Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 480)
- Language
- German
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ich so frei von der Sache schreibe, so habe mich niemals mündlich oder schriftlich so viel herausgelassen, auch in Zukunft mich nicht zu meliren gedenke. Dies geschieht nur, da ich aus den Briefen meines geehrten Heran, e. 1., entnommen, daß man lauter einfache Meinungen an Händen gibt, so davon, Geehrter, e. 1., nur obenhin informirt ist und ich dachte mit meinem wenigen Wissen zu dienen; ich sage aber nicht, nehmet meine Meinung an!, sondern soviel zur Nachricht, daß alles, was ich geschrieben aus den Verhandlungen mit dem Gaon, dem Landesrabbiner und den Abgesandten des Landes Mähren, d. G. 1., entnommen habe, wo ich weiß, daß unter diesen der gelehrte R. Ber Zoref ein Weiser und sehr Verständiger ist und es versteht im Kampf e seinen Mann zu stellen. Bei alledem erbitte ich Eines von meinem geehrten Herrn, e. 1., diesen meinen Brief nicht in die Hände Anderer gelangen zu lassen oder an meinen Namen was anhängen. Ich habe dem angesehenen R. Samuel Levi, e. 1., geantwortet, wie siehs gehört, in offener Zurechtweisung und verborgener Liebe, denn ich habe ein Projekt gesehen, daß er an die Vorsteher hergeschrieben und zum Schlüsse solche Veranlagung für die Leute des Landes Böhmen, so eine schlechte Vergeltung für die Gastfreundschaft ist. Damit setze ich meinen Worten ein Ende. Dies die Worte seines ewig treuen Dieners für alle Zeiten der geringe Mosche Lob. Antwort auf dieses ist mehr nicht nötig, nur von dem richtigen Empfang. Vor einiger Zeit habe ich 2 oder 3mal mit bioser Post geschrieben, und war nicht so glücklich eine Antwort zu bekommen, ob es richtig in seine hohe Hand gekommen. Neumond Ab 508 in Wien, R. Mosche Leb, darin tut Meldung von Angelegenheiten der Gesammtheit in den Ländern Böhmen und Mähren. 80 Daß175 die Vertreibung in Mähren und Böhmen Gottlob vorläufig aufgehoben ist, wird bereits bekannt sein und folgt hiebei Abschrift, wie es für Mähren ergangen, so u. u. v. S. w., ziemlich kaltsinnig und auf Schrauben gestellt ist, und anzeigt, daß in ihrem Herzen für die Zukunft, behüte, noch etwas beabsichtigen, dahero nicht dienlich ist, diese Abschrift viel m verbreiten, damit nichts in Zeitungen kommen möchte. Was in Böhmen ergangen, habe noch gar keine Abschrift bekommen. Dieses, besorge, wird, behüte, noch schlechter lauten, besonders da wegen Prag keine Gnade erf olgt sein soll; wäre «also im Interesse der Gesamtheit gar nützlich und höchst nötig, wenn m. k. t. sowohl beim kölnischen Hof als auch braunsehweigis<chen bewirken könnte, daß beide weiters deswegen an unsere Herrin, die Königin, i. E. w. e., 117 469