Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- VII (1907)
- Issue
- Heft 10 (8.3.1907)
- Date
- 1907-03-08
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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‘*W**',!!׳; 2 V *» &א .j Dföf&fc'tfp tiä N'b^i^iM’u׳■ •■ <%** 1*. : Seite 1m )ic Jdec f des' ^czall<Vr'' ist, '«,׳Tine־ Visv^Vr^mig, sehr er- 1, schic Arl>e jt,,,T,!־inc] grusse ,und ächendija*!umbjch,Willi״׳ Die l:alK;n, datier noch Hofnu1«R..׳b$Ke1f,1 von ׳»tlcn, MlHMdivxll •‘,Menschen Hilfe zu. bckormnen.,': ״ י’*'־ . . .-. Lassen w;r :Tili1־• ,.,tuten׳‘ iMiiTaftrttrHnisifsen' *vCrc'n 'utn ־ תנד״כיש WrShe,Tf>:clf Sorge« V' :Ö:«:fe ivullen uiid k.ünnep: nicht dem JiczaleV', hehen. Jeii, appelliere nur tut die Lebendigen, au diejenigen, die fäliijc •zum. s .10 n sind und an die Wiederbelebung' nuseres Landes mul Volkes denken, dass sie dem ..He/akl־‘ die nötige ,'flilie verschaiien sollen. v ’ ..Beznlel“ ist cs mit seinen kleinen Mitteln und •während seines kurzen Bestehens rcIuhrcii, neues Leben in Jerusalem zu schaffen und in vielen verzweifelnden Herzen'' eine erir.cuende Hofr'nunk zu erwecken.; . ' .1, Oebt ihm die Möglichkeit, alle seine Projekte ,auszmi'thren! Daun wird der ״Be/.alel־• hier ־alle tausende lebendig Bgrabcoer ׳/um Lehen zuriickniicu. ein Heim für die Unzähligen schallen, welche im blutigen Lande jede M׳m!te dein Trnleseiigcl preis-, Regelen sind und nach' einem ruhigen Winkel streben, um dort eines natiirliehcii Menschenlebens־ gemessen zu können; er wird als erfreuliches Beispiel dem Ranzen Volke dienen• durch welches hezcuRt sein wird, wie weit das jüdische Ocnie sich entwickeln kann, wenn mau' ihm nur die Möglichkeit gibt, frei tm׳J selbständig zu existier ei». Unser ..Bc/akT’ bedarf, wir besaut, keiner ■schölten Artikel. Weder eure noc!! meine Lobeserhebungen werden dem ״Be/aiel*• Nutzen b1ing1::׳. Mittel und 11 u r Mittel braucht er. Verschilft ihm diese, damit er arbeiten kann, dann wird ihn seine Arbeit selbst loben. Mit XionsRruss und Hochachtung. Ihr ersehener _Pr0f. Boris Schatz. Wieder der, badische Oberrat Der badische Oberrat ist scheinfs der AnsicT.t, dass Vorsicht der bessere Teil der Tapferkeit ist. Bisher konnte er bei der,$ ynjode ..der Israeliten Badens“ ohne vle( Schwierigkeiteu seinen Willen dui-chsetzcn. Nun aber, da er den Beruf des Reformators fühlt and durch die lx?absichtiQtc Hinfniirmig des hier bereits gekentizeichneicti Refmmgebetbudies die badische Judeuheit aus ihrer Lethargie atifzurntteln scheint, sieht er das bisherige ״iiariijonische** Lin vernehmen mit der Synode bereits in seinen (־iuiudiotcii bedroht. Wenn wirklich jene Stürmer im Kampi um jüdische Ideale sieeeii wollten! Wenn wirklich eine entschlossene Opposition in die Sumde .:»ילג*•*.׳!' ~:'€ i'< י‘,״ יי: |ei11z.öRc'»• Man kann nie wissen. Jedenfalls ist Vorsicht!Iler ,bessere Teil •de! ^Hapferkelb־-•Hk .Itcfskt sich \11vF־vörschcil. ] u• 1!w^'Vafilcn zur SviKvde. beRcdrtCteii* bisher eimitti 'Mcfit ״ , ^'Ja^t:,,'*'ilfu.rv׳sse seitens der Wahlberechtigten.*’ In dchf*!Städten .betrug die Wahlbeteiligung gär u1׳r H H>'*S '4 der jStiniiiiherechtiRton. ־ Oer• Obcrrai •r hatte' keltfi, Ve'rän! IsstiiiR,: (mc11 darüber zu be*klagen. beiatid er sich doch Ranz. Ritt dabei. Indes "jetzt.• ^1e doch ein Interesse an den Arbeiten der Synode* siel! zu rcReii scliejpt. Hs.heisft siclu vorschen. Man kann :mc wjsseu. . , ’ . . Die Wahlen zur Synode erfolgten bisher durcli Reheime, direkte Wahl, wie zu den allRcmcineu politischen Walde«. .Sieber das vortrefflichste Mittel, der .wallreu. der interessierten ■Mehrl'cb neltiiflg zu verschaffe». Allein der interessierte»«? i»:1s ' * ••»«;v jud'-r.-. v. v.i'.n. •11s. u aiis wijnsduc. . Ido t־ en. c'irriRcz ־la fortmie! \ Kurz mul um: 'Der Überral will das Wühl recht abändern. Bisher wählten weiiiR: eben, da sich dns zu!*csscrn scliciut, meint er. dass es nötig sei. den Wählern die Wahl nm h zu e r I c i c 111 c rn. Zur Wahlurne zu Re h e 11. fanden siel! bisher wenig hemussigt. Diesmal wären sic dennoch ן gegangen! Der Oberrat aber spielt das Hrävcnivre: Da der ' - י R mein z1׳ MrVuv':,..י kam, knutuit Mt)luu1׳11׳aü zt<ur»Urge. Der Ob.errat schlägt also vor. den Wählern auch das Übersenden des \\ ahlvnrschi'ags au den Wnhlkonmiissar zu Rjst.jtlc!|. \x »1 l!i!יo!mui>ar ist der Vorsteher des! W'cc•*- r״ls*t der dem Oherrat untersteht, wenn er ihn! nicht' or atiRCliurt. Da dis den am WaliliaR vom Waidort Ai»uset!dj!i und den Mitclicdcru der kleinen, zerss! enteil!•’ilialRemeii; Jen. uic in der Hanotcemeindc wählen mussten, mit |\_.; /;!.־,m käme. kliiiRt's Ranz plausibd. Wie aber das \\::iiAcheinmis wahren, eine laiResetzliehe \\ahlbeeinilassuiiR verhindern? I:.s ist an/tieikennen, dass der Oherrat siel! bemüht, das \W. hlRclielmnis w euiRsteus zu sichern. Durch ein sel.r kiMi.phzicrtes System mit doppelten l’uischkiRci!. h: den inneren. Kleineret!• ohne Kennzeichen, wird der Wahlzelle! verschlossen, auf den äusseren, der die Nimmier träet. unter der der Wälder in der Wahlliste erscheint, muss :!her die Unterschrift des Wühlers■־ ciRenhäiuliR voIIzorui werden. Wie beliebt? FfilseluuiRen niöRlicu, in der Hitze des Wahlkampfes sehr möglich? Bei politisch imReschulteu, nuRebi’Jeteii Wählern Icicltt!!!•)Rliciu 207!:., ev. $ |t‘S des Strafgesetzbuches, sä«: der Dberrat. Der Demio/htMUi Tiir und 'lor RcC-ffnet? V!e!ie chi iiesscu sich selbst diese Nachteile ertraRea. * Objektiv ist zvvar das W'ahlRciiiirrnis nimmermehr‘ rc; währkistet. wein! Walilvorsclila׳.: imJ 1'merschrift so ..cur i!n Raum beieinander wohnen.“ Trotz aller ,doppelten UmschiäRe. Ikr Misstrauische wird sich saRcu, weint er hberlmupt das kompü/ierte :■־ysteiu. das das WahlRcheininls wahren so!l, be-. r re יו!: Jt! mm. wo der Name <t'e!;t. Mehl der Kopi! Ausser-, den! werden, wenn zwei W ahlvorscbiäRe im UiitsJd ir stecken, die Zettel rc prüft, ehe alle Zettel gemischt sinn, während sie noch in der ReihcniolRc, in der die Wähler in >r*MM «r#• י sehe ich? ’ einvii wirklichen Wald, und das was.fiir 1.im.‘ti! AJs stände er schon ein Jahrhundert da. Jawohl. Bcukc, ich muss j^lcicli ׳auf 'dev; Stelle platzen, wenn . . .*" ' ’ .. - ' ,.'.Ich bitte dich, Hcnech. spute dich nicln—so: erzähle ordentlicli. veraiittitiu.“ crniahnte ihn der Rabbi. ..Die Sache ist nämlich die, Rabbi. Ich reite hin, Rucke 11 »ich um. und was sehe ich? einen wirklichen Wald so Rross nnd la!!:4 und dicht und finster, dass es mich selbst be!m Hrzithlen Rntscln macht, (iott, detik ich, was ist dem! das? Wie ist in einer N'aclu ein Wald gewachsen? Näher lihmitreten •wi»•/* icli doch nicht recht. Hs ist doch zu ängstlich. Pe1«n. denk' ich, am Hud’ ist dar. irgend ein Tcnfelsspitl:. Wär’ es bei Nacht, hei Gott, ich wäre vor Schreck muRckommeu. Und während ich so dastehc und darüber nachdenke . . da packt mich 'jemand von hinten an ein Bein . . . Ich schlage natürlich Lärm, guck mich um . . . und wer, meint ihr, stand!unter mir? . . . Der mir wohl bekannte Heuiuckc Ouiek«», und lacht . . . md lacht, mul hiUt sich die Seiten und lacht. Der Narr glaubte nämlich, mich erschreckt zu haben, midi! ,Aber Hciicch, du biü ja schon wieder auf Abw׳cgc geraten!“ bemerkte der Rabbi Ifichelnd ״Ntt, dieser Hciduk eiv/ählte mir eben alles. Hr erzählte, wie unser erlauchter Pan .Stepha.1 b׳.*i einem Bankett zu den andern!,aus gesagt I1;tt; ..Debet־, alles, hat er gesagt, lieb’ ich mein herrliches Zw antv.:• einer Sache wegen aber nicht in der Nähe .meines Schlosses ist kein Wald, und es ist;mmoglich, seine!! einmal eine Jagd zu veranstalten. .,Nach dem Bankett hatten die Bans eine Unteritdtuig. ״Meine Herren,“ sagte der ״,ine ״lasst ans dem!,an ein Sclilaclimones״) y.u seinem Namenst ׳ge machen!“ Und wie haben sie es g.macht, meint ihr? Nu. jeder der!,ans liess 4ms seinem Walde die ältesten und grössten Bäume mit den Wurzeln; iisgrabcu, 11ml gvStern abend liess jeder seine Bäume auf Ptihren laden und dort auf die Wiese bringen. Mit den Buht .11 kauten auch Bauern mit Spaten und Schaufeln und Aevten uuu Häimiiern. Hs moclilen ihrer wohl so einige Tausend sein. L;nd in der Nacht, heim Liente von Laternen, gruben sie tiefe Löcher, setzten die Bäume him'm, stampften den IVodeti ein und belegte« ihn mit grünem Moos. Nu, und gegen morgen - da war der Wald fertig. Me, was meint ihr wohl?“ ö) Oeschenk (iüdisclB ״־ ^* ויימיייי^יי