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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 45

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 45)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644313--2933-2647280
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Priesen. Im Jahre 1671, als das Städtchen und Gut Priesen an die Herrschaft Hagensdorf fiel, wurden die Juden aus Priesen ausgewiesen. In der Zeit vorher werden folgende zehn Juden und Jüdinnen genannt: Bela, die Schwiegertochter des langen Abraham, läßt 1650 eine Forderung eintragen; Elias, Vetter des Nathel Schmay, wird 1654 neben diesem als Gläubiger genannt; Hirschel oder Hierschel wird 1629 u. 1642 als Gläubiger erwähnt; Judith Schmayin kommt 1652—59 in zehn Eintragungen als Gläubigerin verschiedener Schuldner vor; Joseph Schmay, wohl der Mann der Judith Schmayin, wird 1654 als Vater des Nathel genannt; Lößer kommt 1655 als Gläubiger vor; Moyseß Abraham sucht 1651 um die Priorität seiner Forderung an und erhält 1654 die gerichtliche Zusicherung; Nädel klagt 1654 eine Forderung ein; Nathel Schmay, Sohn des Joseph Schmay, läßt 1654 eine Eintragung vornehmen; Wolff Jacob schließt 1647 einen Vertrag mit einem Schuldner; Wolffei wird 1650 von einer Bürgerin geklagt. Pritschapi. Mayer kommt 1597 zweimal als Schuldner vor; 1597 verkauft ein Dieb die zu Pritschapi gestohlenen Karpfen den Juden und Bauern; 1641 verkauft die Pritschapler Pfarrdienerin ein gestohlenes silbernes Kreuzel einer Jüdin. Herrschaft Rothenhaus. In einem Berichte an die Kammer sind die Abgaben der Juden dieser Herrschaft ausführlich behandelt. Saaz. Schmay kommt 1635—41 als Darlehens- und Warengläubiger vor; Samuel Schmayin wird 1635—41 als Gläubigerin erwähnt. Skalken bei Leitmeritz. Wolff Kohn erscheint 1686 als Gläubiger. Teplitz. Calmus, sonst Nathan, hat 1600 eine Forderung gegen zwei Komotauer Bürger; Samuel Glaßer läßt 1641 gemeinsam mit Samuel Koch den 42

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