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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 420

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 420)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644317--2388-2646733
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war niemand vertreten. Unter den Unterzeichnern ist auch Marco Berra und der Buchdrucker Thom. Thabor. Alle Unterschriften, bis auf eine, sind deutsch. Den Namen nach zu schließen, waren unter den Petenten auch Personen jüdischer Abstammung. 30 Unter 279 Häusern der eigentlichen Judenstadt waren 12 öffentliche Gebäude, 4 Häuser waren abgetragen, 36 lagen in Trümmern oder waren baufällig, 120 waren in gutem Bauzustand, die andern in minder gutem oder schlechtem. Damals wohnten im Ghetto nurmehr ärmere Judenfamilien. - Der Plan der Judenstadt und des Tandelmarktes wurde dem Magistrate zurückgestellt. 31 Vgl. die betreffenden Akten im Fasz. 18/70/7. Im AMP, Sign. E 188/2a, 1840-1844, vgl. den amtlichen Ausweis über die Judenzahl in Prag in den Jahren 1819-1843. Wir führen daraus nur Daten aus einzelnen Jahren an (die Konskriptionsangaben hinsichtlich der Juden sind in dieser Zeit nicht ganz verläßlich): Jahr Wohnparteien Jüdische Männer Jüdische Frauen Insgesamt Juden 1819 2005 3710 4156 7866 1826 1922 3620 4287 7907 1837 1855 3539 3658 7197 1843 1997 3626 3798 7424 32 Seit 1837 waren in der Judenstadt von Grund aus folgende Häuser neu gebaut worden:NC.2, 4-8, 21, 27-29, 41, 47, 53-55, 61, 67, 69, 78, 82-84, 94, 100, 105, 114, 128, 131, 140-142, 144, 145, 147-149, 158-164, 170, 181, 183, 186, 187, 192, 195, 202, 203, 206, 209, 211, 212, 214, 216, 221, 224, 230, 231, 234, 235, 242, 244,251,266,270,275,279,280, insgesamt 72 Häuser. - Im AMP, 1845-1854, Sign. N 1/41 erliegen die Konskriptionen der in der Christenstadt wohnhaften Juden aus d. J. 1846 und 1847. Im J. 1847 wohnten in der Altstadt 170, in der Neustadt 35, auf der Kleinseite 3 Judenfamilien, größtenteils ohne behördliche Bewilligung. 33 Teilweise umgebaut waren die Häuser: NC. 9, 13, 24-26, 56, 59, 60, 63, 64, 76, 77, 103, 115, 116, 118-120, 122, 123, 267, 271, zusammen 22 Häuser. Das Haus NC. 245 war anfangs Feber 1846 noch im Bau, die eingerissenen Häuser NC. 226, 233, 236, 237 sollten noch im Laufe des Jahres 1846 aufgebaut werden. 34 Vgl. den beigeschlossenen Plan. 35 Magistratskundmachung v. 19. Nov. 1846, deutscher Druck in Sign. 18/ 70/7. Dem erweiterten Judenbezirk wurden damals also endgültig folgende Häuser zugeschlagen: Niklasplatz NC. 15, 16; Saazer Gasse NC. 41; Valentinplatz NC. 56-58, 96, 61-67; Valentingasse NC. 59, 60, 93, 98; Granatgasse NC. 68-70, 86; Tummelplatz NC. 71, 983, 79-83; Salnitergasse NC. 72-77, 959, 985, 78, 773, 945, 774, 841-846, 878-881; Kreuzherrengasse NC. 84-85; Untere Plattnergasse NC. 87-92; Marienplatz NC. 100, 101; Obere Plattnergasse NC. 103, 104, 106, 108, 110, 112, 113, 115, 117, 119, 121, 123-126; Geistgasse NC. 905, 906; Lange Gasse NC. 725, 727-737, 739-745, 922-924; außerhalb der Langen Gasse NC. 761; Röhrgasse NC. 738; Ziegengasse NC. 746, 747, 916-921; Ziegenplatz NC. 748, 795, 796, 914, 915; Castulusgasse NC. 749-754, 944, 787-794; Lichtgasse 755-760; Basteigasse NC. 726, 762-769; Aufschwemmplatz 770-772; Basteiplatz NC 775; Schneckengasse 776-784; Castulusplatz NC. 785, 786, 943; Gemeindehof NC. 797- 113 425

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