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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 150

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 150 (sequence 152)
Language
German
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Mitte Elul bis in Kislew hinein sind es über zehn Wochen; die hier angegebenen sechs Wochen sind wahrscheinlich von dem Tage, an dem der Ermordete beim christlichen Zeugen eingekehrt war, bis zum Tage der Auffindung seiner Leiche gerechnet. 48 Rabbiner in Eger, stand in gelehrter Korrespondenz mit Isserlein (s. Pes. Nr. 225-27). 49 Gemeint ist R. Amschel Levi, der ältere Rabbiner in Regensburg und Rivale Brunas (s. o.). 50 Einer der Mitglieder des Richterkollegiums Brunas in Regensburg (s, A. 91). 51 Die Antwort Weils auf dieses Schreiben befindet sich in seiner Rpps., Rp. Nr. 150 (gebracht in unserem Art. ,,Rabb. Geschichtsquellen4' I, S. 46—47). 52 Soll heißen Binjamin (s. AA. 50 und 91). 53 Aus dem Resp. Weils Nr. 150 sowie aus der untenstehenden Entscheidung Brunas geht hervor, daß dieser Jude eben der Zeuge Josefa war, was lsserlein, wie zu sehen ist, nicht bekannt war. 54 „Der Kleinste und Geringste in Israel4' — so pflegte Isserlein aus frommer Demut und Bescheidenheit seine Responsen zu unterzeichnen. 54a Vgl. Zunz, Namen d. Juden, S. 118: Simlin. 55 Daraus geht hervor, daß Isserlein während dieser Begebenheit, also im Jahre 1446/7 (s. A. 152) in Marburg wohnte. 56 Diese Äußerung eines Rabbiners des 15. Jahrhunderts bestätigt die Tatsache, daß die Zahnheilkunde im Mittelalter auf einer niedrigeren Stufe als im Altertum stand, da der Talmud den eingesetzten Zahn kannte (s. Sabbat 64*). 57 Isserlein, so genannt nach seinem damaligen Wohnort. 58 Daraus, daß von allen Geldverleihern, bei denen Schifra die Sachen verpfändet hat, er allein mit Namen genannt wird, ist zu schließen, daß er ein bekannter reicher Mann und derjenige war, der der Frau 20 Gulden geborgt hat. Er war es auch, der das Pfand nicht herausgeben wollte, so daß die anderen Juden ihm für den Betrag bürgen mußten. S. dazu 4 und 5. 59 D. h. nicht als Bürgen bei vorhandenem Pfände, das erst auf Grund der Bürgschaft herausgegeben wurde. 60 Da sie nicht nach dem Willen der Auftraggeber gehandelt hat, folglich war sie gar nicht berechtigt, die Sachen, die ihr nicht gehörten, zu verpfänden. 61 3. Buch Mose 19, 16. 62 S. noch 4 und 5. 63 Rabbiner in Wiener-Neustadt. 64 Diesen Brief schreibt Isserlein also aus Neustadt. 65 Isserlein hielt sich fern von der Anwendung des Bannfluches, von dem die anderen Rabbiner häufig Gebrauch machten. S. Pes. Rp. Nr. 63. 66 „Schweres", „Bitteres44, ,,harte und bittere Worte44 — ist, wie es scheint, eine Umschreibung des Bannfluchs (beziehungsweise Androhung desselben), um ihn nicht ausdrücklich zu nennen. 67 Kein Zweifel, daß dieser Mann identisch ist mit dem in 3 genannten Abraham Jäkl, einem der Kreditoren der Schifra, dem andre Juden für sein Darlehen gebürgt hatten, aber durch das Urteil Brunas von ihrer Bürgschaft befreit wurden. Den Anlaß dazu, daß R. Perez „Schweres44 gegen ihn geschrieben hat, wird wohl sein Auftreten als Denunziant und Verfolger gegen die Bürgen (s. 5) gegeben haben. 68 Der Rivale R. Elias in Prag (s. u.). 69 Trtöj? im Text ist zu berichtigen in rrmp. 70 W. s., R. Leiser bei einer zweitrangigen Stellung und kleineren Befugnissen und R. Elia bei seiner erstrangigen Stellung und vollen Rechten. 71 Höchstwahrscheinlich identisch mit dem in 5 genannten Mose, dem Schwager R. Elias. 72 Regensburg. 73 S. 3. 73* Letzterer Satz ist nach der Salonikier Ausgabe übersetzt (in der Stettiner Ausg. ist er korrumpiert und unverständlich). 150 50

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