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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 371

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 371)
Language
German
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9 Der Entwurf des Rabbiner Dan. Frank ebenda. 10 Vgl. die Akten in 1841-1855, Sign. 22/11/1. Vgl. auch Landau an den Magistrat dd. 4. März 1850, 1841-1855, Sign. 18/1/5/II. 11 1841-1855, Sign. 22/11/1. 12 Landau an den Magistrat dd. 21. III. 1842 in der Sign. 22/11/1. 13 Moses J. Landau an den Magistrat dd. 4. III. 1850, 1841-1855, Sign. 18/1/5/II. 14 Vgl. darüber eingehender meine Studie: Die Verhandlungen über die Regelung der jüd. Kultusu. Schulverhältnisse in Böhmen im Jahre 1850, in diesem Jahrbuch. 15 Landau an den Magistrat dd. 4. III. 1850 in der Sign. 18/5/1/II. 16 Gubernium an den Bürgermeister dd. 11. IX. 1849,1841-1855, Sign. 22/11/1. 17 Mendl an das Gubernium 27. XI. 1849 ebenda. 18 Die Judengemeinde Jungbunzlau an das Innenministerium 24. XII. 1849 (unterschrieben der Vorsteher Jos. Winterberg und zehn Ausschußmitglieder), die Judengemeinde Brandeis a. E. 4. I. 1850 (unterschrieben der Vorsteher David Deutsch und zehn Ausschußmitglieder), Judengemeinde Kolin 8.1.1850 (Synagogenvorsteher Josef Mendelik und 59 Unterschriften), Judengemeinde Neubidschow 15. II. 1850 (31 Unterschriften), sämtlich in 1841-1855, Sign. 18/1/5/II. 19 Landau an den Magistrat 4. III. 1850, 1841-1855, Sign. 18/1/5/II. 20 Rappaport an den Magistrat 10. III. 1850 ebenda. 21 Vgl. darüber meine Studie: Die Verhandlungen über die Regelung der jüdischen Kultus- und Schulverhältnisse in Böhmen im Jahre 1850, in diesem Jahrbuch. 22 Für die Errichtung des jüdischen Seminars sprachen sich damals namentlich die Judengemeinden in Tachau, Amonsgrün, Chiesch u. a. aus. Unter den damaligen Rabbinern empfahl den Plan der Kreisrabbiner Pick in Teplitz, Kohn in Raudnitz und Prazak in Neuern. 23 Vgl. das Beratungsprotokoll der Judenkommission dd. 14. I. bis 10. II. 1851 in Sign. 18/1/5. Landau vermachte vor seinem Tode seine jüdische Bibliothek der jüdischen Kinderschule, bis ein Rabbinerseminar bestehen werde. Nunmehr befindet sich diese Bücherei in der Bibliothek der jüdischen Gemeinde zu Prag (vgl. T. Jakobovits, 1. c. S. 12). 24 Kohn Adalb,: Gründung eines Seminars für die Israeliten in Österreich. Ein Wort zur Zeit. (Wien 1850, 58 SS. Deutscher Druck mit den dazugehörigen Schriften in der Präsidialregistratur des österr. Bundesamtes für Unterricht in Wien, ZI. 7191/75, Dep. XV.). Vgl. auch Kohns Separatvotum in dem erwähnten Protokoll der Judenkommission. 25 Ph. et JUDr. Wolfg. Wessely beantragte im Feber 1845 die Errichtung dieser Anstalt unter der Aufsicht des philosophischen Studiendirektorates und machte sich erbötig, an der Anstalt unentgeltlich Vorträge zu halten. Das Gutachten der Prager Judengemeinde und der Rabbiner (Landau, Rappaport, Freund, der Prager Judenhauptschuldirektor Winternitz) lief auf eine entschiedene Ablehnung der Qualifikation Wesselys für diese Funktion hinaus, während die katholischen Gutachten (Prof. Dr. Joh. Mar an, das philosophische und theologische Studiendirektorat, das erzbischöfliche Konsistorium) den Plan warm befürworteten. Mit kaiserlicher Entschließung vom 27. Juni 1846 wurde dem Wessely auf die Dauer von zwei Jahren bewilligt, an der Prager Universität außerordentliche Vorträge über hebräische Sprache und rabbinische Literatur für christliche und jüdische Hörer zu halten. Im ersten Jahre hatte Wessely 86 Hörer (vgl. Guido Kisch: Die Prager Universität und die Juden. Jahrbuch d. Ges. f. Gesch. d. Juden in der CSR., Band VI, S. 61-67). 369

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