Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 450)
- Language
- German
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28 Wr. St., J.N. 27.379. - 29 Kappers Schwager (siehe S. 363). - *<> Im J. 1848, wo Hartmann und Kapper einander zum letzten Mal sahen. - 31 In DobffS. - 32 Hartmann war damals Korrespondent der „Kölnischen Zeitung" in Paris. - 33 Kapper lädt in diesem Brief Hartmann zur Mitarbeit an seinem „Jahrbuch deutscher Belletristik" ein. - 34 Das „Jahrbuch deutscher Belletristik". - 36 in Prag. - 36 Wr. St., J. Nr. 46.978. Der Brief ist undatiert und stammt allem Anschein nach aus dem Frühjahr 1855. 37 Hartmann war Kriegskorrespondent der „Kölnischen Zeitung" und wurde am 10. August 1854 in Bukarest als Spion verhaftet. Da seine Nachrichten ausblieben, befürchtete man für ihn das Ärgste. Es waren über ihn die abenteuerlichsten Gerüchte im Umlauf, unter anderem, daß er an die österreichische Polizei ausgeliefert worden sei. Diese Gerüchte gelangten auch nach Duschnik und versetzten Hartmanns Eltern in große Unruhe (O. Wittner, „Moritz Hartmanns Leben und Werke", II., 187). Wie niederschmetternd dieser Brief von Frau Kapper sowie ein gleichzeitiger von ihrem Mann auf Hartmann wirkte, erzählt Wittner a. a. O. S. 188. 38 Das in der Klammer Befindliche ist aus dem Brief herausgerissen. - 39 Wr. St., J. Nr. 46.976 und 46.977. - 40 Hartmanns Schwester. 41 „Der Camao" ist ein in Kappers „Jahrbuch deutscher Belletristik" erschienenes Gedicht Moritz Hartmanns, in dem ein im Mittelalter auf der Pyrenäischen Halbinsel, namentlich in adeligen Häusern, beliebter Vogel besungen wird. Von dem Namen dieses Vogels leitet die Sage den Namen Comoens, des Dichters der Lusiaden, ab. 42 Eigenhändige Anschrift von Hartmanns Vater. - 43 Wr. St., J. Nr. 27.380. - 44 Vogl lieferte für das „Jahrbuch" 1857 das Gedicht „Die Stiefelschenke zu Bern". 45 Wr. St., J. Nr. 39.913. Der Adressat ist nicht genannt; es dürfte ebenfalls J. N. Vogl sein, dessen Nachlaß an die Wiener Stadtbibliothek kam. 46 Begleitbrief an Dr. Ign. Hub, den Herausgeber von „Deutschlands Balladen- und Romanzendichter", zu Kappers von Dr. Jon. Lichtenstadt verfaßten Biographie (siehe Fußnote I., 1, S. 388). Er befindet sich in der Sammlung P. 47 Adolf Zeising (siehe Fußnote I. 1., S. 389). - 48 Hub wohnte in Würzburg. 49 Wr. St., J. Nr. 46.975. Der Adressat ist nicht angegeben; der Brief trägt aber den Vermerk: L. A. Frankl. (Über diesen siehe Fußnote II., 89.) 50 Dieser sowie alle folgenden Briefe (mit Ausnahme Nr. 17, Brief von AI. Humboldt) sind der Sammlung der Herrn Kammerrates Pollak entnommen. - Karl Egon Ebert (1801 bis 1882) berühmter deutscher Dichter aus Prag, der für seine Dichtungen mit Vorliebe Stoffe aus der Geschichte Böhmens wählte. (Siehe über ihn Nagl-Zeidler-Castle II., 971-974.) Schon mit seinem ersten Werk „Wlasta" (1829) erlangte er großen Ruhm. Von der jüngeren Dichtergeneration (Hartmann, Meißner, Friedr. Bach u. a.) wurde er abgöttisch verehrt. Welche Gefühle Kapper für ihn hegte, beweist die Briefstelle an Glaser vom 8. II. 1843, S. 407. 51 Es handelt sich um die „Slavischen Melodien". Über diese siehe Näheres S. 366 ff. 52 Der undatierte, aus dem J. 1853 stammende Brief befindet sich in Kappers Nachlaß im Böhmischen Landesmuseum. - Alexander v. Humboldt (1769 bis 1859) berühmter Naturforscher und Verfasser eines Riesen-Reisewerkes (in 30 Bänden). Kapper, der zu jener Zeit ein nicht unbekannter Reiseschriftsteller war, mochte Humboldts Interesse gefunden haben. 53 Kronprinz Friedrich Wilhelm war der nachmalige deutsche Kaiser Friedrich III. (1831 bis 1888). Der Brief ist eigenhändig geschrieben. — 54 Der Brief wurde Kapper nach Franzensbad nachgeschickt, wo dieser als „Brunnenarzt" tätig war. 55 Alfred Meißner (1822 bis 1885). Siehe über ihn Nagl-Zeidler-Castle II. 90 ff. und 978ff. - Meißner gehörte mit Kapper, Hartmann, Friedr. Bach, Is. Heller, Hirschl u. a. dem Kreis des „Jungen Böhmen" an (siehe S. 328 f.). In den Jahren 1847 und 1849 weüte er in Paris, wo er viel mit Heine verkehrte; 1850 bis 1869 439