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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1936-01-01 · 8 (1936) · page 381

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
8 (1936)
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 381)
Language
German
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30 publ. 1786-1795, 43/1, 63/126. 31 Sieh d. Registratur der Landesjudenschaft im Archiv d. Nat.-Museums, K. d.; Abrechnung v. 18. Feber 1788. 32 Registr. d. Landesjudenschaft; Zuschrift des Guberniums an die jüdischen Landesdeputierten vom 21. Feber 1788, Z. 4305. 33 Publ. 1786—1795, 43/1; Verrechnung des böhmischen Guberniums an die Vereinigte Hof kanzlei in Wien vom 7. Mai 1789. Hofdekret vom 25. Mai 1789. 34 Welcher Art deren Arbeit war, ersehen wir aus dem im Berichte der Prager jüdischen Ältesten an das Gubernium vom 29. Juni 1789 enthaltenen befürwortenden Satze: „Wie diese Supplieanten mühselige und langwierige Arbeit gehabt, aus so vielen eingereichten Zeugnuss-Zetteln ein Buch zu formiren...44 35 Publ. 1786-1795, 44/301. 36 Den Text des Systemalpatentes hat Dr. Simon Adler in der Studie „Das Judenpatent von 1797" (Jahrb. d. Ges. f. Gesch. d. Juden in d. Tschech. Rep., V., 1933) neu zum Abdruck gebracht. 37 Erwähnung verdient nur der Zusatz: „Niemanden wird gestattet, die Namen eines adeligen oder sonst bekannten Geschlechts anzunehmen, und wofern sich einer etwa einschleichen sollte, soll der unbefugt angenommene Geschlechtsname sogleich abgeändert, und dafür... der jüdischen Familie ein anderer Familienname beigelegt werden. Eben dies hat in der Zukunft überall und jederzeit zu geschehen, so oft sich jemand darüber beschwert, daß ein Jude seinen Geschlechtsnamen führe." (Stern: Über das Namenwesen nach österr. Rechte, S. 10, Anm. Nr. 4.) II. Die Bemühungen der Juden um die freie Vornamenwahl. 1 „Vollständiger Auszug aller im Königreiche Böheim am Ende des achtzehnten Jahrhunderts bestehenden Gesetze." Bd. V, Prag 1800. 2 Alle Nachrichten über die jüdische Aktion für die rechtliche Gleichstellung der Juden mit den Christen bei der Wahl der Vornamen sind aus den reichen Fonden des Archivs des Ministeriums des Innern G 1826—1835, Camer. 13/109 und 1836—1840, Camer. 46/1/4 geschöpft. 3 Camer. 1826-1835, 13/109, Z. 38.992 ai 1828. 4 In dem Gesuche des Katzau lesen wir den interessanten Ergänzungsabsatz: „Abgesehen, daß die früher im Gebrauch gewesenen, einem verstümmelten Jargon angehörigen Nahmen zu manchen Neckereien im Allgemeinen Veranlassung gegeben , kann nicht unbeachtet bleiben, welche Nachtheile daraus für solche Individuen entstehen müssen, welche sich dem Studium oder sonstigen christlichen Gewerben insbesondere dem Handwerkerstande widmen so hin im steten Verkehr mit Christen stehen, offenbar wo die Klugheit die größte Sorgfalt gebiethet, alles zu vermeiden, was nur in der fernsten Beziehung anstößig sein kann. Ich glaube unverholen bemerken zu dürfen, daß: so wie selbst der höchste Grad der Bildung alles von sich entfernt, was den Schönheitssinn und den geregelten Geschmack beleidigt, eben so unwillkührlich erzeugen derlei Verstümmlungen und Mißtöne bei der minder gebildeten Volksklasse Spott und Verhöhnung die ihre nachtheilige Einwirkungen nicht verkennen lassen." 5 Katzau spricht hier irrtümlich von einem Hofdekret. Es handelt sich hier bloß um ein Gubernialdekret, mit dem den Juden und den landesfürstlichen Behörden der Inhalt des Hofdekretes vom 11. Oktober 1787 bekanntgegeben wurde. 6 Das Gubernium an den Prager Magistrat am 8. September 1828, Z. 38.992; der Magistrat wurde aufgefordert, längstens bis zum 25. September 1828 Bericht zu erstatten. 7 An der Beratung beteiligten sich außer dem Prager Bürgermeister Sporsenil die Magistratsräte: Kundratitz, Streker, Schütz, Jebanitzky, Borschitzky, 380 72

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