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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 35

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 35 (sequence 38)
Language
German
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beachtenswerten Arbeit meines Schülers Helmut Hillmann, Das Gericht als Ausdruck deutscher Kulturentvvicklung im Mittelalter, ein geistesgeschichtlicher Versuch, Deutschrechtliche Forschungen, herausgegeben von G. Kisch II, Stuttgart 1930. 74 Darüber ausführlich G. Kisch, Research in Medieval Legal History of the Jews, S. 257f. und Anm. 60, S. 268 f. und Anm. 85. 75 Vgl. die programmatischen Äußerungen von Wilhelm Grau in seiner Münchener Doktordissertation: Antisemitismus im späten Mittelalter, München und Leipzig 1934, S. VII und in dem oben in Anm. 31 angeführten Aufsatz, der auch selbständig veröffentlicht wurde unter dem Titel: Die Judenfrage als Aufgabe der neuen Geschichtsforschung, Hamburg 1935. Das neu gegründete ,,Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands" hat die Erforschung der Geschichte der deutschen Judenfrage als besondere Aufgabe in sein Forschungsprogramm aufgenommen; ihr sind die „Forschungen zur Judenfrage" (I. Hamburg 1937) gewidmet. In den Dienst der gleichen Ideen ist die von Heinrich von Sybel begründete Historische Zeitschrift vom Beginn ihres 153. Bandes (1936) an getreten, seitdem an Stelle von Friedrich Meinecke Karl Alexander von Müller die Leitung der Redaktion übernommen hat. Zu diesem Zweck ist eine Abteilung „Geschichte der Judenfrage" eingerichtet worden, erstmals in Band CLIII, 1936, S. 336—349. Auch die Zeitschrift „Deutsche Rechtswissenschaft" hat das zweite Heft ihres zweiten Bandes (1937) der Geschichte des Judenrechts in Deutschland gewidmet; vgl. unten Anm. 93. 76 Fritz Friedländer, Der Wille zur Objektivität, Central-Vereins-Zeitung XIII, Berlin 1934, Nr. 47, S. 2; Friedländer, Ein Charakterbild in der Geschichte, daselbst XIV, 1935, Nr. 45, S. lf. 77 Johannes Haller9 Über die Aufgaben des Historikers, Sammlung „Philosophie und Geschichte", Heft 53, Tübingen 1935. — Vom Standpunkt der Ideen- und Wissenschaftsgeschichte sind gerade heute interessant und lesenswert die grundsätzlichen Bemerkungen über die nationalpädagogische Bedeutung einer unpolitischen Wissenschaftspflege bei Aloys Fischer, Über Sinn und Wert geschichtlicher Bildung in der Gegenwart, Rede bei der Reichsgründungsfeier der Münchener Universität am 18. Januar 1932, Münchener Universitätsreden Heft 24, München 1932. 78 Willy Andreas, Deutschland vor der Reformation, eine Zeitenwende, 2. Auflage, Stuttgart 1934, Vorwort, S. 3. Vgl. Robert Holtzmann, Besprechung von Jean Guiraud's Histoire de Finquisition au moyen äge, Deutsche Literaturzeitung LVII, 1936, S. 372: „Wenn es die Sache des Historikers ist, an die Zeiten und Menschen, mit denen er es zu tun hat, keine fremden Maßstäbe anzulegen,..." 79 Ludwig Feuchtwanger, Verändertes Geschichtsbild, Jüdische Rundschau XL, Berlin 1935, Nr. 86, S. 2. Es kann daher nicht wundernehmen, daß dieser Aufsatz Feuchtwangers in dem Werke „Forschungen zur Judenfrage" I, 1937, (vgl. oben Anm. 75) letzte Seite, geradezu zu propagandistischen Zwecken Verwendung findet. Vgl. aber Feuchtwanger, Jüdische Geschichte aus den neuesten Geschichtswerken über die Anfänge des Christentums, Bayrisch-Israelitische Gemeindezeitung XII, 1936, S. 152. Viel abgeklärter lautet jetzt Feuchtwangers Urteil in seiner von großer Belesenheit zeugenden, überaus anregenden Schrift, die oben in Anm. 69 angeführt ist. 80 Vgl. neuestens das ausgezeichnete Werk von Ulrich Noach, Geschichtswissenschaft und Wahrheit, nach den Schriften von John Dalberg-Acton, dem Historiker der Freiheit 1834—1902, Frankfurt am Main 1935, voll geistreicher Gedanken und wissenschaftlich tiefer Anregungen; dazu G. Kisch, Bayrisch- Israelitische Gemeindezeitung XII, 1936, S. 147; G. Kisch, Research in Medieval Legal History of the Jews, S. 232 f. Vgl. ferner die treffenden Bemerkungen von Hans Fehr, Rechts- und Staatsphilosophie der Gegenwart, in „Die Tatwelt" XI, 1935, S. 222. 81 Bonner Staatswissenschaftliche Untersuchungen, Heft 5, Bonn und Leipzig 1922, besonders S. 1, auch S. Vf. 35 35

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