Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 9 (1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 93 (sequence 95)
- Language
- German
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unter den vielen Verordnungen, die R. Gerson getroffen hat, auch eine, die sicli auf die Täuflinge bezieht, in der er alle mit dem Banne bedroht, welche den zum Scheine oder zwangsweise Getauften, die dann zum Judentum zurückkehrten, ihre Abtrünnigkeit zum Vorwurfe machen; vgl. Mordechai Babba Kamma, Abschn. 10, Schluß; Dubnow 1. c. S. 147. 184 C. Bl. 83, Kol. 1. 185 C. Bl. 75, Kol. 3. 186 Vgl. O. S. I, S. 163, §§ 604, 605, 606; Mordechai Jebamot, Abschn. 10, 12, § 53. 187 O. S. II, S. 166, § 412, im Namen des R. Gerson. 188 O. S. III, Babba Batra, S. 32, § 104, im Namen des R. Elieser b. Joel ha-Levi. 189 O. S. III, Babba Batra, S. 33, § 105; Mordechai Trakt. Kiduschin, Abschn. I; Chosehen Mischpat, Abschn. 283. 190 O. S. III, Babba Batra 32, § 104, weil er kraft seines Vaters kommt. 191 Entscheidung des R. Gerson, daß der Getaufte seinen jüdischen Vater nicht beerbt; O. S. III, Babba Batra, S. 32, § 103, Parallelstelle Hagahot Ascheri, Babba Batra, Abschn. 8, § 22. 192 O. S. III, Babba Batra, S. 32, § 102. 193 O. S. III, Babba Kamma, S. 41, § 271, 272. - Vgl. noch O. S. I, S. 128, § 448, II, S. 50, § 97. 194 Das gilt aber nicht nur von einem ausgesprochenen Denunzianten, der als solcher bekannt ist, sondern es genügt, wenn er seinen Mitmenschen droht, daß er sie bei der Behörde denunzieren wird, O. S. III, Babba Kamma, S. 44, § 284. 195 Mordechai Kiduschin, § 564. 196 Das pflegt sehr oft zu geschehen, daher wurde auf der Rabbinersynode in Frankreich beschlossen, mit den schärfsten Mitteln diesem Übelstand entgegenzutreten. 197 R. Gerson traf diese Verordnung; sieh Dubnow 1. c. Bd. 4, S. 147 und S. 327. 198 Sieh Kapitel Gerichtsbarkeit. 199 Hebr. Nesipha hart anfahren, eine leichte Form, zweiter Grad des Bannes, sieh Scherer 1. c. S. 243; vgl. Kapitel Gerichtsbarkeit. 200 o. S. Babba Kamma III, S. 29, § 197, 198. 201 O. S. Babba Kamma III, S. 44, § 283. 202 o. S. Babba Kamma III, S. 43, § 281, 282; sieh C. Bl. 83, Kol. 1. Mord. Babba Kamma, Abschn. 5, § 55. ANMERKUNGEN ZUM KAPITEL „SITTEN UND BRÄUCHE" 203 Itinerarium, Ausgabe Lemberg, am Schlüsse. 204 i. o. S. I, S. 117, §413. 205 Sieh Tykocinski, Germ. Jud. S. 35. 206 Böhmen hatte zu dieser Zeit bedeutende Gelehrte, die das religiöse Leben geformt haben. Über die Gelehrten von Böhmen vgl. Tykocinski, Germ. Jud. S. 27 und 275; derselbe MGWJ. 1909, S. 310f. 207 Unter Prag wird in der hebräischen Literatur häufig Böhmen verstanden. Besonders tritt dies in der Responsenliteratur in Erscheinung. Die Gelehrten aus Böhmen werden bald aus Böhmen, bald aus Prag stammend genannt; sieh Itinerarium des Benjamin von Tudela, ed. Lemberg, Schluß. Über die Bedeutung der Gelehrten von Prag zeigt uns ein Responsum des I.O. S. (I, S. 183, § 657), wo über ein Fehlurteil des Prager Bet-Din (Gericht) die Verwunderung ausgesprochen wird, daß dies in Prag, das durch seine Gelehrsamkeit bekannt ist, geschehen konnte. 51 93