Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 9 (1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 97 (sequence 99)
- Language
- German
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wolle; da sie Wurzel und Blätter hat, ist sie ein Gewächs. Vgl. noch O. S. I, S. 75, 127, 185, §§ 266, 448, 666, II, S. 31, 127, §§ 67, 68, 277. 273 Werden nicht als Zelt, als Schutzdach betrachtet, welches am Sabbat aufzustellen verboten ist. 274 Auf dem Konzil von Narbonne im Jahre 1227 wurde das Judenabzeichen in der Form eines Rades, das man auf der Brust tragen mußte, eingeführt (vom Papst Innozenz III. schon früher, im Jahre 1215). In Böhmen war der zugespitzte Hut das erste Judenabzeichen. Vgl. O. S. II, S. 39, § 83, 84; vgl. noch Mordechai Tr. Sabbat, Abschn. 14, Anfang. — O. S. II, S. 34, § 78. 275 o. S. I, S. 11, § 47, II, S. 37, § 83. 276 ist nach Deutr. 22, 9: „Du sollst nicht Rind und Esel zusammen beim Pfluge verwenden," verboten. 277 c. Bl. 52, Kol. 2, Mordechai, Sabbat, § 341, im Namen des Or Sarua. 278 o. S., Aboda Sara, S. 55, § 203, Parallelstelle Hag. Ascheri, Aboda Sara, Abschn. 3, § 5; C. Bl. 75, Kol. 3, 4, dort wird noch berichtet, daß in der Synagoge zu Köln an den Fenstern der Nordwand Figuren von Löwen und Schlangen angebracht waren. 279 o. S. III, Babba Kamma, S. 72, § 457. 280 c. Bl. 80, Kol. 2, vgl. O. S. I, S. 216, § 752, III, Babba Kamma, S. 14, § 125. 281 O. S. III, S. 53, § 188, vgl. noch O. S. I, S. 214, § 750: „X versprach 100 Mk. Mitgift für seine Tochter, die nach seinem Tode bei der Verteilung der Erbschaft nicht in Abzug gebracht werden sollte. Vor der Hochzeit wollte er nur 70 Mk, geben." 282 Nach Wellesz, Jahrbuch der jüd. literarischen Gesellschaft, S. 106, in Ferarra zu emendieren. 283 Vgl. Wellesz 1. c. S. 107. - O. S. I, S. 208, § 745. 284 o. S. I, S. 226, § 764, C. Bl. 21, Kol. 1. 285 o. S. I, S. 209, § 745, S. 215, § 751, S. 224, § 760. 286 o. S. I, S. 226, § 764, vgl. O. S. I, S. 229, § 775. 287 Schulchan Aruch Eben ha-Eser, Nr. 62. 288 Mordechai, Trakt. Suka, § 744. Während der Festwoche wurden die Neuvermählten Bräutigam und Braut genannt. 289 Wenn der Ehemann seine Frau schlägt, ist er zur Bezahlung des zugefügten Schadens verpflichtet. Das Bet-Din muß in diesem Falle einschreiten und den Mann, wenn die Frau es wünscht, zur Scheidung zwingen. ,,X beklagte sich vor uns über seinen Schwiegersohn, daß er seine Tochter stets schlage. Ist es zutreffend (wenn die Klage auf Wahrheit beruht), so ist der Mann am Leibe strenge zu bestrafen (Prügelstrafe gemeint), auch für das Vergangene. Hält der Mann die Vereinbarung nicht ein, indem er sie weiter schlägt und beleidigt, so stimme ich mit euch überein, daß der Mann beim himmlischen und irdischen Gerichtshofe in Bann sei und daß er durch das nichtjüdische Gericht gezwungen werde, einen Scheidebrief zu geben. — Sollte es euch gelingen, Frieden zwischen ihnen zu stiften, so sollt ihr den Bann auflösen." O. S. III, Babba Kamma, S. 22, § 161. 290 O. S. I, S. 218, 219, § 754, vgl. O. S. I, S. 206, 208, §§ 440, 444. 291 O. S. I, S. 170, § 219. Deutr. 255—10 schreibt die Leviratsehe vor, wenn der Bruder kinderlos stirbt. ,,Da die Verordnung des R. Gerson überall Eingang gefunden hat, soll man den X nicht zwingen, das Gebot der Leviratsehe zu vollziehen." O. S. I, S. 206, § 739, vgl. O. S. I, S. 177, 188, §§ 642, 645, Mordechai, Tr. Ketubot, Abschn. 5, § 183. 292 o. S. I, S. 175, § 638. 293 c. Bl. 83, Kol. 4. 294 c. Bl. 73, Kol. 1, § 97. 295 Über das Einnehmen von Beträgen für das Anschaffen von Sterbekleidern und Osterbrote sieh Kapitel Steuern. — O. S. I, S. 13, 14, § 2, 6. 55 97