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Volk und Land · 1919-11-13 · Heft 46-47 (13.11.1919) · p. Seite 1457-1458

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Journal
Volk und Land
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 46-47 (13.11.1919)
Date
1919-11-13
Page
Seite 1457-1458 (sequence 14)
Language
German
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1457 VOLK und LAND 1458 b) A11I a g e k a p i t a 1. 1. Gebäude: Haus und Stallungen pro Familie. 500 Lira Anteil an Kommunalgebäuden pro Familie.30 ,, Aus dem Garten. Div. Gemüse mul Obst, Eier und Honig vom Hof. 2. Saat: Weizen zur Saat 100 kg Gerste „ ,, 200 ,, Hülsen „ „ 75 „ 2. Wasserversorgung für Haus und Bewässerung . 3. Lebendes Inventar: 1 Pferd . . . 30 Lira 2 Kühe . . .70 „ 20 Hühner. . . 5 ,, 4. Totes Inventar: 1 Eingespann.25 L ira 1 Geschirr.fi „ 1 Pflug N. 7 (f. je 2 Siedler) . . . ö ,, 1 „ N. 8 (f. je 8 „) ... 2 „ 1 „ N. 2 . . . 1 „ Kleine Pflüge (f. je 2 Siedler . .10 „ 1 Diskus (f. je 4 „ ) . . 3 „ 1 gr. Kultivator (f. je 4 „ ) . . 3 „ 1 Pferderechen (f. je 8 „ ) . . 2 ,, 1 Heuschneidemasch. (f. je 8 Siedl.) 3 „ 1 Mäh-u.Bündelmasch.(jelO „ ) 7 „ Verschiedene Eggen (f. je 5 „ ) 3 „ 1 Sämaschine (f. je 10 Siedler) . 5 „ 1 Dreschmasch. f.d. ganzeSiedlung 8 ,, 1 gr. Motor f.d. „ „ 10 „ 1 Auto f. den Milchtransport usw. 4 „ Div. Geräte und Mobilar . . . 20 >t ß Bienenstöcke. Das ganze Anlagekapital1 *) 530 Lira 20 „ 105 „ 117 Lira 25 797 Lira II. a) Die erhofften Einnahmen-). 1. Der Acker: 10 Dunam Weizen ä 150 kg 1500 kg 20 „ Gersteu. Haferä 200 „ 4000 „ 10 ,, Hülsen früchteä 100 „ 1000 ,, 10 „ grün Klee und Hackfrüchte für die Kühe 10 „ trock. Heu für die Kühe und Pferde. 2. Molkerei: 4 Kühe ä 1500 Liter pro Jahr 8000 Liter(3 * 3 Junge im Jahr. 3. Pflanzen: 10 Dunam ä 3 Lira (von ca. 6 Jahre ab) 30 Lira 4. Gemüse, Eier und Honig als Rest vom Haushalt 25 Lira b) Versorgung des Hauses aus den Erzeugnissen der Wirtschaft. 1. Hauswirtschaft: Weizen 600 kg Hülsenfrüchte 125 „ Milch 2000 „ 3. Viehversorgung: Gerste 1500 .Grünzeug und Heu für Vieh. c) Erzeugnisse, die d e n4). verkauft \v er- Weizen 900 kg ä 1,5 Piaster 18,5 Lira Gerste u. Hafer 2300 „ ä 1 2»,- „ Hülsenfrüchte 800 „ ä 2 „ Milch 4000 1 „ ä 2 80 - „ 3 Junge ä 6 Lira 18- „ Von den Pflanzen5) 30,- „ Gemüse, Eier u. Obst u. Geflügel 25,— „ Gesamteinnahme d) Jährliche A u s gäbe n. 1. Hauswirtschaft usw. Div.Lebensmittel: Zucker, Oel, Seife usw. 2ü Lira Kleider und Schuhe.25 „ Geistige Bedürfnisse.12 „ 67 Lira 2. Viehfutter (Kleie, Kußba usw.) 1500 kg ä 1 Piaster 15 „ 3. Reparaturen: Haus- und Gerätereparaturen .... io M 4. Kommunale Ausgaben: Feldscheer 150 Lira, Lehrer 150 Lira, Kindergärtnerin 100 Lira, Sekretär 150 L. Techniker und Gehilfe 200 Lira, Wache 200 L., div. Ausg. 100 L. Summa 1050 L. Davon pro Siedler. 21 „ 5. Zahlungen: V20 der Schuld für Inventar 4- 4% Zinsen 17 Lira '/so „ „ Gebäude + 3% „ 19 „ Pachtgeld d. Bodens f. 400L. F 3% „ 12 ,, 48 „ 6. Versicherung der Mitglieder und des Gutes: Familienversicherung.10 Lira Viehversicheruug.4 „ Feuerversich. der Gebäude u. Scheunen 5 „ Versicherung der Erzeugnisse. . . . 10 „ 29 Summe 180 Lira Gewinn 25,5 Lira DER STAND DES GENOSSENSCHAFTSWESENS IN PALAESTINA Von Dr. J a c Auf seiner Durchreise \on London sprach Herr j Dr. Jacob Thon, der Leiter des Zionistischen Palästinaamtes, im Kreise des Berliner Hapoel-Hazair über verschiedene aktuelle Dinge. „Die Arbeit“ veröffentlicht einen Teil seiner Ausführungen über die Lage des Genossenschaftswesens im Kriege und heute. Herr Dr. Thon sagte etwa folgendes: „Was zunächst das Verhältnis zwischen den damals bestehenden drei Haupt-Arbeitiergruppen (Hapoel-Hazair, Poale-Zion und Unparteiische) der beiden Parteien Hapoel-Hazair und Achduth haal) Nicht einberechnet ist das wiederkehrende Kapital, das für das erste Wirtschaftsjahr erforderlich ist. -) Für zugerichteten Boden. Berechnet ,afs Mittelzahlen nach ßen-Schemen und Daganja. 3) Die Kühe müssen mittelmäßig rassig sein. Das Milchquantum ist unter dem Durchschnitt in Ben- Schemen. ib Thon. wodah anbetrifft, so muß man sagen, daß sie jetzt sehr stark miteinander rivalisieren, wohingegen es während der Kriegszeit ganz mustergültig war. Es muß jedoch auf jeden Fall ein rnodus vivendi gefunden werden, eine Basis der gemeinschaftlichen Arbeit, damit die geplanten Arbeiter-Institutionen unter Einfluß der gesamten Arbeiterschaft ohne Unterschied der Parteien eingeführt werden können. Sodann gab Herr Dr. Thon Mitteilungen über die Lage der Arbeiter-Genossenschaften. Die Arbeiter-Genossenschaften haben sich besonders während des Krieges erheblich vermehrt und recht gut bewährt. Dagania z. B. stand mit seinen Er- 4) Die Preise sind doppelt so hoch wie die vor dem Kriege und etwas über die Hälfte der jetzigen berechnet. 5) Im allgemeinen erreicht die Wirtschaft ihre vollen Einnahmen erst nach sechs Jahren, aber auch die Zahlungen beginnen erst dann.

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