Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 5 (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- – (sequence 129)
- Language
- German
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Anmerkungen 1 Quellen zur vorliegenden Darstellung: Die Faszikel st. m. J 4/7, J 4/23, n. m. J 7/61, J 7/63, PI 7/12, £. D. K., IV. T. 5. Prot. u. Dekretenbüeher der Statthalterei, nach Jahren geordnet, im Arch. des ösl. Min. I.; B. H. 15 u. 16 (Akten der Hofkammer) im Arch. der Prager Burg; Akten der böhm. Landesjudenschaft Db Nr. 1 bis 41 im Arch. der Prager jüd. Kultusgemeinde. 2 Vgl. Tobias Jakobovits, Die Erlebnisse des Oberrabbiners Simon Spira- Wedeles in Prag (1640 bis 1679) im Jahrbuch GJC, IV., 1932, S. 253 bis 296; Michael Rachmuth, Die Juden in Neuhaus (ebenda S. 226). 8 Vgl. S. H. Lieben, Die Prager Brandkatastrophen von 1689 und 1754 (jl. Jahrb. 1927); Jaroslav Prokes, Der Antisemitismus der Behörden und das Prager Ghetto in nachweißenbergischer Zeit, im Jahrbuch GJC, I, 1929, S. III ff. 4 Die Töchter werden aufgezählt in: Tobias Jakobovits, Die Verbindung der Prager Familien Oettingen-Spira(Wedeles)-Bondi. Monatsschrift GWJ, 76. Jahrg., 1932, S. 512, Note 1. 6 Elias W. war der zweite Mann der Dobrisch. Ihr erster Mann war Simon, Sohn des Aron Prädikant Theomin-Neustadtl, der nach Hock-Kaufmann S. 84, im Jahre 1673 im Alter von 20 Jahren starb. Liber Judaeorum albus-LJA, III., fol. 145 b, im Prager Stadtarch. 6 Vgl. L. Loewenstein, Index Approbationum, Frankfurt a. M. 1923, S. 191 ff. 7LJA., III., fol. 211 u. 210b. Saul war vermutlich ein Sohn des Moses Brodt, von dem weiter die Rede ist, und ein Bruder des Todrot Brodt, worauf schon die gleichen Namen in den beiderseitigen Familien hinweisen. Vgl. Tobias Jakobovits, Die Abstammung Max Brods, Selbstwehr, 26. Jahrg., 1932, Nr. 52. 8 V., fol. 5. 9 LJA., V., fol. 100 steht v. 17. Juni 1681: „Abraham Schaul Brodt und Ehefrau Reikh leben in Jung Buntzlau". Deswegen dürfte Schudt (Jüd. Merkwürdigkeiten, Frankfurt a. M. 1717, IV. T., S. 82) u. a. der Meinung gewesen sein, Broda sei in Bunzlau geboren. 10 Diese erwähnt: B. Ziemlich, Eine Bücherkonfiscation zu Fürth i. J. 1702. In Kaufmanns Gedenkbuch, Breslau 1900, S. 458. 11 In der Approbation zu A. Brodas Werk „Eschel Abraham", Frankfurt a. M. 1747. 12 Im Jahre 1689 waren 4 Landesdeputierte: Abraham Aron Lichtenstadt, Primator der Landesjudenschaft, Elias (Eljokum Götzel) Tornau Lochowitz, Jakob Süßkind aus Jung Bunzlau, Faltin (Paltiel) Hirschl aus Nachod und 6 Beisitzer: Löbl S. Simon aus Laun, Jakob Juda aus Polnau, Josef (Chaim Josua) Winternitz aus Neuhaus, Benjamin Meierle aus Pfestitz, Scholem Jakob aus Biowitz und Osser Löbl aus Lieben. 13 Zu dieser gehörte: Esriel Bondi, Jonas Jeiteles, Libermann Lichtenstadt- Katzenellbogen, Sender Schirmer, Löbl Wiener, Juda Löb Katz Fanta, Wolf Libeschitz, Benjamin Utitz, Moses Raudnitz, Lippmann Pories. 14 Als „Teils Elteste" unterschreiben: Moses Abeles-Bunzlau, Jakob Sgl. Brandeis, Moses Süßkind Bunzel, Selig Marie Sgl., Jeruchem Altschul, Jakob Grünhut, Mendel Itzeles, Meier Jeral, Kaufmann Sgl. Epstein, Baruch Schefteles, Löbl Chaim Graf. 15 Vgl. T. Jakobovits, Die Verbindung der Prager Familien usw. a. a. O. 16 Jecheskel Kindeies, Verfasser des Werkes Mareh Jecheskel Katon, Prag 1695, war damals Rabbiner in Nachod. 17 Von dem fingierten Gesuche Brodas hatten sie keine Kenntnis. 18 Vgl. Richard Feder, Raudnitzer Rabbiner, Kalenda* cesko-zidovsk^, 43. Jahrg., 1923/24, S. 125ff. 132 54