Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 443)
- Language
- German
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schehen können, was ist zu tun, wie man den Segensspruch spricht130*1 usw. Ich bin erst vor 8 Tagen von Berlin (indem dort ebenso in Angelegenheit unserer Gemeinde und der Provinz, d. G. L, gewisse pressante Verrichtungen gehabt, wo von doch, so gesehwind »möglich, abgebrochen) hieher gekommen; was in dies« Angelegenheit zu präparieren nötig, inkomniren helfen. Unser Herr, der König von Polen, ist zwar, m. G. H., am vergangenen Mittwoch gegen Abend gesund und glücklich hier relournirt, jedoch wegen des Hinscheidens unseres Herren, des Kaisers, s. E. w. e., wegen nötigen Vikariatsgeschäften mit ganzem Ministerium stark okkupiert, daher unmöglich vor nächster Woche die uns zum Guten komme, s. G. w., etwas zu tendieren. Hiesigerseits wird dabei nichts verabsäumt werden, bei Gott steht die Hilfe. Hoffen auch bald gute Nachrichten von Wien zu vernehmen, welches einige Fürstlichkeiten vom Hofe unseres Herrn, des Königs, e. L, versichern. Kann ich übrigens in Partikulärangelegenheiten ihm zu dienen, leben, befehle er mir in seiner Güte und ich bin stets bereit. So spricht sein Mechutan und Freund der kleine Mordechai Kohen... Frieden auch seiner Gattin, der vornehmen Frau und seinen Rindern, s. 1. Herrn Herrn Wolf f Samson Wirtbeimer, Kayserl. Oberfactor Augsburg. 505. 26. Schewat. R. Mordechai Halle in Dresden. Am 7. Adar I antwortete ich ihm in meinem Briefe an den dem vornehmen R. Elia in Dresden. 46 (Mainz, 1745, Jänner 29.) M. G. H., Mainz, Freitag, 26. Schewat 505. Friede meinem geliebten Schwager und Freunde, dem großen und berühmten Vater des Gerichts und Oberhaupt der Schule, dem gelehrten R. Berusch, s. L. 1. Seine anmutigen Briefe, v. 10. und 14. dss. empfing ich jeden rechtzeitig. Ich wundere mich, daß er mir nicht den Empfang meines Dienstag, den 2. dss. zur Post gegebenen Briefes bestätigt. Heute ergieng noch einmal ein Befehl unseres gnädigen Herrn des Kurfürsten an Herrn Hofrat Helm, falls Herr Hofkanzler von Uhlefeld die Übergabe des Briefes an die Herrin, die Königin, i. E. w. e., verzögere, er selbst die Briefe an die Königin, i. E. w. e., übergeben solle und den Inhalt, so zu königlichem Dienst abzielt mit Bescheidenheit und Vorsicht nachdrucksam vorstellen. Auch bei dem Ministerium, wo es nötig, beharrlich die Affaire zu defendiren und rekomandiren. Mithin und da noch andere Könige und Fürsten sich interponirt, durch die Gnade 432 80