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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 419

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 419)
Language
German
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IRI
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Jhdt. leider skartiert worden. Vgl. auch meinen Artikel über die Revision des jüdischen Systemalpatentes v. J. 1826 in diesen „Beiträgen". Kommissionsprotokoll vom 17. Nov. 1826 im AMP, D 40/29. In der Christenstadt wohnten damals noch immer 284 Judenfamilien, davon 116 ohne behördliche Bewilligung. 23 Über die Verhandlungen d. J. 1833 vgl. die Akten in Camerale 1826-1835, Fasz. 13/211. Unter 278 Konskriptionsnummern des Ghettos gab es damals 16 öffentliche Gebäude (Rathaus, Steuerverwaltung, Spital, Normalschule, Armenkinderschule, 9 Synagogen, Schlachthaus, Totenkammer); zwei Häuser (Nr. 16 und 17) waren zwecks Raumgewinnung abgetragen. Am kleinsten waren damals in der Judenstadt die Häuser NC. 19, 98 und 266, sie enthielten alle nur einen einzigen Raum. Vgl. auch AMP, 1832-36, Sign. D 40/148. Hier findet sich auch das Gesuch der Judengemeinde an den Magistrat vom 11. September 1833 und die amtliche Konskription der Judenfamilien, die i. J. 1834 in der Christenstadt wohnten (Rubriken: NC, Hauptviertel, Name, Beschäftigung, ob „unter der Schnur" oder dahinter, Anmerkung). In der Christenstadt wohnten damals zusammen 390 Judenfamilien, davon 199 „unter der Schnur4' und 191 hinter der Schnur. - Im AMP, Sign. D 40/99 finden sich auch ausführliche Konskriptionen der Häuser und Wohnungen in der Judenstadt und im erweiterten Judenbezirk aus dem Jahre 1836 (Rubriken: NC, Name des Teilbesitzers, Name des Inwohners, Lage der Wohnung, Zahl der Wohnungen, der heizbaren und unbeheizbaren Zimmer, Kammern, Küchen, Keller, Zahl der Familien und Personen, jüd. u. christl., Anmerkung). Die Summarzahlen ergeben: igen! \ Zimmer c Jüdische Christliche Bezirk Häuser Wohnur heizbar unbe- 1 heizbar Kamme Küchen Keller i I Familien Köpfe Familien 1 Köpfe Judenstadt 278 1289 2126 899 813 1154 293 1335 6303 107 893 „unter der Schnur" 103 874 1235 217 225 771 228 200 1001 756 3232 Zusammen 381 2163 3361 1116 1038 1925 521 1535 7304 863 4125 24 Darüber vgl. meine Arbeit: „Verhandlungen über die Revision des jüdischen Systemalpatentes v. J. 1797" in diesen „Beiträgen". 25 Hofdekret v. 15. Nov. 1841, ZI. 21.570 in der Abt. 1841-1855, Sign. 18/1/5.- Die Verhandlungsakten aus der Zeit 1833-1837 im AMP, Sign. D 40/19. 26 Das Gesuch der Judengemeinde und die Bezugsakten zu den weiteren Verhandlungen in 1841-1855, Sign. 18/70/7. 27 Die vereinigten Prager christlichen Handelsleute an das Gubernium den 21. Juli 1843 und die Akten über die Wehlische Affäre in 1841-1855, Sign. 18/70/17. 28 Es waren die jüdischen Handelsleute Gottl. Wehle, A. B. Bächer, Herrn. Jeiteles, J. Pick, Isaak A. Wiener, S. Ludw. Bunzl, Efraim Löwit, Jonas C. Kisch und Hirschmann Eger. Vgl. die Bezugsakten in 1841-1855, Fasz. 18/70/7. 29 Orig.-Petition mit 374 eigenhändigen Unterschriften in Sign. 18/70/7. Es waren die Vertreter folgender Zünfte: Hutmacher, Zuckerbäcker, Zinngießer, Feinzeug- und Stahlarbeiter, Klempner, Buchbinder, Schwertner, Drechsler, Schuster, Riemer, Handschuhmacher, Kürschner, Sattler, Glaser, Kesselschmiede Gürtler, Schneider, Binder, Schlosser, Schleifer, Posamentierer, Töpfer, Pfefferküchler, Gelbgießer, Hufschmiede, Tischler, Wachszieher, Büchsenmacher, Steinmetzer, Gewandschneider, Nadler, Seiler, Uhrmacher, Schmiede und das chirurgische Gremium. Von der Prager Intelligenz und von bekannteren Persönlichkeiten 424 112

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