Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1925-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1925) (Neue Folge)
Issue
Heft 1
Date
1925-01-01
Page
Seite 29 (sequence 31)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2650397-2650403-2650404--5238-2650632
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 29 - Tabelle X. Der Ausgang des Streiks nach Erwerbszweigen. — Zahl der Streiks Zahl der Streikenden % der Streiks % der Streikenden Erwerbszweig Ge¬ Mi߬ Kom¬ Ge- Mi߬ Kom¬ Ge¬ Mi߬ Kom¬ Ge¬ Mi߬ Komlingen lingen promiß lingen lingen promiß lingen lingen promiß lingen lingen promiß Baugewerbe..... 35 6 1 1685 171 20 83 14 < KJ> 89 9 ' 2 19 6 i 743 243 261 56 18 26 65 22 23 Handwerk ...... 14 5 5 310 65 62 58 21 21 71 15 14 Transport usw. . . „ . 5 2 2 10'/ 4/ 150 62 r*r Lö 1 o io Oer OO 1 c IO A A ~f-f Anmerkung: 3 Streiks, in denen die Zahl der Streikenden nicht genau bekannt war (siehe Bemerkungen zu Tabelle 1), sind in dieser Tabelle nicht enthalten. Ansiedlungsrayon überhaupt jüdische Arbeiter nicht beschäftigte, die Organisation der Arbeiter besonders groß ist und dementsprechend das Gelingen; hier und in den Fabriken beteiligten sich aber durchschnittlich viel Arbeiter an jedem Streik (41 resp. 45), während im schwachorganisierten Handwerk sich durchschnittlich 18 beteiligten. Der Unterschied des Erfolges in den verschiedenen Erwerbszweigen wird noch klarer aus Tabelle X. Auch die Tabelle X bestätigt uns die eben gemachten Bemerkungen. Borochow zeigt, daß die Streiks im Ansiedlungsrayon im Handel und im Handwerk erfolgreicher für die Arbeiterschaft ausgingen als die Fabrikstreiks. Die Tabelle X zeigt uns, daß das größte Gelingen für den jüdischen Arbeiter in Palästina in der Bauindustrie war, (in Tel Awiw ging nicht ein Baustreik verloren, während in Jerusalem alle Baustreiks verloren gingen!) Im Ausgang der Handwerk- und Fabrikstreiks war in Palästina kein so wesentlicher Unterschied wie im Ansiedlungsrayon; die Prozentzahl der im Handwerk verlorenen Streiks war sogar etwas größer. Dagegen war die Prozentzahl der gelungenen Streiks in den Fabriken auch in Palästina verhältnismäßig niedriger als im Handwerk. Auf jeden Fall läßt sich die Beziehung, die B. für den Rayon aufstellt, in Palästina nicht mehr aufrecht erhalten. Zwar war auch hier der Kampf in den Fabriken am hartnäckigsten; aber die Unterschiede sind doch sehr gering; und an erster Stelle steht hier die Bauindustrie und das Bauhandwerk, die im Ravon über- ' +/ haupt nicht vorhanden waren. Tabelle XL Die Streiks in anderen Ländern. Länder der terschaft Niederlage d. Arbeiterschaft .........I Kompromiß rkungen Sieg Arbeil cu1 E (U yv\ W-l_i °/ /o °/ /o °/ /o °/ /o Holland . . . 1922 21 28 49 n 1923 29 25 38 •< 7 1924 28 24 40 "c c 8 Belgien . . . _ c_? 1924 24 42 34 03 — Schweden i es r% i 16—£1 1 QOO 26 vi O-r" S', l vQ 45 Ä P\ 4 Oesterreich . . l/ÖLäLi 1923 23 19 jcO 58 •C u ö Rumänien . . 1923 55 15 30 2 - TZ----1 ~ rvaiiaua 1924 OO LjU oa r OU,0 Ol r- ÜI,U /-» O Dalqciino &\ x uiü^mm j 1922 88 11 19 1923 70 24 6 1924 75 12 13 *) (Bemerkung: Wir setzen hier die jüdischen Jahre gleich den allgemeinen, was nur in rohen Umrissen stimmt). Schon das in dieser Tabelle enthaltene, wenn auch unvollkommene Material zeigt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.