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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 478

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 478)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1937-2646281
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hafter Beschuldigungen von den Hussiten, so ein Jahr gedauert, dann klärte sich die Lüge auf, und der Kaiser ließ sie in das Land zurückkehren und nahm sie als ein Kamimergut mit 30000 fl Jahressteuer, wogegen die Stände protestirt haben und begehrt, daß die Juden ihre Quote den Ständen beisteuern sollten, weil ihr Erwerb und Nahrung vom Lande ist; Kaiser Rudolf us erhörte ihre Worte und erfüllte ihr Begehren, nur daß von Anfang ein Vergleich gemacht werden soll, wie schwer diese Last ihnen auferlegt werden solle, und so wurde der Vergleich geschlossen, daß die Juden 1/4i geben sollen und zu diesem 1/45 sollten die Prager Juden 2/3, die der Provinz Vs geben, warum werden unter diesen Voraussetzungen die Stände jetzt auf ihren Teil verzichten? Er antwortete mir, das ist vorgesehen, an diesen 300000 fl nehmen die Stände in Böhmen den 45. Teil, und in Mähren, was die Lahnen und Kaminen betragen, der Rest bleibt unserer Herrin der Kaiserin, i. E. w. e., zu aparter allergnädigster Disposition. Aber die 8000 fl des Landes Mähren als ein Extra Toleranzgeld, die werden nicht in dem Obigen inbegriffen sein. Ich habe mich in keine Antwort weiter einlassen wollen, 1. weil ich nie zu dieser Sache berufen wurde, so in Wahrheit aus meinem Horizont ist, und 2., wer weiß, ob ich nicht, behüte, mangels Information, was bis jetzt von den Vornehmen, den Stadlanim, geschieht, etwas zum Nachteil reden möchte, darum habe ich geschwiegen und das 'Gespräch zu einer anderen Sache gelenkt. Hernach fügte es sich, daß ich bei seinem Schwager, dem Gaon, dem Landesrabbiner, s. L. 1., gewesen bin, in Angelegenheit Erez Israels, weil am kommenden Montag oder Dienstag diesfalls eine Versammlung sein soll, der hat just die Abgesandten von Mähren bei sich gehabt, mithin habe der Diskussion nicht ausweichen können. Und wie wir Einer dem Andern erzählten, fand ich, daß Alles, was ich vernommen und oben beschrieben habe, richtig und wahr ist, mithin verzweifelt man daran einen Nachlaß zu erlangen, und damit entfällt, was von meinem geehrten Herrn, e. 1., in seinen Briefen vorgeschlagen, auf welche Weise man einkommen und ein Extrageschenk offerieren soll, was nicht statthaben 'kann. Jedoch der Gaon der Landesrabbiner, s. L. 1., — ich spreche von meinen Bekannten, die mich kennen und von meinem guten Bekannten erwarte ich, daß zu mir nicht anders als wie die Wahrheit sagen wird — ist über die Trennung in Zukunft sehr besorgt, maßen jetzt nur darinnen besteht, unter ihnen einen Vergleich zu treffen, was ein Jeder jährlich hiezu beizutragen hat. Die Präger Abgesandten in specie der R. Salinen KoTef, welcher in Stolz und Hochmut sprechen tut, ich rede von Leuten, die ich seit langer Zeit kenne, wollen die Last von sich abwälzen und das Joch ihren Genossen auferlegen, indem sie sagen, die Gemeinde Prag und Nikolsburg sollen gleich hohe Lasten tragen, ebenso sollen 115 467

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