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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 263

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 263)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644315--2667-2647013
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VII. Die Schädlichkeit der Juden Der Staat ist eine Familie zu gemeinsamer nützlicher Tätigkeit. Die Juden tun dies für sich allein, unterdrücken aber die andern. Der partikulare Reichtum muß abwechselnd sein, von einer Familie auf die andere übergehen. Die Juden aber haben den Handel an sich gezogen, Fabriken und Gewerbe zur Armut geschwächt und ihr Vermögen kann nicht auf die Christen übergehen, da keine Wechselheiraten stattfinden. Die Juden brauchen die Christen nicht — sie haben unter sich Pfuscher in allen Gewerben, eigene Ärzte und jetzt sogar schon zwei eigene promovierte Rechtsfreunde, wodurch Christen der bisherige Verdienst aus den Rechtshändeln der Juden entgeht. Nur die Kürschner, Roh- und Weißgärber beziehen von ihnen einen „blutigen64 Lohn. Die Juden bilden Vei der Gesamtbevölkerung des Landes, in Prag ein Neuntel (8138 gegen 65.642 Christen) haben aber das Vermögen der Christen fast ganz an sich gezogen; nur der Leinen- und Glashandel, die Millionen ins Land bringen, hindern die gänzliche Verarmung Böhmens; doch wird der letztere von den Juden durch die Verteuerung der Pottasche erschwert. Der übrige Aktivhandel Böhmens besteht in der mit Schädigung des Ärars durchgeführten geschwärzten Ausfuhr von Rohstoffen (Häute, Felle, Hasenbälge, Wolle, Horn), die eigentlich im Lande verarbeitet werden sollten. Die Bevölkerungszunahme Böhmens ist unter solchen Umständen keine erfreuliche Erscheinung, da sie bei der Verarmung und Verdienstlosigkeit zu Verzweiflungsausbrüchen, Empörungen führt. Die jüdischen Händler sind gegenüber den christlichen begünstigt. Für sie genügt der Handlungs-Legitimationschein, während der christliche Kaufmann seine Lehrjahre haben, sich in das Handlungsgremium inkorporieren lassen, Bürger werden, ein teures Gewölbe halten muß; ähnlich steht es mit dem Meisterrecht der Handwerker, indes der Jude als Pfuscher tätig ist und seine Ware durch den Hausjuden absetzt. Die Juden haben durch den Verkauf der Urstoffe und durch ihre Pfuscharbeit die Kommerzialgewerbe ruiniert, nötigen die christlichen Meister durch Vorschüsse, schlechtere Ware herzustellen, die sie, die Juden, dann billiger verkaufen können. Diese Verschlechterung führt zum Verluste der Ausfuhr. Der Hutmacher hat früher für das Schock Hasenbälge 9 fl. gezahlt, jetzt muß er 36 geben; er kann also mit den auswärtigen Erzeugern nicht konkurrieren. Die Juden führen das Rohmaterial ins Ausland und suchen die inländische Erzeugung zu verschlechtern, um die geschmuggelten ausländischen Waren besser absetzen zu können (!) In Kriegszeiten gewinnen die Juden durch den infolge ihrer Verteilung im Lande organisierten Nachrichtendienst die Möglichkeit zu recht- 252

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