Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 190)
- Language
- German
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Böhmen (Brünn 1904) übernommen. Einzelne Bemerkungen findet der Leser auch in dem Werke von Ign. Hermann, Josef Teige und Z. Winter, Prazske ghetto (Das Prager Ghetto), Prag, 1902. 6 Nach Podiebrad-Foges war sie zu jener Zeit Privateigentum des Gumprecht Duschenes und wurde später durch das Verdienst des David Low Kuh wiederhergestellt. 7 Lieben, Prager Brandkatastrophen SS. 10, 11. 8 Zd. Münzer in der Studie, Staronovd synagoga ve svftle dosavadnich ndzoru (Roc. Spl. pro dejiny zidü v Csl. rep. IV, 1932) (Die Altneusynagoge im Lichte der bisherigen Anschauungen, Jahrb. d. Ges. f. Gesch. d. Juden in der Cechosl. Rep. IV. 1932) S. 65-100, übernimmt ein Zitat von Teige. Ähnlich spricht Ruth in der Kronika kralovske* Prahy (Chronik des königlichen Prag) bei der Beschreibung der Geistgasse von der Alten Schule und erwähnt von ihr zum Jahre 1754, daß sie abgebrannt ist. Auch Podiebrad-Foges führt die Alte-Synagoge unter den Opfern des Brandes an. 9 Podiebrad-Foges SS. 119-120, vgl. auch K. Guth, Zidovskä Radnice v Praze, Kalendar cesko-zidovsk^ 1915-16 (Das Jüdische Rathaus in Prag, cecho-jüdischer Kalender 1915-16), SS. 164r-167. 10 In den im Archive des Ministeriums des Innern verwahrten Archivalien gelang es mir nicht, einen Beleg über diese Aktion aufzufinden, so daß ich die Nachrichten über die Aktion hauptsächlich aus Lieben und den von ihm angegebenen Quellen schöpfe. n Jar. Schaller, Beschreibung der königL Haupt- und Residenzstadt Prag, III. Teil „Die Altstadt oder der I. Teil der Stadt Prag (Prag 1796), S. 741. 12 Lieben 1. c. S. 11. - Arch. d. Hauptstadt Prag, lib. decr. Nr. 787, fol. 30. 13 Lieben l. c. S. 15. - Arch. d. Min. des Innern, Publ. 1748-55 B 10/6. 14 Das Konzept dieses Berichtes an die Kaiserin hat sich nicht erhalten. Über seinen Inhalt erfahren wir Allgemeines aus dem Hofdekr. v. 8. Juni 1754. 15 Lieben l. c. S. 15. 16 Eine Abschrift davon im Arch. d. Min. d. Innern, Cammerale 1748-55, T 13/2. 17 Sie tat dies mit Hofdekret de dato Prag 28. August 1754. 18 Für diese Frage sind besonders zwei Archivbelege wichtig, eine Zuschrift der königl. Repräsentanz an die jüdischen Ältesten vom 9. August 1754 und eine Relation an die Kaiserin vom 12. Dezember 1754. Arch. d. Min. d. Innern Cammerale 1748-55 T 13/1. 19 Daraus ist zu ersehen, daß an die Beschränkung der Höhe der jüdischen Häuser gedacht wurde, die mit Rücksicht auf die spätere große Volkszahl hätten allzu hoch geraten können, und daß dies hauptsächlich aus Sicherheitsgründen geschah. 20 Arch. d. Min. d. Innern, Cammerale 1748-55, T 13/1. 21 Diese Schrift, welche die Antwort auf das Hofdekret vom 8. Juni 1754 bildete, wurde mit folgender Rubrik nach Wien gesendet: „Ihro Kays. Königl. May. treugehorsamste Representation und Cammer übersendet allerunterthänigst den zu Wiedererbauung der abgebrannten Juden Stadt abgefaßten Plan zu dero allerhöchsten Approbation." 22 Es ist mir nicht gelungen, festzustellen, von wem dieser Vorschlag gemacht wurde, der eigentlich nur eine Wiederaufnahme eines ähnlichen Vorschlags aus früheren Jahren war. 23 Meine Anfragen bei den zuständigen Stellen in Wien hatten ein negatives Resultat. 24 In Wien, wo dieser Plan verblieben war, konnte er nicht aufgefunden werden; wahrscheinlich verbrannte er bei der bekannten Feuerkatastrophe des Archivs des Ministeriums des Innern im Jahre 1927. 25 Siehe darüber V. VojtiSek, Star6 pldny prazske (Alte Prager Pläne), Prag, 1912, Stare' pldny zidovskiho mista (Alte Pläne der Judenstadt), öecho-jüdischer 179