Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 97)
- Language
- German
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160 Über Dr. Moyses Sobernheim ist den Hallischen Universitätsakten nichts Näheres zu entnehmen; weder die universitäts-, noch die ortsgeschichtliche Literatur kannte ihn, bevor Adler, JJLG. 19 (1928), S. 247 f., seinen Namen ans Tageslicht zog; vgl. über ihn jetzt Kober, Rheinische Judendoktoren, S. 192, Anm. 3; Kober, MWGJ. 75 (1931), S. 119. 161 Oben Anm. 137. 162 Vgl. weiter unten Anm. 176. 163 Lewin, an den oben in Anm. 150 angegebenen Stellen, besonders JJLG. 14 (1921), S. 228. — Für Frankfurt an der Oder vgl. noch Aron Freimann, Zeitschrift für hebräische Bibliographie 14 (1910), S. 117ff.; dazu aber Lewin, JJLG. 14 (1921), S. 222 ff.; G. Kisch, Universitätsgeschichte und jüdische Familienforschung III.: Die jüdischen Doktoren der Universität Frankfurt a. O.; Jüd. Familienforschung 10 (1934), Heft 35/36 und Sonderausgabe, S. 11 ff. 164 Rieger, Philippson-Festschrift, S. 179; dazu jetzt die Berichtigung und Ergänzung bei B. Bosenthal, Zwei jüdische Ärzte, MGWJ. 77 (1933), S. 453 f. Anm. 2. 165 Adler, S. 247. 166 Kober, MGWJ. 75 (1931), S. 127. 167 Vgl. vorläufig die Übersichten bei Lewin, a. a. O., S. 217, Anm. 1; Adler, a. a. O., S. 247 f.; Kober, Rheinische Judendoktoren, S. 218. Ein endgültiges Verzeichnis nach chronologischer Ordnung wird sich erst aufstellen lassen, wenn die Nachforschungen über alle deutschen Universitäten abgeschlossen sein werden. 168 Darüber ausführlich im VIII. und IX. Abschnitt dieser Arbeit. 169 Max Neuburger, Die ersten an der Wiener medizinischen Fakultät promovierten Ärzte jüdischen Stammes, MGWJ. 62 (1918), S. 219 f. 170 Über sie vgl. Josef Bergl, Die Ausweisung der Juden aus Prag im Jahre1744, Festgabe „Die Juden in Prag", S. 211 ff. 171 Über diesen, die Geschichte der alten Prager Familie Kisch und die Genealogie des Dr. Abraham Kisch wird ausführlich die demnächst erscheinende Abhandlung von Bruno Kisch, Die Familie Kisch aus Chiesch berichten; vgl. auch B. Kisch, Eduard Hanslicks jüdische Abstammung, Jüdische Familienforschung 6 (1930), S. 211. 172 Darüber zuerst Isäk Aichel [Euchel], Toledot Mosche ben Menachem, Moses Mendelssohns Biographie, Wien 1814, S. 23. Dazu mag der von den neueren Biographen Abraham Kischs kaum beachtete Bericht von Friedrich Nicolai hier Raum finden, L, F. G. von Göckingk, Friedrich Nicolais Leben und literarischer Nachlaß, Berlin 1820, S. 146 f.: „Ein Doktor der Medizin, Kisch, der zu Prag im Jesuiter-Collegio studiert hatte, riet ihm [Moses Mendelssohn] zuerst, lateinisch zu lernen, weil er sonst in den Wissenschaften gar nicht fort könnte. Moses glaubte, daß diese Sprache viel Schwierigkeiten haben würde; aber Kisch versicherte, daß sie einem guten Kopfe leicht würde. Nun mußte Moses eine Zeit lang sparen, ehe er 20 Gr[oschen] aufbrachte, um eine alte Grammatik und Lexikon zu kaufen. Kisch gab ihm ein halbes Jahr hindurch dann und wann eine Viertelstunde Unterricht, gab ihm Pensa auf, usw. Hernach verließ er Berlin und ging wieder nach Prag". Vgl. M. Kayserling, Moses Mendelssohn, Leipzig 1862, S. 15; Ludwig Geiger, Geschichte der Juden in Berlin I., Berlin 1871, S. 76; J. Eschelbacher, Die Anfänge allgemeiner Bildung unter den deutschen Juden vor Mendelssohn, Philippson-Festschrift, S. 175. 173 Wenn ein Jude in Preußen die Erlangung der Doktorwürde anstrebte, mußte bis zum Jahre 1784 für jeden einzelnen Fall durch das Oberkuratorium die besondere Bewilligung des Königs eingeholt werden, die in der Form eines sogenannten „Konzessionsreskripts" erteilt zu werden pflegte; vgl. G. Kisch, Universitätsgeschichte und jüd. Familienforschung, S. 11 f. So geschah es auch für Abraham Kisch. In den Akten des geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem Rep. 52, 159 n. 9, Bl. 70—72, hat sich das vollständig eigenhändig geschriebene Gesuch Abraham Kischs um Zulassung zur Promotion, sowie das königliche Kon- 92