Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 9 (1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 37)
- Language
- German
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6<> So Herbert Meyer, Das Hehlerrecht der Juden und Lombarden, Forschungen zur Judenfrage I, Hamburg 1937, S. 107, Anm. 2. Anders dagegen Rudolf Ruth, Wucher und Wucherrecht der Juden im Mittelalter, DRW. II, 1937, S. 142, Anm. 1. Er anerkennt das Ergebnis meiner Beweisführung und betrachtet demgemäß das Bürgerrecht der Juden in Worms zutreffend als ,,ein Bürgerrecht eigener Art/4 6! Näheres in meiner demnächst erscheinenden Abhandlung: Das jüdische Hehlerrecht". «2 Stobbe, S. 120 und S. 242, Anm. 111. 63 Siehe oben Anm. 34. 64 Herbert Meyer, Das Hehlerrecht der Juden und Lombarden, Forschungen zur Judenfrage I, Hamburg 1937, S. 92-109; H. Meyer, Das jüdische Hehlerrecht, DRW. II, 1937, S. 97-111. 65 Maurer (oben Anm. 26), S. 570. 66 Heinrich Brunner, Deutsche Rechtsgeschichte II, Leipzig 1892, S. 507, Anm. 82; vgl. dazu Alfred Schultze, Gerüfte und Marktkauf in Beziehung zur Fahrnisverfolgung, Sonderabdruck aus Festgabe für Felix Dahn I, Breslau 1905, S. 50ff.; dagegen, ohne durchschlagende Gründe H. Meyer, Entwerung und Eigentum, S. 193 f. Trotzdem ist Brunners ursprüngliche Ansicht in der zweiten Auflage seiner Deutschen Rechtsgeschichte, München und Leipzig 1928, S. 663, Anm. 86, festgehalten worden. Ja, ihr Herausgeber Cl. von Schwerin konnte einen weiteren Quellenbeleg aus dem englischen Stadt recht des 12. Jahrhunderts zu ihrer Unterstützung beifügen. 67 Vgl. Eugen Täubler, Plan für die Bearbeitung eines Urkundenbuchs zur Geschichte der Juden im Mittelalter, Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden IV, 1913, S. 1—30; Täubler, Urkundliche Beiträge zur Geschichte der Juden in Deutschland im Mittelalter, daselbst S. 31—62; Täubler, Das Forschungsinstitut für die Wissenschaft des Judentums, Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums I, Berlin 1920, S. 15—18. Alle schönen Vorschläge und Pläne Täublers sind aber unausgeführt geblieben. Das kürzlich erschienene Werk Germania Judaica, Breslau 1934, kann natürlich eine Urkundenpublikation nicht ersetzen. 68 So I. Elbogen, ZGJD. VII, 1937, S. 67, übrigens durchaus im Widerspruch zu seinen eigenen Ausführungen auf S. 65 unten. 6« Ludwig Feuchtwanger, Neue Forschungsaufgaben für die Geschichte der Juden im Mittelalter, Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur XXX, Berlin 1937, S. 123 [S. 33 des Sonderdruckes]. Die beste Widerlegung bietet Feuchtwanger selbst in dem einleitenden Überblick seiner Studie, S. 95—99 [5—9]: ,,Für das Riesengebiet des Mittelalters ist das Meiste von jüdischer Seite noch ungetan." Für die Rechtsgeschichte der Juden im besonderen vgl. schon Georg Landauer, Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft, ZGJD. II, 1930, S. 255—261. 70 So Elbogen, a. a. O., S. 67, 68; vgl. S. 66. in. DIE ERFORSCHUNG DER RECHTSGESCHICHTE DER JUDEN 71 Vgl. auch zum Folgenden die beiden oben in Anm. 1 angeführten Abhandlungen von mir. 72 Über diese vgl. außer den bekannten Hand- und Lehrbüchern der deutschen Rechtsgeschichte und des deutschen Privatrechts besonders Claudius Frh. von Schwerin, Einführung in das Studium der germanischen Rechtsgeschichte und ihrer Teilgebiete, Freiburg i. B. 1922. 73 Vgl. vor allem Hans Fehr, Mehr Geistesgeschichte in der Rechtsgeschichte, Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte V, 1927, S. 1—8; ähnlich treffend, wenn auch etwas überspitzt Herbert Meyer, Recht und Volkstum, Weimar 1933, S. 30-31; vgl. schon vorher Aufbau und Anlage der 34 34