >i!1 das Mädchen sclr.vang de» Stock sausend durch die Luft, hüpfte und schrie aus Leibeskräften. Der Raufer würde' scheiV.; Einige Sekunden' schw ebte [ er uiiintsclilussen* in 'dei* Luft, dai»»i scnos8 er'plötzlich wie eine Rakete in die Höhe; dattii noch einige Sekunden, und-' er war in der unermesslichen Ausdehnung des Firmaments verschwunden. Das Mädchen jubelte, und klatschte vor Freude in die Hände, und trieb die Hetme nebst den Küchlein in einen benachbart?» jüdischen Hof.'- '• •׳ ־־־•׳־ "Während das Mädchen dieses Rettungswcrk vollzog, trat aus der Hütte des Rabbiners eine bejahrte, kleine Jüdin, schwächlich von Aussehen und'•mit einem gutmütigen, von Seltenheit noch zeugenden Gesicht•?. Sie bemerkte, wie erhitzt das Mädchen war. und eilte zum Rabbiner, dessen Hand sie ergriff. ״Aber ich bitte dich, Benjamin! Unser Kstlterchen klagte den ganzen Tag über Kopfschmerzen und nun lässt du sie sich hier in der Hitze mnhertreiben! Sich sie doch an, kannst du es vor Gott verantworten?*‘ ״Sei unbesorgt, Rahel; danke Gott, (fass er uns mit SO einem Kinde ‘begnadet,“’ und der Rabbi erzählte UlcH*‘׳•״• «^iiior Clattm das' .'״Gute Seele.*־ sagte Raliel gerührt. ״So möge Gott alle böse» . Geister; yerscheuchcn die von der Höhe ihrer edelltcrrlichen Throne^ herab an* die macjitios’en Kinder. Israels'sich' stürzen.*‘ * ״Amen, mein Freund.** ' ״Heiliger Gott, sende du uns deinen Segen auf da? Haupt unserer teure» Esther!"* rief der Greis und gross( Tränen rollten über seine Wangen. Rahel warf eine! forschende» Blick auf das Gesicht des Gatten und lies? den Kopi aut die Brust sinken. ״Konnte nicht auch Gott jene blutgierigen Oe!e» verscheuchen, die das friedliche Nest unseres teure! Soluies, unserer einzigen Freude überfiele», und di» Mörder, die dessen schuldlose Küchlein absehlachteten verjagen? Grosser Gott! Warum?** Tranen er stickten ihre Stimme. ״Rahel, mein Ki»d, beruhige dich! Beruhige dich mein Weib . . . Bedenke . .*’ Aber and» seine Stimm zitterte, auch er weinte stf*? ״Grossvätercheii, GrossmiUterche». was ist dem vorgefallen?“ rief die erhitzte Esther, die,eben herantrat Sie sah das Orcisenpaar an, und wie s.»c sie weinet sah. crhi'bto auch sic an all•־« Gliedern und weinte ml! J