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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 451

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 451)
Language
German
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IRI
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wohnte er in Prag, von da ab in Bregenz. Unsere Briefe sind nebst anderem auch dadurch interessant, daß einige Male Franz Hedrichs Erwähnung getan wird, dessen sich Meißner in fürsorglichster Weise annahm. Siehe Fußnote 57. 56 Von Kapper mit Bleistift unterstrichen. - 57 Franz Hedrich war Meißners Jugendfreund. Später verwickelte er ihn in eine Skandalaffäre. Ein ganz unbekannter Schriftsteller, trat er mit dem Anspruch hervor, Autor oder Mitautor der meisten Romane von Meißner zu sein und verdüsterte ihm durch seine Verfolgungen die letzten Lebensjahre. 58 „Herzel und seine Freunde." - 59 Im Frühjahr 1853 war Kapper Brunnenarzt in Franzensbad (siehe Fußnote II., 54). - 60 Unleserlich. - 61 Verleger von Kappers Roman „Falk". - 62 Leipziger Verleger. - 63 Friedrich Haase, berühmter Schauspieler. Seinen Ruhm begründete er in Prag, wo er 1849 bis 1851 wirkte. — 64 Dingelstedt war damals Intendant des Hof- und Nationaltheaters in München. 65 Brief von Meißners Vater, Arzt in Prag, der in Karlsbad zur Kur weilte. 66 Bad Schwalbach bei Wiesbaden. - 67 1853 erschienen. - 68 „Reginald Armstrong oder die Macht des Geldes". - 69 Szarvady hieß ursprünglich Hirschl und war Hartmanns, Meißners und Kappers Jugendfreund. Siehe Fußnote IL, 55. 70 Hartmanns Verhaftung in Bukarest (siehe Fußnote IL, 37) und das Ausbleiben seiner Nachrichten an die ,,Kölnische Zeitung" rief das Gerücht hervor, er sei tot (Otto Wittner a. a. O. S. 165). - 71 „Die böhmischen Bäder." - 72 Gallenus nächst Hippokrates der berühmteste Arzt des Altertums. Als Arzt nennt sich Meißner „Galenus". - 78 Meißners Roman „Der Freiherr von Hostivin". - 74 Gedichte von Theophil Pisling. - 75 Prager Druckerei. - 76 Prager Verleger. - 77 Bs igt die Karlsbader Novelle „Der Spieltisch Peter des Großen", die im Jahrbuch 1858 erschien . 78 Der Brief ist undatiert. Die Stampiglie des Briefumschlages trägt das Datum: 11. Mai [1857]. 79 Josef Rank (1815 bis 1896), nach Ad. Stifter der bedeutendste Dichter des Böhmerwaldes, schuf sich durch seine „Geschichten aus dem Böhmerwalde" einen Namen. 80 In keinem der drei Jahrbücher findet sich von Rank ein Beitrag. 81 Leopold Kompert (1822 bis 1886), berühmter Ghettodichter, der in seinen Büchern („Aus dem Ghetto", „Böhmische Juden", „Am Pflug", „Neue Ghettogeschichten", „Geschichten einer Gasse") den böhmischen Juden in die deutsche Literatur einführte. 82 Undatiert, vom Sommer 1856. - 83 Kompert ist in Kappers Jahrbuch mit keinem Beitrag vertreten. - 84 „Neue Geschichten aus dem Ghetto", 1860 erschienen. -85 „Herzel und seine Freunde". - 86 „Am Pflug", erschienen 1855. 87 Karl Ludw. Freih. v. Bruck, österreichischer Staatsmann, starb am 23. April 1860 durch Selbstmord. 88 Kompert war Hartmanns Schulkamerad am Gymnasium zu Jungbunzlau. 89 Ludwig August Frankl Ritter v. Hochwart (1810 bis 1894), Sekretär der Wiener israelit. Kultusgemeinde, Dichter, Reiseschriftsteller, Literarhistoriker und Philanthrop. Das Adelsprädikat „von Hochwart" erwarb sich Frankl durch die Gründung des Blindeninstituts auf der Hohen Warte in Döbling bei Wien. Kapper stand dem berühmten Landsmann schon von Jugend her sehr nahe. Siehe S. 337. 90 „Das Böhmerland. Wanderungen und Ansichten" von S. Kapper und W. Kandier, s. S. 375 f. öl Dr. Bruno Frankl-Hochwart lebt als Hofrat der Nordbahn-Direktion in Wien im Ruhestande, Lothar Frankl-Hochwart, ein bekannter Wiener Psychiater, ist bereits tot. 82 Ferdinand Kürnberger (1821 bis 1879), berühmter Feuilletonist, der auch durch den Roman „Der Amerika-Müde" einen ungewöhnlichen Erfolg erzielte (s. über ihn Nagl-Zeidler-Castle III., 152-162). Mit Kapper dürfte Kürnberger, der revolutionäre Dichter und „Brandartikelschreiber", schon vom Jahre 1848 her be- 440

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