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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 142

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 142 (sequence 144)
Language
German
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Und ich, der Mann, was soll ich mit meinen Gedanken tun, wenn ich mich an seine Ehrwürden, meinen Lehrer und Meister, den hervorragenden Rabbiner R. David Schweidnitz s. A.,236 der mich auf seinem Schöße groß gezogen hat,237 erinnere? und was soll ich für meine eigene Ehre tun238 und die Ehre meines Schülers? [denn] auch ich habe Dir Ordination erteilt mit meinem Schreiben. Und wenn ich mir das vergegenwärtige, spricht zu mir mein [anderer] Gedanke: und was aber gedenkst Du für die Ehre des Greises, des Hauptes des Exils, R ... ,239 G. m. i. b., zu tun? und was aber gedenkst Du für die Ehre des hervorragenden Rabbiners, deines Kollegen und Freundes R. Elia, G. m. i. b., zu tun? [Also] sagte ich mir: es ist gut, du hältst an diesem und läßt auch von anderen nicht,240 besser von beiden ist es aber an der Gottesfurcht festzuhalten, für den Namen Gottes zu eifern und den Streit aus der Welt zu schaffen und den Frieden zu befestigen und das getroffene Abkommen nach seinem einfachen Sinne ohne Einwendung zu bestätigen. Wer aber den einfachen Wortsinn bestreitet, muß den Beweis (durch Zeugen) erbringen. Deshalb befehle ich Dir [unter Androhung] des dreifachen Bannes, daß Du das Gebiet R. Elias nicht verletzen sollst, durch keine wie immer geartete Grenzverrückung, weder im allgemeinen noch im einzelnen, weder in der Jeschiba noch bei Trauungen, weder im Schächten noch in Fleischuntersuchung,241 noch bei der Schwurabnahme von Frauen242 u. dgl., in keiner [dieser] Sachen, es sei denn mit Genehmigung des R. Elia, G. m. i. b. Und R. E., G. m. i. b., ersuche ich und flehe ihn an, daß auch er Nachsicht übe und Dich so behandle, wie es sich für die Ehre des Rabbiners, das Ansehen der Gemeinde, ihrer [vornehmen] Leute und Gelehrten geziemt. Solltest Du aber, Gott behüte, uns nicht gehorchen, uns den Rücken kehren und unsere Worte als null und nichtig abtun und nicht hören auf den Rat des Gaon R. I. Neustadt (Isserlein),83 G. m. i. b., und auf R. Perez, G. m. i. b., wie auf den Befehl R. Elias, G. m. i. b., und auf den unsrigen, und so gegen Deine Lehrer streiten, so würdest Du mich zwingen, mich dem strengen Inhalt des Schreibens des R. Perez anzuschließen. Bin aber dessen sicher...243 zu Deinem Besten und Deiner Ehre, und mögest Du im Wohnhaus des Friedens ruhen... So sprach Israel von Bruna. (Nr. 282—83: Schreiben des R. Perez an den Vorstand der jüdischen Gemeinde in Prag.) (Nr. 282.) Sie seien gesegnet mit dem dreimaligen Segen,244 die Edlen des Landes, [Vorsteher] der heiligen Gemeinde in Prag, G. m. s. b. Sehet was ich geschrieben habe an den streitsüchtigen Mann R. Elieser Passau245 wegen seines Haschens nach der hohen Stellung, daß er fort- 142 42

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