Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 9 (1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 84)
- Language
- German
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ANMERKUNGEN ZUR EINLEITUNG 1 Verfasser dieser Skizze verweist nicht immer auf die Autoren, aus welchen er geschöpft hat, weil sie ja zur Genüge bekannt sind und im Verzeichnis der benützten Literatur angeführt werden. 2 Wörtlich „ausgestreutes Licht". Die Wahl dieses Ausdruckes als Titel wird in der Einleitung mystisch gedeutet. Der Ausdruck ist Psalm 97, 11 entnommen. Die Endbuchstaben der sechs Worte ergeben RA Q I B H, der Name des für die talmudische Tradition bedeutenden Lehrers R. Aqiba; dahin werden diese Worte gedeutet. 3 I, 779 unterfertigt er sich in einem Gutachten: Isaak, Sohn des Mose, Sohnes des Isaak (Sohnes des Schalom). Über seinen Vater finden wir in seinem Werke keine näheren Angaben. Gastfreund, ,,Die Wiener Rabbinen", S. 10, stellt die Behauptung auf, der Vater des Isaak Or Sarua stamme aus Köln und verweist auf O. S, I, 366, doch ist wreder dort, noch sonst irgendwo eine Stütze dafür zu finden. Die in der Oxforder Handschrift fol. 73 b, Col. 4, stehende Unterschrift Moses b. Isaak ist wohl ein Schreibfehler, wie aus O. S. II, 33, wo dieses Responsum aufgenommen ist, hervorgeht. 4 III, Babba Batra, 176, 177 folgt die Antwort des Kalonymos ben Juda. Auch in den Responsen des Chajjim Or Sarua 167, S. 56. 5 IV, 203, S. 55. 6 I, 779, S. 231 und andere Stellen. 7 I, 707, S. 199, II, 53, S. 23, Cod. fol. 75, Col. 1, Kap. 120. 8 II, 107, S. 53, Mordechai, Moed Katan, § 825. 9 II, 388, S. 159. 10 I, 366, S. 101, dort heißt es Budun, die slawische Benennung für Ofen, ungarisch Buda. n Ebenda, Ostrigon, slawische Benennung für Gran (Strigonium), ungarisch Esztergom. 12 I, 762, S. 225. Dort scheint er auch die Schlußredaktion seines Werkes nach mehrfacher Bearbeitung vorgenommen zu haben, doch wurden gewisse Partien noch nach dem Tode des Verfassers in das Werk aufgenommen, weil ja doch eine ganze Reihe von Responsen die Aufschrift trägt: Responsum des Verfassers, sein Andenken sei zum Segen44, u. a. I, 112, S. 40, 114, S. 41, Cod. fol. 70, col. 1, 72, col. 3, 75, col. 3, 77, col. 1; Mordechai, Babba Kamma III, §§ 175, 266, Babba Mezia III, § 292, IV, § 301, V, § 339, Megilla, III, Ende, Kidusin, I, 484, 523, Pessachim, § 567, Berachot, § 64, Tesubot Maimuni, Softim, Kap. 8; vgl. auch I, 406, S. 110; Hag. Ascheri Chulin III, 5/762, S. 225. 13 I, 745, S. 208. 14 I, 747, S. 213. 15 IV, 107, S. 32; Tykocinski vertritt die gleiche Ansicht. 16 Ebenda. 17 I, S. 707, S. 199. 18 Ihm folgt auch Schlössinger in der Jewish Encyclopaedia, S. 627. Die ganze Abhandlung über I. O. S. ist, sowohl was Daten, als auch was Personen anbelangt, sehr fehlerhaft. Auch Ozar Jisrael (hebr. Enzyklopädie) folgt in der Darstellung Groß. 19 Seine Annahme, man könne das Geburtsdatum noch vor 1180 ansetzen, ist abzulehnen, da das Gutachten des Joel b. Isaak an Efraim b. Isaak, auf das er sich stützt, wobei er den daselbst genannten Isaak b. Moses mit Isaak Or Sarua identifiziert, aus inneren Gründen nicht herangezogen werden kann, abgesehen davon, daß Efraim b. Isaak bereits 1175 nicht mehr am Leben war. Der Ansicht Tykocinskis, I. O. S. sei 1180 geboren, folgen Freimann, Jüd. Lexikon, ebenso Jüd. Enzyklopädie und Hebr. Eschkol-Enzyklopädie, Dubnow, Bd. V, S. 191. 82 40