Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 87)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2644300-2644315--2491-2646837- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Maor-Katan Lucerna] eer sein grose wolfart dran streken un' mecht ham zihen. Zit er ham, kumt er um 3 hundert, die im die Gemeinde gibt, du wast nit, was fir Beliebtheit Gottlob er hat hie, un' die Ehre, die man hie im antut, ach hat er gros kundschaft unter Vornehmen, er hat nit der weil mench mal, as er esen kan, es get kein tag hin, as man nit seit ein Pferd nach im schiken. es stet im Gottlob wol fir sein mie, ach tut er das seifne] genügen". 86 Vgl. Ena Jud. 5, S. 919-924 mit Literaturangaben; zu diesen noch Horovitz, Jüdische Ärzte in Frankfurt a. M., S. 13-25; Kracauer, Geschichte der Juden in Frankfurt a. M., 2. Bd., S. 262 f., 265; oben Anm. 25. Ferner ist zu ergänzen, daß Delmedigo auch in Nikolsburg ärztliche Praxis ausgeübt hat, was bisher unbekannt war und erst von Wachstein IL, S. 104 und Anm. 1, ermittelt worden ist. 87 K. Lieben, Gal-Ed, Nr. 35; Wachstein IL, Nr. 1026, S. 501. 88 Pick, Jessenius, S. 177f. 89 Darüber Pick, Jessenius, S. 65; Pick, Prag und Montpellier, Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin 17 (1925), S. 160, 164. 90 Darüber ausführlich weiter unten. 91 Erwähnt sei etwa noch, daß König Wenzel IV. im Jahre 1417 einen jüdischen „landfarer und wundarczt von der heiligen State von Jerusalem" für Böhmen privilegiert; vgl. Bondy-Dworski) IL, Nr. 1145, S. 909; Münz, Die jüd. Ärzte, S.52* 92 Übrigens begegnen Prager jüdische Ärzte auch außerhalb ihres Heimatlandes in ärztlicher Tätigkeit, so der Wanderarzt Jud Joseph, Jacobs Sohn, von Prag 1670 in Basel und Zürich; vgl. M. Kayserling, Zur Geschichte der jüdischen Ärzte, MGWJ. 11 (1862), S. 351 ff.-Krauss, Ärzte, S. 163, erwähnt sogar gedruckte medizinische Werke von Prager jüdischen Ärzten aus dem siebzehnten Jahrhundert; daselbst, S. 144, gut über die Ursachen, warum die jüdischen Ärzte in früheren Jahrhunderten zu wissenschaftlicher Bedeutung nicht gelangen konnten. 93 Vgl. Hock-Kaufmann, S. 342 ff. 94 Allgemein zur Geschichte des jüdischen Apothekergewerbes vgl. L. Lewin > Jüdische Ärzte in Großpolen, JJLG. 9 (1912), S. 415 und Anm. 1 mit Literaturangaben; Krauss, Ärzte, S. 59 und Anm. 150, S. 64 f., Anm. 165, S. 135, 158. 95 Vgl. Hock-Kaufmann, S. 347 f. „Rokeach44; Popper, S. 31. 96 Popper, S. 30 und in Geigers ZGJD. 5 (1892), S. 375; Hock-Kaufmann > S. 346, Sp. a. - Die Berichtigung und Verbesserung der Übersetzung der Grabinschrift gegenüber der Wiedergabe bei Popper verdanke ich Herrn Universitätslektor Dr. Mojssej Woskin-Nahartabi in Leipzig. 97 Unter den diagnostischen Methoden war in der Medizin früherer Jahrhunderte die Harnschau (Uroskopie) am feinsten ausgebildet und spielte eine besonders wichtige, um nicht zu sagen, die wichtigste Rolle; Neuburger, Geschichte der Medizin IL 1, S. 449. Ausgezeichnete Erfahrung in der Harnschau bedeutete also eine besondere Fähigkeit des Arztes. - Das Harnglas bildete örtlich sogar das Symbol ärztlicher Tätigkeit; in Frankfurt a. M. mußten auch die jüdischen Ärzte die Erlaubnis erhalten, „ein Harnglas auszuhenken4 4; Kracauer, Geschichte der Juden in Frankfurt a. M. 2. Bd., S. 259. 98 Michael Rachmuth, Zur Wirtschaftsgeschichte der Prager Juden, JGJC. 5 (1933), S. 22, 61. 99 Vgl. Theodor Meyer-Steineg und Karl Sudhoff, Geschichte der Medizin im Überblick, Jena 1921, S. 332f., 379, 338; Freudenthal, ZGJD. 4 (1932), S. 9L „Inhonestum, magistrum in medicina manu operari44; Neuburger, Geschichte der Medizin, II. 1, S. 463, daselbst S. 467 über Bader und Barbiere. 100 Vgl. Popper, S. 31; weiter unten VII. Kapitel dieser Arbeit. i°i Abbildung des höchst seltenen, wohl nur in ganz wenigen Exemplareny wenn überhaupt noch, erhaltenen Originals des Prager Festzuges vom Jahre 1716 anläßlich der Geburt des Kronprinzen bei Johann Jacob Schudt, Jüdischer Merkwürdigkeiten IV. Teiles die III. Kontinuation, Frankfurt am Main 1717, S. 114, dazu Beschreibung, S. 153, 171; vgl. auch Krauss, Ärzte, S. 135f. Mir ist kein Originalstück davon bekannt geworden und zugänglich gewesen. Die Wiedergabe de» 82