Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1904-10-28 · Heft 43 (28.10.1904) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
IX (1904)
Issue
Heft 43 (28.10.1904)
Date
1904-10-28
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2651341-2651384--01750-2658622
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ywaai No. 43. JÜDISCHE RUNDSCHAU. Seite 359. Inhaber der einzelnen Schekelblocks an die Einsendung der gefüllten Blocks zu erinnern und ihnen eine energische Tätigkeit ans Herz zu legen. 2. Als Redner haben sich dem Zentralbüro zur Verfügung gestellt:!.Rechtsanwalt Qronemann. Hannover, für Nordwestdeutschland, Baden und Elsass-Lothringen, sowie in Posen und Stettin. 2. Dr. Adolf Fried mann, Wiesbaden. Albrecht Strasse 13. 3. Herr Arthur Morgenstern. Oleiwitz, für Ober- Schlesien. 4. Lehrer J. Auerbach, Posen. Qr. Gerberstr. 46. 5. Dr. Karl Jeremias, Posen, Alter Markt 95/96. 6. Rechtsanwalt Kellen sc her. Posen. Markt 86. 7. Dr. Kassel, Posen, Berliner Markt 19. (Zu 3—6 für die Provinz Posen und Stettin und zwar nur am Sonntag.) 8. Rabbiner Dr. K ö n i g s b e r g c r. PJesehen. 9. Wilhelm van Clecf, Emden, für Ostiriesland. 10. Dr. Ha Ipern, München, Friedrichstrasse 28. 11. Dr. H. G. Hey mann, München. Friedrichstr. 28. 12. Cand. pliil. Julius Becker, Berlin. Schiffbauerdämm 6; Themata: Nationalitätsirage. Rassenfrage in ihrem Verhältnis zum Zionismus, sowie nationalökonomische Themata bevorzugt. 13. Rechtsanwalt Löwen st ein, Aachen. 14. Julius Berger, Köln. Vereinigte Stadtthcater. Diejenigen Ortsgruppen und Vertrauensmänner, welche bisher auf unser Rundschreiben״ betreffs 'Angäbe von Rednern, noch nicht geantwortet haben, werden um umgehende Erledigung dieses Rund- Schreibens gebeten. 3. Von Sonnabend, den 29. Oktober ab. finden in der Lesehalle des Zentralbüros. Friedrichstrasse 58II, Diskussionsabende statt, deren Leitung wir der Zionistisehen Verbindung ״Hasinoitäa“ übertragen haben. An diesem Sonnabend, dem 29. Oktober, wird Herr stud. med. Unna über ״Die Fraktionierung im Zionismus“ sprechen. 4. Die Ortsgruppen werden an die Materialien- Sammlung zu gunsten des Natioualfonds erinnert. 5. Herr H. York-Steiner. Wien, spricht am Sonnabend, dem 29. November, in Gross- Strehlitz, am 31. in Leipzig, am 1. November in Berlin (Neue Friedrichstrasse 35) bei Dräsel), am 3. November in Hamburg und am 6. November in Hannover. Herr York-Steiner bittet zu bemerken, dass er nur aus seinen eigenen Sachen vorträgt. 6. Zionistische Studenten (Inländer), welche beabsichtigen, im Wintersemester 1904/05 in einer Universitätsstadt Mitteldeutschlands zu studieren, werden gebeten, ihre Adresse baldmöglichst dem Zentralbiiro mitzuteilen. Duisburg. Am Montag, den 31. Oktober, abends 9 Uhr. spricht hier im oberen Saale der Tonhalle Rechtsanwalt Gronemann -Hannover über ..Die deutschen Juden u n d die Judenfrage“. Wir laden die in unserer Gegend wohnenden Gesinnungsgenossen herzliclist ein. Zionistische Vereinigung Duisburg. Berlin. Dienstag, dem 1. November, veranstaltet die Berliner Zionistische Vereinigung in Dräsels Festsälen einen Voriesungsabend. Der bekannte Wiener uns mehr als jemals Fälligkeit dringend tot täte, bemerke jung-jüdischen Novellen vorlesen. Die Vorlesung beginnt um 9 Uhr pii'iktlich. Gäste willkommen.’ Das Zentralbüro der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat beschlossen, nach dem Vorbilde des Vereins ״Sammelkasten” und der ״Deutschen Reichsfechtschulg” innerhalb der einzelnen Ortsgruppen zu Gunsten des jüdischen Nationalfonds die folgenden Materialien sammeln zu lassen: 1. Zigarrenabschnitte, 2. Stanniol (von Weinflaschen und Schokolade). 3. Salben- und Farbentuben. 4. Rabattmarken. 5. Stoliwerk- und I.iebigbilaer. 6. Siegel- und Stempelmarken. 7. Zigarrenkisten. 8. Korke. 9. Briefmarken (auch alle deutschen). Die obengenannten Vereine haben es vermocht, aus diesen an sich wertlosen Gegenständen bedeutende Einnahmen zu erzielen, und so dürfen wir hoffen, dass diese Einrichtung sich auch für den Nationalfond bewähren wird. Die Zentralsammel- und Vcrwertungsstelle, deren Einrichtung und Beaufsichtigung dem hanseatischen Verbands-Biiro in Hamburg übertragen!st, steht unter Leitung von Frau D r. Margarete J p 6 1 in L ii b c c k. Sie wird mit den lokalen SammclstqUcn in direkte Beziehung treten. Wir zweifeln nicht, dass die Vorstände der Ortsgruppen die geeignete« Persönlichkeiten wählen, die mit Geschick und andauerndem Eifer die Sammlungen cinrichten und in Fluss erhalten werden. Die Heranziehung weiblicher Kräfte scheint für den genannten Zweck besonders empfehlenswert. Auch crnpiicl.lt cs sich, darauf hinzuwirken, dass in den von Zionisten besuchten jüdischen Restaurants Kästen /.ar Aufnähme von Zigarrenabschnitte« aufgcstellt werden. Man wird höflichst ersucht, sofort die Einrichtung einer Sammelstelle in Ihrer Ortsgruppe zu veranlassen und spätestens in 8 Tagen Namen und Adresse des geschäftsführenden Leiters, an Frau Dr. Joel, Lübeck. Beckergrubc 5S, aufzugeben. Die Ablieferung des Materials an die Lübecker Zentrale kann jederzeit, wird jedoch wegen Kostenersparnis am besten am 1. Januar und I. Juli jeden Jahres erfolgen. Im übrigen steht es jeder Ortsgiuppc frei, die Verwertung der Materialien selbst zu besorgen und den Erlös unter ansprechendem!Hinweis an den Schatzmeister des Berliner Zcntral-Büros, Herrn Max Wollsteiner, Holsteiner Ufer 10, abzuführen. Wir bitten, überall sofort euergisch mit den Sammlungen zu beginnen. Bonn, im Oktober 1904. In der letzten, am 9. Oktober er. stattgefundcucn Sitzung des DistriktsbürosfürRheinland u 11 d W c s t f a 1 e 1t wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Der Sitz des Gruppenverbandes ist Bonn, 2. Als Mitglieder des Vorstandes der Ortsgruppenvcrbände können nur diejenigen gewählt werden, die ihren Verpflichtungen gegenüber der Landesorganisation voll und ganz nachgekommen sind. Diese Verpflichtungen sind: a) prompte Abrechnung der Schekelgelder auf Wunsch des Vorsitzenden des Gruppenverbandes; b) sofortige Antworterteilung auf alle Anfragen des Vorsitzenden; c) rechtzeitige Entrichtung des Schekels und der anderen Beiträge. 3. Sämtliche Schekel- und Landesbeiträge sind ausschliesslich an den Vorsitzenden, Dr. Edelstein- Bonn, zu überweisen. 4. Sollten von Rheinland-Westfalen Gelder im Berliner Zentralbüro eingehen. soll dasselbe ersucht werden, hiervon an Dr. Edelstein Mitteilung zu machen. 5. Diese Beschlüsse sind allen Ortsgruppen des Verbandes utid dem Zentralluiro in Berlin zu übermlUeln. 111 den Vorstand des Gruppcnverbandes für Rheinland und Westfalen wurden folgende Herren gewählt: Dr. Edelstein- Bonn I. Vorsitzender, M. Goldreich-Köln Schriftftihrer, Dr. Bodenheimcr-Köln, Dr. Epstein- Duisburg, Dr. C a h n - M ü l h e i m a. d. Ruhr, Dr. Löwenstein-Aachen, Dr. J o n a s - D ü s s c 1 d o r f. Es wurde allseitig ^etn Wunsche Ausdruck gegeben, dass die Vorsitzenden der Ortsgruppen und Vertrauensmänner ihre Pflichten gegen die Bewegung etwas ernster auffasse« möchten als bisher und cs wird als eine Pflicht der Ortsgruppen be-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.