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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 111

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 111)
Language
German
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Studium ist in diesem Hofdekret die Rede, nicht auch von der Erlangung des juristischen und medizinischen Doktorgrades, wie in der Univ.-Festschrift, S. 18, behauptet wird. 333 Pfibram, L, Nr. 210, S. 514; Neuburger, MGWJ. 62 (1918), S. 220; Krauss, Ärzte, S. 78. - Es trifft nicht zu, daß die Juden erst unter Leopold II. (1790 — 1792) das Recht auf Erlangung der Doktorwürde erreichten, wie Lewin, JJLG. 14 (1921), S. 220, behauptet. 334 von Kopetz, Versuch einer systematischen Darstellung der in Böhmen bezüglich der Juden bestehenden Gesetze und Verordnungen, S. 122, § 150: „Den Juden soll kein Mittel benommen sein, sich zu nützlichen Staatsbürgern auszubilden . Diesemnach sollen sie gleich allen christlichen Jünglingen zu den mindern lateinischen sowohl als zu den philosophischen, juridischen und medizinischen Studien mit Ausnahme des katechetischen Unterrichts den Zutritt haben und mit den übrigen Schülern auf gleichem Fuß behandelt werden (Judenpatent § 17), so wie ihnen die Erlangung akademischer Würden in diesen drei Fakultäten gestattet ist"; Hofkanzleidekret vom 12. Januar 1782.-Das Judenpatent vom 3. August 1797 für Böhmen schrieb für den Rabbinerberuf das philosophische Studium an einer inländischen Universität vor; vgl. Wolf, S. 123; Simon Adler, JGJC. 5 (1933), S. 199 ff., 206, 209, 222; Frantiäek Roubik, Drei Beiträge zur Entwicklung der Judenemanzipation in Böhmen, JGJC. 5 (1933), S. 314, 315, 317 f., 320. 335 Schnabel, Geschichte der juridischen Fakultät zu Prag, II., S. 73; Tomek, Geschichte der Prager Universität, S. 341; Univ.-Festschrift, S. 17; Krauss. Ärzte, S. 78. 336 Schnabel, II., S. 73 f. 337 Vgl. Univ.-Festschrift, S. 18 f.; Abdruck des Gesetzes vom 27. April 1873, RGBl. Nr. 63, betreffend die Organisation der akademischen Behörden, bei Beck- Kelle, Die österreichischen Universitätsgesetze, Nr. 18, S. 23 ff. 338 Vgl. Johann Kelle, Die Jesuitengymnasien in Österreich, München 1876; etwa S. 225 f. 339 Über solche Ausnahmsfälle der Aufnahme jüdischer Schüler in Gymnasien und andere öffentliche Schulen ausführlich Adler, JJLG. 19 (1928), S. 239 ff.; Kracauer, Geschichte der Juden in Frankfurt am Main, 2. Bd., S. 264 f., 268 f.; Güdemann, Quellenschriften, S. 181 Anmerkung; Felix Priebatsch, Die Judenpolitik des fürstlichen Absolutismus im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert in: Forschungen und Versuche zur Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Festschrift für Dietrich Schäfer zum 70. Geburtstage, Jena 1915, S. 601, Anm. 2; Kober, MGWJ. 75 (1931), S. 126. 340 Horovitz, Jüdische Ärzte in Frankfurt am Main, S. 25 ff.; Landau, Geschichte der jüdischen Ärzte, S. 116; Kracauer, Geschichte der Juden in Frankfurt am Main, 2. Bd., S. 264; Adler, JJLG. 19 (1928), S. 240. 341 M. Kayserling, Moses Mendelssohn, Leipzig 1862, S. 15 (2. Auflage, S. 13) erwähnt ohne Nennung einer Quelle, Abraham Kisch habe „sich im Jesuiten- Kollegium seiner Vaterstadt eine gute Kenntnis der alten Sprachen erworben". Diese Angabe ist von den Benützern der Kayserlingschen Biographie Mendelssohns vielfach übernommen worden. 342 Über die damalige Bedeutung des Prager Jesuiten-Kollegiums vgl. Pick, Jessenius, S. 63, 65. 343 Adler, S. 242; vgl. Kober, Rheinische Judendoktoren, S. 211. 344 Handschreiben Kaiser Josefs an den Grafen Blümegen vom 13. Mai 1781, Pfibram, I., Nr. 205, I., S. 440. Vgl. Singer, JGJC. 5 (1933), S. 250, 264 ff., 289. - Allgemein über die Pläne und Absichten Kaiser Josefs II. hinsichtlich der Umgestaltung des österreichischen Unterrichtswesens unterrichtet eine Denkschrift Josefs von Sonnenfels (über ihn Pfibram, I., S. 488, Anm. 1), mangelhaft herausgegeben von G. Wolf, Das Unterrichtswesen in Österreich unter Kaiser Josef IL, Wien 1880. 106

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