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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 442

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 442)
Language
German
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IRI
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P.S.: Stuttgart, 12. Feber. Soeben erhalte ich diesen Brief nebst dem Mncr, weil unfrankiert von Ihnen zurück. Ich vergaß allerdings mich als Absender zu nennen und habe dafür pekuniär gebüßt. Doch durfte ich hoffen, daß Sie meine Handschrift kennen. Da ich nun aber Ihnen einmal eine poetische Erzählung, zu der Sie selbst mich aufgefordert, zugesagt habe, so halte ich es für meine Pflicht, Ihnen Wort zu halten, und sende deshalb das Mncr. Ihnen noch einmal ein, bitte aber wiederholt und dringend um umgehende Rücksendung desselben, im Fall Sie es nicht abdrucken wollen, und jedenfalls um rasche Antwort, im Fall Sie etwa kleine Abänderungen wünschen sollten. Mit hochachtungsvollem Gruß Ihr ergebenster Ludwig Seeger. Stuttgart, 7. April 1858. Verehrter Herr Doctor! Hier sende ich Ihnen einige lyrische Beiträge für das Jahrbuch. Was Sie nicht annehmen, senden Sie mir gefälligst bald wieder zurück.m Für die Beiträge von mir, die im letzten Jahrgang abgedruckt sind, hat Ihr Hr. Verleger mir den kleinen Betrag an Honorar, der mir zukommt, noch nicht geschickt, während Hr. Dr. J. G. Fischer hier sogleich eine Anweisung auf eine hiesige Buchhandlung erhielt. Ich bitte Sie um Ihre gefällige Vermittlung, daß ich für die früheren und die beiliegenden Beiträge, wenn sie abgedruckt werden, mein Honorar in Bälde bekomme. Können Sie mir nicht gelegentlich nähere Auskunft über das „österreichische Morgenblatt" von Isidor Gaiger und dessen Verhältnisse geben? Sie würden mich sehr verbinden. Mit freundschaftlicher Empfehlung Ihr ergebenster Dr. Ludwig Seeger. 2 7. Vier Briefe von TschabuschniggM* Graz, den 15. Jänner 857. Mein sehr geehrter Herr, die Zeilen, die Sie an mich zu richten so freundlich waren, haben mich sehr erfreut, da sie mich mit einem Manne in Verbindung setzen, dessen Werke und Streben schon längst meine Teilnahme erregt und meine volle Achtung erworben hat. Ich würde sehr wünschen, Ihnen eine Novelle senden zu können; da ich aber soeben eine fertige, um eine anderweitige Verpflichtung zu erfüllen, versendet habe, und da ich mich in Ihrem Jahrbuche mit einem nicht gelungenen Stücke nicht einführen möchte, so weiß ich nicht, ob ich bis Ende März in der Lage sein werde, eine Novelle an Sie senden zu können, behalte mir es aber jedenfalls für den folgenden Jahrgang vor. Um jedoch schon heuer gewiß Ihren Mitarbeitern beigezählt zu werden, schließe ich zwei Sonette bei, zugleich aber auch ein paar (nach meinem Dafürhalten vortreffliche) Stücke von Julius von der Traunll3, die mir zur Verfügung stehen. Es versteht sich, daß das Honorar nur in Zusendung eines Freiexemplares bei so geringfügigem Beitrage besteht. Noch wollen Sie als meinen Aufenthalt Graz (nicht Klagenfurt) vormerken. Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster Tschabuschnigg In der Beilage: Den Besiegten (zwei Sonette). 431

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