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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 452

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 452)
Language
German
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IRI
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kannt gewesen sein. Daß ihn mit Moritz Hartmann innige Freundschaft verband, wissen wir aus Kürnbergers Nachruf für Hartmann. 1857 gab Kürnberger bei Bellmann in Prag seine „Ausgewählten Novellen44 heraus. Damals redigierte Kapper bereits das im selben Verlag erscheinende „Jahrbuch44 und es wäre leicht möglich, daß Kapper Kürnbergers Buche Pate stand. 93 Friedr. Martin v. Bodenstedt (1819 bis 1892), seit 1854 Professor der slavischen Sprachen und Literaturen an der Münchner Universität, seit 1867 Leiter des Hoftheaters in Meiningen. Unter Bodenstedts poetischen Schöpfungen sind die „Lieder der Mirza Schany" am bekanntesten. (Siehe über ihn Ad. Stern, „Studien zur Literatur der Gegenwart44, 2. Aufl., S. 71-88.) 94 Die Reiseskizze erschien im Jahrbuch 1857. Sie heißt „Daredhsan44 und spielt auf Kolchis. «5 „Christen und Türken44. 96 Ende 1850 bis Mai 1852 war Bodenstedt Redakteur der Bremer „Weserzeitung44. 97 Der Dichter Emanuel Geibel war Mitarbeiter an Kappers „Jahrbuch44. Als Professor der Ästhetik an der Münchner Universität war er Bodenstedts Kollege. 98 „Demetrius44, ein historisches Trauerspiel 1856 erschienen. 99 August Becker, Mitarbeiter der Augsburger „Allgem. Zeitung44, ist im „Jahrbuch44 nicht vertreten. 100 Paul Heyse steuerte für das „Jahrbuch44 nichts bei. Von Geibel befindet sich im Jahrg. 1857 eine Szene aus der Tragödie „Brunhild44, im Jahrg. 1858 eine Szene aus den „Albigensern44. 101 Das „Jahrbuch44 1858 brachte von Lingg sieben Gedichte („An die Stechpalme44, „ElephantenWanderung44, „Greisenalter44, „Verlust44, „Herbst44, „Traumbild44, Aeolsharfe44), von Bodenstedt die georgische Sage „Nino44, von Beilhack die beiden Gedichtchen „Eine Alltagsgeschichte44 und „Klage nicht!46 102 „Legenden der Serben44. 103 „Die Totenklage bei den Südslaven44 in Prutzens „Deutschem Museum44. 104 Berühmter Münchner Maler (1805 bis 1874). -105 Siehe Fußnote IL, 101. 106 Albert Emil Brachvogel (1824 bis 1878), Dramatiker und Romanschriftsteller. Seit 1848 lebte er größtenteüs in Berlin. Siehe über ihn die „Allgemeine deutsche Biographie44. 107 Der Jahrgang 1859 des „Jahrbuches44 ist mit Brachvogels Bild geschmückt und enthält von ihm die beiden Gedichte „Zwei Steine44 und „Klein Sifrid44. 108 Ludwig Seeger (1810 bis 1864), deutscher Schriftsteller, der sich besonders als Übersetzer (Shakespeare, Beranger) einen Namen machte. Das „Jahrbuch44 1858 brachte von Seeger folgende naturbeschreibenden Gedichte: „Durch verworr'ne Gänge44, „Die Stämme44, „Die Forelle44 und „Solang es noch Zeit44. 109 Otto Müller (1816 bis 1894) und Johann Georg Fischer (1816 bis 1897), zwei Stuttgarter Schriftsteller. Von Fischer enthält das „Jahrbuch44 1858 die Gedichte „Die Glücksgöttin44, „Glückliche Seelen44 und „Neugeboren44. HO Die poetische Erzählung ist im „Jahrbuch44 nicht erschienen. in Kapper druckte im „Jahrbuch44 1859 die beiden Gedichte „Im Gras44 und „Die Windmühle44 ab. 112 Adolf Ritter v. Tschabuschnigg (1809 bis 1877), ein Kärntner von Geburt, war zuerst Oberlandesgerichtsrat in Klagenfurt und Graz, seit 1859 Hofrat beim Obersten Gerichtshof in Wien. 1870/71 bekleidete er das Amt des Justizministers im Kabinett Potocki. Tschabuschnigg war ein angesehener Novellen- und Romanschriftsteller. (Siehe über ihn Nagl-Zeidler-Castle IL, 944-947.) H3 Julius v. d. Traun, Pseudonym für Alex. Julius Schindler (1818 bis 1885), zuerst Staatsanwalt in Graz, dann Domänenverwalter des Grafen Henckel v. Donnersmark in Wolfsberg (Kärnten), später Rechtsanwalt für die Domänen und Bergwerke der k. k. Staatsbahngesellschaft in Ungarn, seit 1862 Notar in Wien. J. v. d. Traun schrieb Gedichte und Romane. Am bekanntesten ist sein Buch „Oberösterreich. Ein Skizzenbuch4'. Von den im Briefe erwähnten Gedichten 441

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