Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 442

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 442)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2644300-2644307--1901-2646245
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

damit ebenso von rheinischem Kreise, m. G. H.? zu bekommen wäre und muß man mit Geduld und Hoffnung abwarten, was unsere gnädige Herrin, die Königin, i. E. w. e., darauf werde resolvieren. Aus unsere Wiener Brief und die sich ziemlich mit Schreiben menagiren, kann noch nicht viel Gutes daraus abnehmen. Bekommen m. k. gute Nachricht, wollen solche ausbitten, ebenso soll von mir geschehen. Ich bin bei Herrn Bischof, e. L, vergangenen Sonntag zur Abschiedsaudienz bestellt gewesen; hernach ist aber die betrübte Nachricht kommen vom Ableben unseres gnädigen Herrn, des Kaisers,130 F. m. i., und Geheimer Hofrat von Ansbach ist gleich zu ihm hinüber nach Bamberg gekommen, also bin ich verhindert worden. Erst am Dienstag gegen Abend bin bei Herrn Bischof, e. 1., vorkommen und Mittwoch darauf bei den Räten und Machthabern überall Abschied genommen und bin sofort gestern abgereist. Indessen habe ich 2 Wochen mit den Reisen nach Bamberg und Schweinfurt zugebracht, und jeder, der Furcht Gottes im Herzen hat, tut gewißlich das Seinige und in Sonderheit geschieht es von m. k. So bitte ich ferner, seid stark und mutig, indem je mehr Verwendungsbriefe dahin ergehen, desto besser es zum Wohl der Kinder unseres Volkes gereicht, damit man nicht meint, die Kinder Israel seien, behüte, so gar vogelfrei, müßten gesendet werden nach Wien, solche Fürsprachebriefe von allen Seiten. Außer diesem finde nichts zu melden und wünsche unsere Korrespondenz möchte in bessere und annehmlichere Materie bestehen und damit Friedensgrüße von seinem Mechutan, dem geringen Kopel, s. g. 1., aus Fürth. Herrn Herrn Wolff Wertheim Kayserl. und Königl. Ober Hof Factor Augsburg. 26. Schewat 505, von meinem Mechutan, R. Kopel Frenke! aus Fürth wegen der Austreibung aus Böhmen. Am 30. dss. habe ich geantwortet. 45 (Dresden, 1745, Jänner 29.) Dresden, Rüsttag des heiligen Sabbat, 26. Schewat 505. Friede meinem geliebten Herrn Mechutan, dem gelehrten, erhabenen Haupte und Vorsteher, dem großen Fürsprech, dem gottesfürchtigen, vielwissenden und scharfsinnigein Herrn Wolf, d. G.!., und all den Seinen Friede. Sein W. v. 16. kam mir durch den gelehrten R. Michel Apt zu nach Abgang der letzten Post, daher es nicht habe beantworten können. Ich freute mich, wie wenn ich einen großen Schatz gefunden, sein Wohlbefinden zu hören, wollte nur wünschen, in angenehmerer Materie ge- 79 431

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.