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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 130

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 130)
Language
German
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IRI
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19 Abraham Brodas Schwiegermutter Sari, Frau des R. Lippmann Graetz und Tochter des gewesenen Prager Primators R. Süßkind Bunzl, war eine Schwester des Moses und Lazar Bunzl. Vgl. Hock-Kaufmann, S. 81. 20 Sch. Ochser, Der Pinkas der Gemeinde Kuttenplan (S. -A. aus M. Grunwalds Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde, Leipzig 1910) behauptet irrtümlich, Abraham Broda wäre um 1690 drei Jahre lang in Kuttenplan Rabbiner gewesen. Dieser hat jedoch die von ihm stammenden Takkanot (S. 6, Note 2) als Land-, nicht aber als Ortsrabbiner erlassen. 21 Von den 70 Punkten der Anklageschrift gegen Abraham Aron Lichtenstadt lautete Nr. 68: „Ein Zettl des Abraham Arons eigene Handt samt andere Landt Deputirten Unterschrift, daß man dem Rabbiner zu Raudnitz wegen Studenten auf 2 mahlen 100 fl. geben solle, wobei keine Meldung ist von Kgl. Cammer Decret". Nr. 69 lautet: „Des Rabiners zu Raudnitz seiner Schwester auf ihre Hochzeit 30 fl. zu schenken, auch ohne Meldung des kgl. Cammer Decrets". Abraham Brodas einzige Schwester hieß Chajele, deren Tochter Vögele, die Frau des R. Nessanel Weil, Verfasser des Korban Nessanel, war. Vgl. L. Loewenstein, Nessanel Weil, Frankfurt a. M. 1898, S. 8. Über den Prozeß berichtet: Tobias Jakobovits, Wer ist Abraham Aron Lichtenstadt? in der Monatsschrift GWJ., 74. Jahrg., 1930, S.35ff. 22 Leopold I. schreibt am 23. Mai 1690 an die Statthalterei: „Wolf Wedeies Spira ersucht, daß den Prager Juden kein Moratorium gewährt werde, vielmehr durch Exekution angehalten werde". Der Kaiser erbat sich hierüber ein Gutachten. (Protokolle der Statthalterei Nr. 758, fol. 179.) 23 Früher wurden diese den Behörden gegenüber „Kirchenväter" genannt, bis die böhm. Hofkanzlei am 4. Juni 1690 anordnete: „die Synagogen-Vorsteher dürfen sich nicht den Titel Kirchen Väter anmaßen, überhaupt keinen mit dem Christenthum Gemeinschaft habenden Titel". (C. D. K., IV. T., 5.) 24 „Moyses Jescheye Liberles, Todres Brodt, Chaske Karpeles, Sallomon Bondi, Simon Lowositz, Moyses Stumb, Berl Taussekh, Moyses Neugröschl, Cheim Isseries, Elias Brandeis, Isak Löbl Wöhle, Joachimb Porges, Meyer Lichtenstadt, Hirsch Kadesch, David Wahle, Lipmann Lichtenstadt, Elias Landschreiber, Moyses Faubers, Joseph Chayes, Cheim Auerbach, Isachar Bunzel, Moyses Karpeles, Lasser Perls Cantor, Benjamin Poper, Moyses Bekh, Jossei Petsche, Kaiman Bresitz, Jechesky Mislap". 25 Fol. 41. 26 Chaim Toders Mutter Judith war eine Schwester von Low aus Krakau, Vater des Gabriel. Er starb 1709 (Gal Ed Nr. 83). 27 Er unterschreibt sich im Hebräischen: Uri Schräge Feibisch Sohn des R. Elieser Maneles in Wien, aus der Familie Chalfan. Den Namen Lichtenstadt führt er nach seinem Schwiegervater. Er war bis 1684 Rabbiner in Kolin, von 1694 in Jungbunzlau, dann inUng. Brod; er starb 1707 in Prag (Gal Ed Nr. 87). 28 In den Akten stehen als Älteste unterschrieben: Chaim Mesia (Toders), Moses Abeles Bunzlau, Samuel Isak Sachsl, Moses Süßkind Bunzl, Selig Marie Sgl., Abraham Lasch, Moses Isak Knina, Aber Schnürdreher, Bezalel Schüttenhofen, Salomon Straschitz, Jakob Elbogen, Löb Wehle, Lippmann Karpeles (Bunzlau), David Torni, Joseph Marie, Jakob Grünhut, Mendl Itzeles, Hirsch Schefteles, Abraham Kinschberg, Schmelke Winternitz. 29 Vgl. Prokes a. a. O. S. 121. 80 Juda Wiener, Meier Schulhof, Löbl Thein, Isak Back, Hersch Klaber, Wolf Libeschitz, Wolf Frankl, Joachim Pohl, David Wiener, Benjamin Wolf. 31 Schulchan Aruch Joreh Dea, Cap. 245, 22. 32 In der Überschrift zu seiner Approbation des Werkes „Ale de-Jona44 von Jona b. Moses (Fürth 1694) d. d. 3. Tamus 7. Juli 1693 wird R. Gabriel als Prager Oberrabbiner bezeichnet. In der Approbation selbst befindet sich jedoch kein Anhaltspunkt, daß er diese tatsächlich schon in Prag erteilt hätte, auch aus den Akten ist von einem damaligen Aufenthalt in Prag nichts zu entnehmen. Die Überschrift ist daher nachträglich hinzugefügt worden. 55 133

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