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Jüdische Rundschau · 1903-07-17 · Heft 29 (17.7.1903) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VIII (1903)
Issue
Heft 29 (17.7.1903)
Date
1903-07-17
Page
– (sequence 13)
Language
German
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'זי%ן!*ן*״יי־־*' t ״*•IN(«#* , Ko. 29. 1 t Jttdi^clie Rundschau Seite 299.: men. Bel dem grossen Fremdenandrang zur Zeit des Kongresses empfiehlt es sich unter Umständen, sich während der Dauer des Kongresses in St. Ludwig einzuquartieren. Zu näheren Auskünften ist Herr Julius Meyer in Firma L. Meyer & Komp., Basel, Leimenstrasse 22, bereit, der das Präsidium der Einquartierungskommission übernommen hat. . Die deutschen Distrikte sind nunmehr zu den nachstehenden Wahlgruppen vereinigt: I. Sfrassburg. 1. Ortsgruppe Strassburg 2 Delegierte; 2: Die Ortsgruppen Metz, Kol mar, Schlettstadt zusammen 1 Delegierten: Vorort Kolinar; 3. Mülhausen und 0 cb weiI c r 1 Delegierten: Vorort M ii 1 h"a u se n; II. Köln. 1. Ortsgruppe Köln 3 Delegierte; 2. Die Ortsgruppen Duisburg, Ruhrort und Mülheim a. d. Ruhr zusammen 1 Delegierten: Vorort Duisburg; 3. Die Ortsgruppen Düsseldorf und Bonn 1 Delegierten: Vorort Bonn; Mit Bonn wählen die zerstreuten Schekclzahler der Rheinprovinz und Westfalen; III. Berlin. 1. Ortsgruppe Berlin und zerstreute Schekelzahler 5 Delegierte; 2. Ortsgruppe Breslau 2 Delegierte; 3. Die Ortsgruppen Hamburg und Stettin 1 Delegierten; 4. Die Ortsgruppen Beuthen,Strel11itz, Gleiwitz 1 Delegierten; 5. Ortsgruppe Memel 1 Delegierten; 6. Ortsgruppe Königsberg 1 Delegierten, und einen zweiten gemeinschaftlich mit der Ortsgruppe Czarnikau; 7. Die Ortsgruppen Danzig, Frankfurt a. d. 0. und Prenzlau 1 Delegierten; 8. Die Ortsgruppen F i 1 e h n e, S c h ö n 1 a!1 k e, Posen, Krotoschin und Ratibor 1 Delegierten. IV. Mannheim. 1. Ortsgruppe Mannheim und zerstreute Schekelzahler 4 Delegierte; 2. Ortsgruppe Frankfurt a. M. 2 Delegierte; 3. Ortsgruppe Mainz 2 Delegierte; 4. Ortsgruppe München 1 Delegierten; 5. Ortsgruppe Regensburg 1 Delegierten; 6. Ortsgruppe Würzburg 1 Delegierten; 7. Die Ortsgruppen Heidelberg, Karlsruhe und D ä r m s t a d t 1 Delegierten; 8. Ortsgruppe Freiberg 1 Delegierten; 9. Ortsgruppe Stuttgart 1 Delegierten. V, Hannover. 1. Ortsgruppe Hannover 3 Delegierte; 2. Ortsgruppe Halberstadt mit Quedlinburg und Halle 1 Delegierten; 3. Ortsgruppe Oldenburg (Varel, Jever) mit Emden, Qöttingen, Hameln und Hi 1 - de sheim i Delegierten; 4. Leipzig 1 Delegierten und 1 Delegierten mit Kassel und Marburg; 5. Dresden mit Chemnitz und Mi11weida 1 Delegierten; 6. Lübeck und Kiel 1 Delegierten; 7. Anhalt (Köthen, Bernburg, Dessau) mit den zerstreuten Schekelzahlern 1 Delegierten. Insgesamt sind demnach in Deutschland 49 Delegierte zum Kongress zu entsenden. Das Zentralkomitee. I. A.: Dr. Bodenheimer, Vorsitzender. Basel. Die ״W e 11“ wird während des Kongresses In einer täglichen Sonderausgabe erscheinen, die in umfassender Weise die Kongressverhandlungen veröffentlichen wird. Wie in den. vergangenen Jahren wird auch diesmal ein Pressbureau amtieren. Zur Vereinfachung des Verkehrs erhalten die Korrespondenten bei ihrem Eintreffen in Basel eine Legltimationskartc, eine Anweisung auf einen resdrvierten Platz aut der Journalistentribüne und einen Platz, sowie ein vcrschlicssbares Fach im Journalistenzimmer. Den Vertretern der Presse stehen täglich mindestens zweiin a I objektiv gehaltene Berichte über die Kongressverhandlungen zur Verfügung. Alle für den Druck bestimmten Vorlagen, Kommuniques und Berichte werden rechtzeitig den Journalisten übergeben werden. Die ״Jüdische Rundschau" wird während des Kongresses in Basel ein eigenes Redaktionsbureau haben. Berlin. Am Sonnabend, 11. Juli, sprach in der akademischzionistischen Gruppe canci. phil. Bau m über ״Wesen, Wert und Aussichten einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte." Der Vortrag über das hochwichtige Thema, sowie auch die sich anschliessende Diskussion, an der sich namentlich Trietsch, Täubler und Dr. Klee beteiligten, gestaltete sich höchst interessant und belehrend. Besonders wurde über die Frage diskutiert, auf welchem Wege unser Ziel zu erreichen sei, und welche Stellung die Türkei und die Grossmächte dazu einnchmen würden, daneben wurde aber auch der Begriff einer ״öffentlich-rechtlich‘' gesicherten Heim- Stätte erüiicrt. Die Fortsetzung der Diskussion soll in der nächsten Sitzung der von Herrn Trietsch geleiteten Palästina- Untergruppe stattfinden. rl. Regensburger Zionistische Vcrci.1if.ung. Gestern abend bcgrössten wir Dr. .A. Klee aus Berlin in unserer Mitte und wir dürfen hoffen, dass sein Vortrag neues Leben in unsere Vereinigung bringt. Der Besuch war, wenn auch nicht quantitativ, so doch qualitativ sehr gut und waren ausser vielen Mitgliedern mit ihren Angehörigen, auch der 1. Vorstand der Isr. Kultusgemeinde, Herr R.-A. Dr. Julius Uhlfelder, eine Anzahl christlicher Mitbürger und auch ein katholischer Geistlieber, Herr Prof. Siebengartner, anwesend. — Nachdem der I. Vorstand, Herr Werner, die Anwesenden begnlsst und für ihr Erscheinen gedankt hatte, erteilte er dem Redner das Wort. — Dieser wählte auf unsern speziellen Wunsch, das Thema: ״De r Zionismus und seine Ziele" und besprach dies in einer, mehr als elnstündigcn, formvollendeten, geradezu meisterhaften Rede. Ausgehend vom Beginne der grossen Zionistischen Bewegung, vom Fortschreiten derselben, erlüuterte er besonders den ersten Punkt des Basler Programms, sprach davon, die Jagend zum jüdischen Selbstbewusstsein zu* rückzuführen, ging dann auf den Umstand über, dass so viele deutsche Juden dem Zionismus noch fern stehen, sprach von der Assimilation, von unsern Gegnern u. s. w. und wusste überhaupt seine ganzen Ausführungen unsern bayerischen Verhältnissen anzupassen. Am Schlüsse seiner glänzenden, von allen Zuhörern mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgten Rede, richtete der Vortragende an die Versammlung einen Appell, künftig für den Zionsgedanken einzutreten, mitzuwirken bei der grossen Arbeit, die uns noch erwartet, um unser Ziel erreichen zu können und es könne erreicht werden, wenn das jüdische Volk nur willl — Nicht enden wollender, rauschender Applaus lohnte dem Redner und blieb auch der sichtbare Erfelg nicht aus. Es meldeten sich an dem Abend ca. 15 Herren und Damen als Mitglieder an und wir dürfen wahrscheinlich hier eine eigene Frauensektion errichten. An dieser Stelle sei Herrn Dr. Klee für sein Hierherkommen der wärmste Dank unserer Vereinigung ausgesprochen. A. N. Leipzig. Am 9. Juli veranstaltete hier die Zionistische Ortsgruppe eine Versammlung behufs Vornahme einer Delegiertenwahl zum 6. Kongress . Diese war leider infolge grosser Hitze und da schon viele Schekelzahler Ihre Ferien reise angetreten haben! nicht sehr zahlreich besucht und so nahmen nur

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