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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 439

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 439)
Language
German
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sträuben, weil sie es sich mit ihren Leuten in Berlin nicht verderben wollen. Entschlösse sich nun H. Bellmann auf Kaulbachs Wunsch einzugehen, so könnte er ein sehr gutes Geschäft machen und würde nichts als die Kosten des Stichs und Papiers zu bezahlen haben. Reden Sie doch einmal mit ihm darüber und erfreuen Sie bald durch ein paar Zeilen Antwort Ihren Sie schönstens grüßenden München, 4. April 57. F. Bodenstedt. München, 18. April 57. Verehrtester Herr Doktor! Erst heute habe ich die gewünschten Veränderungen von Lingg erhalten und beeile mich nun, Ihnen das ganze Packet zu übersenden. Dasselbe enthält von Lingg die verheißenen Szenen aus seiner Tragödie Catilina, und von mir den ersten Gesang eines größeren epischen Gedichtes „Marfa und Andreas".*<>5 ich überlasse es ganz Ihnen, ob Sie lieber dieses Fragment, oder die schon in Ihren Händen befindliche Legende drucken wollen. Beides aufzunehmen, will und mag ich Ihnen nicht zumuten bei dem reichen Material, das Ihnen bereits vorliegt. Herr v. Schack wird Ihnen seinen versprochenen Beitrag schon direkt eingesandt haben; wenigstens versprach er das zu tun, als er vor etwa 5 Tagen bei mir war. Mit Ihrer Verfügung in betreff der Beilhack'schen Gedichte bin ich sehr einverstanden. Sehr gefreut hat es mich, in den meistgelesenen kritischen Blättern Ihr Streben in wohlverdient rühmlicher Weise anerkannt zu finden. Ich stecke heute bis über die Ohren in der Arbeit, darum entschuldigen Sie meine Flüchtigkeit. Seien Sie herzlichst gegrüßt von Ihrem treu ergebenen F. Bodenstedt. P. S.: Geibel war, als Ihr Brief ankam, schon seit 8 Tagen abgereist, ohne von irgend jemandem Abschied genommen zu haben und ohne seine Adresse zu hinterlassen , weshalb es mir unmöglich war, etwas für Sie bei ihm auszurichten. Am sichersten dürften etwaige Briefe an ihn durch Vermittlung seines Verlegers Cotta ihm zu Händen kommen. 25. Drei Briefe von A. E. Brachvogel^ Berlin, den 31. Jan. 1858. Werter Herr Doktor! Zwei Exemplare Ihres Jahrbuchs deutscher Belletristik für 1858 nebst Ihrem freundlichen Schreiben und dem des Herrn Verlegers habe ich mit größtem Dank empfangen und eile, Ihnen betreffs Ihrer Wünsche zu antworten. Mein Portrait im nächsten Jahrgange Ihres Werkes prangen zu sehen, kann mir nur in hohem Grade schmeichelhaft sein, doch bin ich zur Zeit noch nicht im Besitze eines wirklich guten Bildes von mir. Zu vielen meiner Portraits, die veröffentlicht worden sind, habe ich nicht einmal gesessen und alle sind mehr oder weniger in Auffassung oder Ähnlichkeit verfehlt. Sie müssen sich also gedulden, bis ich Ihnen eine gute, ganz getreue Photographie senden kann, was spätestens in 14 Tagen geschehen soll. Ebenso billig erscheint es mir aber, Ihrem Publikum, wenn es nun schon mein Bild erhalten soll, auch eine kleine schriftstellerische Leistung meinerseits beizufügen, durch welche das Bild besser motiviert wird. Ob dieser mein liter. Beitrag in Gedichten, einer Novelle usw. bestehen wird, kann ich Ihnen, so gern ich möchte, im Augenblick nicht angeben. Jedenfalls soll es etwas sein, was Ihres Jahrbuches und meines Bildes würdig ist. Ich ersuche Sie schließlich nur noch: mir baldigst den längsten Termin angeben zu wollen, 428

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