Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 399

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 399)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
74% known words query
IRI
…/2644300-2644315--2803-2647149
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

ANMERKUNGEN i Kapperliteratur. Biographisches Material enthalten die Lexika: Riegrüv Naucn^ slovnik; Ottüv Naucn^ slovnik; Masaryküv Naucn^ slovnfk; Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich; Allgemeine deutsche Biographie (Nachträge, Bd. 51, Aufsatz von Brummer); Brummers Lexikon deutscher Dichter des 19. Jhdts.; S. Winingers Große jüdische Nationalbiographie. Narodna enciklopedija srpsko-hrvatsko-slovenacka. Die Literaturgeschichtswerke werden Kapper nur selten gerecht. Eine gute Information über ihn enthalten die tschechischen Werke „Prehledn6 dejiny cesk6 literatury" von Dr. J. V. Noväk und Dr. Arne Novak (3. Aufl., S. 228f.) und „Dejiny ceskä literatury" (II. 753) von Jan Jakubec. Die deutsche Literaturgeschichte behandelt ihn stiefmütterlich. Nur Heinrich Kurz erwähnt ihn in seiner vor mehreren Dezennien erschienenen „Geschichte der neuesten deutschen Literatur" (IV. 362 b). Moderne Spezialwerke, wie Nagl und Zeidlers „Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte" (IL 986) oder Wolkans „Geschichte der deutschen Literatur in Böhmen und in den Sudetenländern" gehen über Kapper mit einigen seinem Wesen keineswegs entsprechenden Bemerkungen hinweg. Recht viel Material über Kapper enthält begreiflicherweise der „CeskoZidovsktf kalendäf": I. (1881/82) Wüh. Zirkl, „Siegfried Kapper"; VI. (1886/87) K. Fischer, „Za Siegfriedem Kapperem"; XXIV. (1904/05) Jar. Kamper, „Siegfried Kapper. Literarnf silueta"; XXIX. (1909/10) V. Teytz, „Po 30 letech. Pamatce Siegfrieda Kappera"; XXXIII. (1913/14) Jaro Malina, „Siegfried Kapper v Umeleck6 Besede"; XL. (1920/21) Jan Krejci, „Siegfried Kapper, 1821-1921)"; XLIV. (1924/25) Dr. Kl. Salaö, „Drobn6 vzpommky na dra Siegfrieda Kappera"; XLV. (1925/26) Jar. Rokycana, „Siegfried Kapper, Odpoved spolku Eintracht"; XL VI. (1926/27) Dr. Oskar Donath, „Vzpominka na Siegfrieda Kappera"; XLIX. (1929/30) Jan Krejci, „K padesätemu vyroci ümrti Siegfrieda Kappera". Kappers Nekrologe erschienen in den Juninummern 1879 der Zeitschriften „OsvSta", „Kvety", „Humoristick£ listy" und „Vienac". Von Zeitungen seien nur die „Närodni Listy" (1879, Nr. 144, 145) genannt, wo Jan Neruda dem Verstorbenen einen ehrenvollen Nachruf widmete (siehe auch Nerudas „Kritick6 spisy VI. 304-313). Zum 100. Geburtstag sowie zum 25., 30. und 50. Todestag erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen in Prag und in der Provinz Aufsätze oder Notizen, die vom „Rozvoj" registriert wurden. Von kleineren Biographien ist die in Ignaz Hubs Sammelwerk „Deutschlands Balladen- und Romanzendichter" (4. Aufl., III. Bd. 2. Abt. S. 451 f.) am aufschlußreichsten. In unseren Sammlungen befindet sich ein Manuskript von Dr. Joh. Lichtenstadt, das sich mit den Ausführungen bei Hub nahezu vollständig deckt. Lichtenstadt schrieb Kappers Biographie für das genannte Sammelwerk über dessen Ersuchen (siehe Kappers Brief an Hub S. 412f.). Kapper sah das Elaborat durch, machte kleine Korrekturen und schickte es mit einem Begleitbrief an Hub weiter. Dieser publizierte Lichtenstadts Arbeit mit geringfügigen Änderungen und ganz kleinen Zusätzen, ohne aber den Verfasser zu nennen. Brümmers Ausführungen (im „Lexikon deutscher Dichter" und in der „Allgemeinen deutschen Biographie") sind nichts anderes als Auszüge aus Hub-Lichtenstadts Kapperbiographie. - Recht instruktiv ist auch Kappers Lebensbeschreibung in den „Slavischen Blättern" Jahrg. 1865. Viel weniger entnehmen wir über ihn dem Aufsatz in Häleks „KvSty" 1870. Wertvoll ist ferner die bereits zitierte Abhandlung von Kamper im Cesko&id. kalendäf. Am bedeutendsten sind freilich die Studien über Kapper von Jan KrejSi: „Prispevky k poznäni basnicke öinnosti Siegfrieda Kappera". V Praze 1911. Nakl. cesk6 akademie pro v£dy, slovesnost a umeni (hierzu siehe auch Murkos Besprechung in der „Cechischen Revue" 1911, S. 364-372). „Siegfried Kapper", Praha 1919. Nakl. Jednoty pro peci kulturni a hospodarskou; „Z rukopisne pozüstalosti S. Kappera", in Vlöküv sbornik; „Kapperüv Knez Lazar" in 388

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.