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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 61

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 61)
Language
German
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moc a prawo ihned neprodlene na osoby nase sähnouti, nas arestirowati däti zatim pak kdybychom my w arestu byli zbozi a jmeni naseho jak6 a kdekoliw bychom jmiti mohli, se ujiti je jak moha byt dost lacino bylo speneziti, Summu swau i s aurokem skodami a naklady na to wzeslymi sobe zaplatiti a po zaplaceni sobe teprwe nas z Arestu propustiti dati w cemz nam proti panu werrteli nasemu nizädn£ prawo prirozen£ ani psane duchowni neb sw£tske Zfizeni zemske nowelli nizadna milost a summau nie na sv£te ku pomoci a pohodli b^ti a postaciti nema, Nebo se toho tünto listem sami dobrowolne zcela a zouplna zbavujeme a odrikame. J tez pred panem cisarsk^m Rychtafem (tit) jsme se presentirowali ajemu ze bezews^ho dalsiho zanepräzdnSni platiti a u neho skladati cheeme (pod nahofe dotycenymi pokutama) pripovedeli. Na potvrzeni a zdrzeni toho wseho tak a nejinac jakz se nadpisuje sekryty swymi wlastnimi tento näs list dluzni jsme specetili a rukama svymi wlastnimi a wnem se podepsali. Jehoz datum w Praze 1. July leta 1643. Beilage v (Zu Seite 35) Ausgleich der Judenfleischhauer mit Herrmann Grafen Czernin (1647) Wür unterschrieben Juden Fleischhacker d. Alten Stadt Prag Bekennen, daß wür schuldig sein von die verßeßene (?) Zusammen gerattn (?) Zinßen, welche bieß Auff verschienen Gally auße geblieben Undt nicht bezahlt worden benantlichen fünf undt vierzig Reichsth. vor welches geldt wier geloben undt versprechen, bey unßeren wahren worden (Worten) mit Gueten Rindfleisch nach undt nach Zu bezahlen, daß Pfundt gerattet (gerechnet) umb 3 kr. betrieft in d. wochen (täglichen Zehen Pfundt) 50 Pfundt solle Ir Excell. freystehen Zu Zehen pfunden od. auff einmahl in einen stukli bieß weillen nehmen, Auch kudtl flekh immer 1 pfund Zu geben, solle von den 45 Reitt. (Reichstaler) bieß Zu Auß Zahlung geben werden. Weiter haben wier von Ihr Excell. die Gnadt erhalten, daß sie Unß die haubt suma In unßerer starker verschreibung weiter benantlich drey hundert Reicht. (Reichstaler) mit landt üblicher Zinß bieß nechst künftig Georgi wardten thuet, wollen Es Zu d. Zeit dankbarlichen bezahlen. Datum präg d. 10. Decemb. 1647. yi is© isä /tati biM Herrman Czernin . >;T S&p )h blTT^b« bIKSI w^ta bisa Beilage vi (Zu Seite 35) Vertrag des Grafen Herrmann Czernin mit dem jüdischen Sattler Mojßes Brandeis, betreffend die Lieferung eines neuen Wagens (1648) 1648, 29. January hab ich unterschriebener, mit dem Mojses Brandeiß Sattler In d. Alten Statt einen Vergleich wegen eines Neues wagens Zu nehmen gethan. Alß nemblich der wagen Solle von schönsten und besten rotten Jachleder inwendig außgemacht werden, und auf die weiß, wie des Herrn graffen Coloredo sein wagen ist sollen die Siz (Sitze) sein, auf sechs Personen auf den Seiten zu Zwen Personen graum Sizen Sollen hindten und vorn bloß Zu einer Personen, die Siez schön bequem, Sauber, sollen gemacht werden, wie auch außen von den besten bewerten Leder — Soll auch aufs schenste und beiwerts (?) mit ploben 64 56

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