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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 125

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 125 (sequence 127)
Language
German
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nicht nach ihren (den bürgerlichen) Gesetzen, Gott bewahre. Wenn Ihr nicht gehorcht, werdet Ihr deswegen verfolgt werden.129 So sprach der Kleinste und Geringste in Israel. 13 (Rp. Nr. 133130). Ein Sohn Brunas als Rabbiner in Prag. T. Ich bin gefragt worden in Regensburg: eine Kuh, bei der zwölf Mark enthaltende Rippen gefunden worden sind, wie mit ihr nach Gesetz zu verfahren sei. Und ich habe geantwortet, daß sie zum Genuß zu erlauben ist... Und es war schon früher solch ein Fall zu meiner Entscheidung in der Gemeinde Brünn gekommen, und ich habe es gestattet. So sprach Israel von Bruna. (Nachschrift:) Und als ich nach Prag kam,131 erzählte mir Jakob Terebiz,132 daß es mehrere Male so vorgekommen ist zur Zeit133 der Großen (d. h. großen Rabbiner133*), daß 12, 13 große Rippen [gefunden wurden], und man hat es [zum Genuß] gestattet, denn je größer die Zahl der vorderen [großen] Rippen ist, um so kleiner ist die Zahl der hinteren kleinen Rippen.134 Und so habe ich auch gehört... Und ebenso haben wir es mehrmals hier in Prag gestattet. So sprach sein Sohn Menäsche.135 14 (Rpp. Nr. 162 und 168). Beteiligung der böhmischen Rabbiner R. Lipmann Mühlhausen aus Prag und R. Nathan aus Eger an der Rabbinersynode in Erfurt. T. (Nr. 162) ... Mein Herzensfreund R. Amschel Kohen.136 ... Und das, was Du geschrieben hast, daß Liva Brumbir (Brummbär?) einem Bechor137 in Erfurt das Ohr abgehauen hat und daß [trotzdem] ihn (den Bechor) R. Lipman, R. Ä. K. Z., R. Michel, R. Jecheskia s. A. zum Genuß erlaubt haben138... das ist etwas sehr Auffälliges ... (Nr. 168.) Es war ein Fall mit Gänsehäuten ... da schickte man aus Eger an R. N. (Nathan) s. A. nach Erfurt.. ,139 15 (Rp. Nr. 167). Eine verheiratete Frau in Sternberg bezichtigt sich selbst des Ehebruchs und gibt die Männer an, mit denen sie im verbotenen geschlechtlichen Verkehr gestanden sein will. Da die betreffenden Männer von tadellosem Rufe sind, wird der Frau von Bruna, sowie R. Elia und allen anderen Gelehrten in Prag kein Glauben geschenkt. T. Es sei bekannt, daß mir von einer bösen Sache geschrieben worden ist, die eine Frau aus Sternberk (Sternberg), die mit Samuel, dem Sohne Nachmans, verheiratet war, angestellt hat. Diese abtrünnige Frau spie Gift aus ihrem Munde, um es zu streuen unter glaubwürdige Männer, angesehene Leute: Mose, den Bruder des R. Abner, er lebe, und dessen ehrenwerten Sohn Endel, er lebe, und dessen Sohn Chaber 25 125

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