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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 453

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 453)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1912-2646256
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gestern in der Nacht mittels Brief von Teplitz eine Nachricht des Heils von Teplitz gekommen an die Kompagnons, die angesehenen R. Meir Berlin und R. Leb Niederweren, datiert vom 17. obigem, daß in Dresden eine Stafette aus Wien an den König, s. E. w. e., eingelaufen, daß die Königin den Befehl der Austreibung gänzlich aufzuheben in Gnade resolvirt hat, aber noch nicht unterschrieben. Ich kann mich also nicht verstehen, da dieses heute vor 8 Tagen in Dresden schon angekommen, daß R. Mordeehai Halle und R. Elia Halberstadt, meinem Herrn Vater und Lehrer, e. L, noch nichts davon gemeldet haben, wann es nur wahr ist, mir endlich recht und wünsche, daß Gott der Gesammtheit unserer Brüder, der Kinder Israel, ihren Kummer und Leid weiters vor sich nehmen und seinen entbrannten Zorn von uns entferne und das Herz der Königin, i. E. w. e., und ihrer Räte zu unserem Besten lenke, bis unser Messias kommt. Amen. Und nun erfordert erst, daß man in Wien ihnen an Hand geht, damit sie nebich in ihren Privilegien und ihrer Nahrung nicht zu sehr gekränkt und eingeschränkt werden, wobei der Herr Graf Los, welcher am verflossenen heiligen Sabbat von Wien nach München schon abgereist, gar viel dabei kontribuiren kann, bei welchem mein Herr Vater und Lehrer, e. 1., wann er nach München kommt, ohne Zweifel nötige passus hiezu s. G. w. machen wird. Mehr referiere mich auf meinen jüngsten Brief, womit verbleibe sein Sohn, der bereit ist, ihm zu dienen und für ihn betet um langes Leben. Der geringe Isak, Sohn meines Herrn Vaters, des berühmten Vorstehers R. Wolf Wertheim, d. G. 1. Seine Schwiegertochter, meine Frau, s. 1., welche vergangenen Montag mit ihrem Briefe ihre Aufwartung erst gemacht, grüßt besonders nebst Gratulation zu obiger guter Nachricht. Herrn Herrn Wolff Wertheimer, Königl. Pol. Oberfactor in Augsburg. 505. 23. Adar I, mein Sohn R. Izik in Fürth, 26. dss. habe ich geantwortet. 57 M. G. H. Am Ausgange des heiligen Sabbat, am nächsten Tage, am 26. Adar I 505. (Wien, 1745, Feber 28.) Friede, Leben alles Gute meinem Herrn, dem erhabenen Fürsten, dem berühmten Vorsteher R. Wolf, d. G. 1. Worte, die in der Feder geblieben, bei der letzten Post ihm zu antworten auf seine Briefe vom 4. und 14. dss., kann auch heute nicht vollständig geschehen, indem diese Woche in Unpäßlichkeit zugebracht und ich danke Gott, daß ich Schaboß wiederum in die Synagoge habe kommen können. Sein Sohn, der angesehene R. S., e. 1., kommunizirt 442 90

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