Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 476)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/2644300-2644307--1935-2646279- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Bruders, des Fürsten, d. G. L, oder wen er sich noch hinzunehme von den Hervorragenden, was dort geschehen müßte (denn es ist nicht gut, daß die Prager selbst bei auswärtige Potenz eine Fürsprache ansuchen dürften), so möchte um ihnen die Last zu erleichtern, solches in Wien, aliwo man ohnedies die beweglichsten Motive anzuführen weiß, mit Zuziehung der Ältesten und Führer der heiligen Gemeinde Prag, die dort sind, entwerfen lassen und einschicken zu Gutem. Die etwa erforderlichen Ausgaben — wir sind ja alle Söhne eines Vaters, Söhne Abrahams, Isaks und Jakobs, barmherzig und wohltätig — jeder wird bei seiner Wohltätigkeit beharren, daß man in allen Ländern sich nicht ausschließen wird, jeder nach seinem Edelsinn und seinem Vermögen beizustehen. Wer kann die Größe, den Wert dieser Mizwo abschätzen, die Rettung bringt in der Zeit ihrer Ausübung, wo alles nur zum Guten geschieht, daß ein jeder so hieran Hand anlegt, sich beide Welten erwirbt, sein Lohn wird groß sein von Gott, kein Auge hat gesehen usw. Mögen doch diese meine Worte ihm nicht zur Last und Belästigung sein, denn aus der Fülle meines Gemüts und meines Schmerzes redete ich bisher, ich bin es doch, der die Not unserer Brüder, der Kinder Israel sieht, und vielmehr als hier geschrieben sind noch Worte — in großer Menge — in meinem Munde, auf meiner Zunge, nur um den Frommen nicht gar zu sehr zu bemühen, kürze ich sie ab. Mögen seine Tage und Jahre und sein Glück nicht gemindert werden, und sein Lohn reich sein, von der Gnade dessen, der die Treue wahrt. Was ich am 16. Tewes 508 in Regensburg geschrieben an den Rabbiner von London, den gelehrten R. F.,"8 es zu zeigen seinem Bruder, dem gewaltigen R. Mose Bresl, e. 1., vielleicht »findet er, m. G. H., Hilfe und Rettung für die Armen Prags und des Landes. 79 G. ß, G. Wien Neumond Ab 508. (Wien, 1748, Juli, 26.) Mein geliebter geehrter Herr. Aus seinen verschiedenen Brief — einen nach dem anderen — habe ich gesehen, was wegen der Sachen der Allgemeinheit erinnert, die ich aber meinerseits ohne Antwort gelassen habe, erstens habe mich verlassen auf seinen Sohn, den angesehenen R. S.,1C9 e. 1., der stets unter den anderen hervorragenden Vorstehern ist und wird vom allen Sachen das Wesentliche berichten, zweitens, daß von meiner Seite bisher ein rechter Mangel an Wissen waltet, und ich nicht forsche in dem, was mir zu wunderbar ist und habe mehr nichts als Andere, die im Tore stehen, zu tun gewußt, darum habe ich 113 465