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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1936-01-01 · 8 (1936) · page 25

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
8 (1936)
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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23 Libellus de Antichrist*), ed. Men&k: Sb. d. böhm. Ges. d. Wiss. 1890 und danach Kybal im Anhang des III. Bd. der „Regulae veteris et novi Testamenti", S. 370. 24 Miltö war so unbefriedigt von allen Antworten, am meisten allerdings von der des Papstes, der ihn statt aller Antwort einkerkern ließ, daß er uns leider den Inhalt der Antworten nicht mitteilt. Durch Wiclifs Mitteilung erfahren wir, daß die Juden die Päpste als „Antichristen" betrachten, womit Wiclif durchaus einverstanden ist, Wiclifs lateinische Streitschriften S. 461. 25 Hs. der Prager Univ. bibl. X A2 fol 66r-69s. 26 „Im vierten Jahr der Herrschaft des Antichrist werden die Juden, die jetzt eingeschlossen sind, gelöst werden, und sie werden die Krone empfangen und ihre Synagoge zurückerhalten. Und von allen Enden der Erde werden sie zum Antichrist strömen und ihn für den wahren Gott und für den Messias, der dann geboren sein wird, halten." S. darüber Kampers, Alexander, a. a. O., S. 80. 27 Die Juden bitten den Antichrist, ihren Tempel wieder herzustellen. Miliö vertritt hier also anders als die Velislavbibel die allgemein übliche Auffassung. Vgl. S. 4 und Anm. 10. 28 Regulae III, 177. (Vgl. Anm. 23). 5. Traktat: „De Antichristo". 29 Vgl. Chytil, S. 123, und ibid. Anm. 145. 30 Regulae III, 5ff. 31 Dies hat Kybal CCH 1905, 27ff. nachgewiesen. Der Traktat findet sich in den Hss. XI D 5 (fol 186r-199r) und X E 24 (fol 233r-240 v). 32 Die ganze Schrift ist so voll von Zitaten von Matthias von Janow und von Hus, daß F. G. Böhringer in ihr eine Kompilation aus Schriften dieser beiden Männer sehen wollte. Novotn^ und ProkeS weisen die „Anatomie" dem Jacobellus von Mies zu, während Bartos C C M 1920, 52 den den Taboriten nahestehenden Hussitenapostel in Polen Pavel Krava* für den Autor hält. Barto§ nimmt an, daß die Schrift etwa 1420 entstanden ist. Vgl. auch BartoS, Husitstvi a cizina, 209 u. dsb., M. Pavel Kravaf: Vest. Matice Opavske 1933, 17. 33 Vgl. S. 5. 34 Flajslians, Spisy M. J. Hus „De sanguine Christi", S. 25. 35 Magistri Johannis Hus Opera ed. Flajshans 587. 36 Vgl. S. 18 dieses Aufsatzes und Anm. 81. 37 Die Vorlesung heißt „Super IV Sententiarum". Vgl. Novotnjr, Mistr Jan Hus, I, 1, 14, und „Sermones de Sanctis" ed. Flajshans, S. 153. 38 Opera Omnia II, 409. 39 Spisy ceske I, 274. 40 Hs. der Prager Univ. bibl. X E 24 fol 226v—333 r. Ich möchte glauben, daß diese Schrift noch aus der hussitischen Periode Symons stammt, weil die Nähe der Endzeit so stark betont wird; aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte, ist die Schrift von Bedeutung als Zeugnis aus der Hussitenzeit. 41 Schon daß Symon auch die Christen als Sekte bezeichnet, ist ungewöhnlich. Er definiert eine Sekte als eine „Vielheit von Menschen, die einem Gesetz folgen", fol 226 v. 42 fol. 229 v. 43 ibid. 44 im Mittelpunkt der Disputation stand immer diese Frage, und auf der Disputation zu Tortosa im Jahre 1409 wurde ebenfalls mit Zahlenallegorien argumentiert. 44a f0], 231 v: „Im zweiten Jahre dieses Darius wurde der zweite Tempel gebaut; bis zu dessen Zerstörung durch die Römer vergingen 409 (?) Jahre nach Rabbi Samuel und anderen Hebräern.44 Symon zitiert hier eine interessante Quelle. Nach Wolfs Angabe (Bibliotheca Hebraea 1, 1099) hat sich ein in Afrika lebender Rabbi Samuel im Jahre 1085 taufen lassen und hat an einen jüdischen Gelehrten in arabischer Sprache einen Brief geschrieben, in dem er beweisen will, daß Jesus der den Juden verheißene Messias war. Die Juden hätten diesen Brief absichtlich mehr als 200 Jahre verborgen. 1339 wurde er von dem Dominikaner Alfonsus Boni- 22 22

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