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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 192

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 192 (sequence 194)
Language
German
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ANMERKUNGEN. 1 Lieben, der hebräische Buchdruck in Prag im 16. Jahrhundert. (Die Juden von Prag, Festschrift der Loge Praga 1927), S. 91 ff. Einen Nachtrag hiezu hat Jaroslav Rokycana im Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Cechoslovakischen Republik V, S. 439, veröffentlicht. 2 Er wird zuerst in einem Drucke (2. Teil des Machsor) von 1529 genannt, dann in verschiedenen Drucken bis 1540 und nach einer Pause von neun Jahren wiederum in Drucken von 1549 bis 1587. Siehe Lieben a. a. O., S. 95ff. 2a Das Todesjahr Mardochais wird verschieden angegeben. Zuns (siehe Anmerkung 11) sagt „um das Jahr 1591"; Hock (Gal-Ed, S. 23) gibt das Jahr 1591 an, dagegen Lieben, a. a. O., S. 98 das Jahr 1592. Die verschiedenen Angaben dürften darauf zurückgehen, daß David Gans in der Chronik Zemach David, die 1592 gedruckt wurde, Mardochai Zemach (= Mardochai Kohen) als verstorben bezeichnet. (Vgl. Anmerkung 52), während auf dem Grabsteine Mardochais das Jahr 352 der kleinen Zählung (= 1592) angegeben ist. (Vgl. Anmerkung 5). 3 Von den fünf Söhnen Mardochais (Pesach, Bezalel, Gerson Israel, Salomo und Samuel) ist Salomo allein in den Jahren 1592—94 nachweisbar. 4 Eine Abbildung findet sich beiL. Jerabek, der alte Prager Judenfriedhof, S. 24. 5 Der hebräische Text der beiden Inschriften ist gedruckt in Gal-Ed (Grabinschriften des Prager israelitischen alten Friedhofs mit biographischen Notizen, herausgegeben von Koppelmann Lieben) Prag 1856, S. 10, Nr. 25. Die Überschrift lautet in deutscher Übersetzung: „Denkmal der Gelehrten des angesehenen Mardochai und seines Sohnes Bezalel, der Kohanim, Friede mit ihnen. Ihre Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens." Rechts steht die Mardochai gewidmete Inschrift. Die oben gedruckte deutsche Übersetzung ist Zuns, Gesammelte Schriften 3, S. 198, entnommen. Die Bezalel gewidmete Inschrift lautet in deutscher Übersetzung: ,,An seine Stelle trat sein Sohn, ein Frommer und Gerechter. Er war ein wahrhaftiger Richter, er jagte dem Frieden nach, durch Drucke machte er sich um die Gesamtheit verdient. Ihre Ruhe im Schatten Gottes im Jahre 352 der kleinen Zählung/4 Da Bezalel bereits 1590 gestorben war (vgl. Lieben a. a. O., S. 98) dürften die Worte „an seine (Mardochais) Stelle trat sein Sohn" damit zu erklären sein, daß Mardochai sich in den letzten Jahren von den Geschäften zurückgezogen hatte. 6 Er erwähnt in der Chronik noch die Einnahme von Bihac durch die Türken, die am 19. Juni 1592 erfolgt war. Die Nachricht von diesem Ereignisse dürfte im Juli dieses Jahres in Prag eingetroffen sein. 7 Die erste Ausgabe des Zemach David (1592) nennt als Drucker Salomo und seinen Neffen Moses. 8 Erste Ausgabe I., fol. 62b ad a. 319 (= 1559). 9 Eine Ausweisung der Juden aus Böhmen war schon 1541 erfolgt, was von David Gans im Zemach David I, fol. 62 a, ad a. 301 (= 1541) berichtet wird. 10 Sein Vorgänger Paul IV. starb am 18. August 1559. Er haßte die Juden und hat sie, soweit sie im Kirchenstaate seiner unmittelbaren Gewalt unterstanden, schwer gedemütigt und bedrückt. 11 Zuerst veröffentlicht 1844 in Geigers „Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie44 5, S. 35ff., und dann wiederholt in den Gesammelten Schriften von Zuns 3, S. 191 ff. 12 Gal-Ed, S. 20—23. 13 Beide Worte werden nebeneinander gebraucht. 14 Geschichte der Juden 9, (Leipzig 1866), S. 388 f. 15 Es ist nicht zu ersehen, was es für die Juden bedeutete, daß Ferdinand I. sein Gewissen erleichtert fühlte. 16 Emek Habacha, fortgesetzt durch den sogenannten Corrector, deutsche Übersetzung von Wiener, S. 111. 192 22

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