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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1930-11-01 · Heft 5 (November 1930) · p. Seite 79

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
5 (1930) (Neue Folge)
Issue
Heft 5 (November 1930)
Date
1930-11-01
Page
Seite 79 (sequence 16)
Language
German
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Statistisches Archiv Die jüdische Bevölkerung in Bulgarien 1926 In der neuesten Veröffentlichung des Königlich Bulgarischen Statistischen Amtes betreffend die Ergebnisse der Volkszählung 1926 (Bulletin mensuel de Statistique de la Direction Generale de la statistique du Royaume de Bulgarie, Septembre, Nr. 9. 1930) wird die Bevölkerung mosaischen Glaubens mit 46 431 Seelen angeführt. Die Zunahme gegen 1921 beträgt bei den Juden 7,4%, bei der nicht jüdischen Einwohnerschaft 13,1%. Der Rückblick auf die Ergebnisse der früheren Volkszählungen zeigt folgende Entwicklung: Gesamtzahl Israeliten % Gesamtzahl Israeliten /• 1881 . . 2 007 919 14 342 0,72 1905 . . . 4 035 575 57 656 0,93 1887 . . 3154 375 24 352 0,77 1910 . . . 4 357 513 40 067 0,92 1892 . . 3 310 713 28 307 0,86 1920 . . . 4846 971 43 232 0,89 1900 . . 3 744 283 33 663 0,90 1926 . . . 5 478 741 46431 0,85 Hochschulfrequenz bei den Juden in Deutschland Im Sommer-Semester 1930 erreichte die Zahl der immatrikulierten jüdischen Studierenden an den 25 Universitäten in Deutschland 4 259, davon 1 203 28,2% weiblich (s. Deutsche Hochschulstatistik S.-S. 1930. — Herausgegeben von den Hochschulverwaltungen. Verlag Struppe und Winckler. Berlin 1930). Die Zahl der inländischen Studierenden betrug 3 368 (davon 1 005 29,8% weiblich), die der ausländischen 891 (davon 198 22,2% weiblich). An den einzelnen Universitäten zählte man: Insgesamt Juden Berlin . . . . 13120 (2555) 1401 (400) Frankfurt a. M. . 3772 (717) 364 (110) Breslau . . . . 4347 (794) 292 (70) Köln..... 5821 (981) 203 (42) Bonn . . . . 6339 (1358) 191 (49) Königsberg . . 3642 (689) 110 (28) Göüingen . . . 4225 (629) 48 (18) Marburg . . . 3918 (869) 36 (9) Halle . . . . 2467 (242) 30(9) Kiel..... 3082 (530) 23 (10) Münsler . . . 4175 (821) 19(8) Düsseldorf . . 188 (30) 13(3) Greifswald. . . 1964 (284) 5(-) Braunsberg . . 40(1) -(-) Preußen . . 57130 (10500) 2735 (576) Insgesamt Juden München . . . 8740 (1591) 247 (65) Würzburg . . . 3010 (314) 146(27) Erlangen . . . 1772 (131) 33 (10) Bayern . . . 13522 (2036) 426 (102) Freiburg . . . 4034 (919) 301 (102) Heidelberg . . 3710 (782) 322 (127) Baden . . . 7744 (1701) 623 (229) Leipzig . . . . 6679 (844) 202 (44) Tübingen . . . 3735 (548) 21(5) 19(3) Gießen . . . . 1837 (144) 46(8) Hamburg . . . 3696 (828) 170 (51) Rostock . . . 2124 (309) 17(5) Reich . . . 99577(4380) 4259 (891) Anmerkung: Die Zahlen in den Klammern geben die weiblichen Studierenden an und sind in den danebenstehenden Hauptzahlen enthalten. Der prozentuelle Anteil der jüdischen Studierenden an der Gesamtzahl der Hörer stellt sich im Reichsdurchschnitt auf 4,3 und erreicht den höchsten Satz in Berlin mit 10,7. Der Berliner Universität folgen Frankfurt a. M. mit 9,6%, Heidelberg mit 8,7%, Freiburg mit 7,5%, die Medizi- 79

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