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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 400

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 400)
Language
German
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„Sbornik filologick^" IV.; „V^bor ze spisü Kapperov^ch", Prag 1921, Näkl. akad. spolku „Kapper". Über Kapper als Übersetzer serbischer Volkslieder äußert sich Milan Curcin in seinem Buche „Das serbische Volkslied in der deutschen Literatur" (Leipzig 1905). Frau Dr. Slava Pecinovsk^-Rastovcan veröffentlichte im „Rad jugoslavenske akademije" Jahrg. 1917 die Abhandlung „Kapperova Lazarica i nasa narodna pjesma" (siehe auch den Aufsatz „Danubische Literatur" von Adolf Zeising in den „Blättern für literarische Unterhaltung" 1853 Nr. 51, wo die Übersetzungen serbischer Volkslieder von Kapper, L. A. Frankl und J. N. Vogl behandelt werden). Es ist bedauerlich, daß Stj. Tropsch seine ebenfalls im „Rad" (1906 und 1912) publizierte und nur bis zu „Gerhard" gediehene Abhandlung „Njemaöki prijevodi narodnih na§ih pjesama" nicht fortsetzte. Sein Urteil über Kappers Übersetzungen wäre uns sehr wertvoll gewesen. Der Verfasser dieser Abhandlung bemühte sich, Kappers Leben und literarisches Schaffen durch folgende Aufsätze zu beleuchten: „Siegfried Kappers Leben und Wirken", Archiv für slavische Philologie XXX (1911); „Siegfried Kapper als Ghettodichter", Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, Jahrg. 56; „Siegfried Kapper osmactyficatnikem", Ceska revue 1926; „Ürednf relace o Siegfriedu Kapperovi", MSsicnik velkolöze B'nai B'rith pro csl. stat 1933. 2 In der Matrik der Smichover Kultusgemeinde ist er als Salomon Kapper eingetragen. Unter diesem Namen finden wir ihn auch noch im Kleinseitner Gymnasium und in den philosophischen Jahrgängen. An der Wiener Universität ist er unter dem Namen Salomon Segofredus verzeichnet. Er selbst unterschrieb sich nur Siegfried. 3 Das ist das einzig richtige Geburtsdatum (siehe die Matrik der Smichover Kultusgemeinde, Tom. A., S. 31). Man lasse sich weder durch den in der Sammlung Pollak befindlichen und aus dem Jahre 1850 stammenden Geburtsschein, in dem der Aussteller irrtümlicherweise das Jahr 1819 als Kappers Geburtsjahr angibt, weil er nur die am oberen Rande des Matrikenbogens stehende Jahreszahl 1819 sah und die Jahreszahl 1820 in der Mitte des Bogens nicht beachtete, noch durch Kappers Angaben in seinen Selbstbiographien (s. S. 396 und 398) oder durch die Angaben seiner Biographen irreführen. 4 Smichov war bis 1836 ein Dorf. 1785 zählte der Ort 60 Konskriptionsnummern. Im Jahre 1838, wo er zur Vorstadt Prags erhoben wurde, vergrößerte er sich auf 196 Konskr.-Nummern (Josef Böhm, Monographie der Stadt Smichov. Smichov 1882). 5 Dieser war der Sohn des Salomon und der Ludmila Kaper. Der Name Kaper wird in der Matrik bis in die dreißiger Jahre mit einem einzigen p geschrieben. Dann erst taucht er mit pp auf. 6 Die Familie war in Smichov erbgesessen und sehr verbreitet. Neben Joseph Herrmann Kaper gab es dort um 1820 noch einen Lederhändler Markus Kaper, einen Trödler Lazar Kaper (Sohn des Famiiianten Jakob Kaper) und einen zweiten Glasermeister Moriz Kaper. — 7 Selbstbiographie I. S. 396. — 8 Auch hier verschrieb sich der Aussteller des oben erwähnten Geburtsscheines, der Kappers Mutter als Smichoverin bezeichnet (siehe Matrik der Smichover Judengemeinde). 9 Selbstbiographie I. S. 396. Das widerspricht der Behauptung des Biographen in den „Slavischen Blättern", daß Kapper bis zu seinem 8. Lebensjahr nur tschechisch gesprochen habe. 10 Donath, Archiv, S.403f. und Selbstbiographie I. S.397. - « S.396. 12 S. 398. -13 „Deutschlands Balladen- und Romanzendichter", III. 2., S. 451. 14 Lexikon deutscher Dichter und Schriftsteller im 19. Jahrh. -15 Jos. Böhm, Monographie der Stadt Smichov, Prag 1882, S. 133 ff.-16 Donath, Archiv, S. 404. 17 Donath, Ceska revue 1926. - 18 Selbstbiographie I. und Donath, Ceska revue a. a. O. 19 Über seine Jugendstreiche siehe Selbstbiographie I. S.396 f. und bei Donath, Ceska revue 1826, über des Knaben Vorliebe für Räuberromantik siehe „Südslavische Wanderungen", IL, 67. 389

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