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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 438

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 438)
Language
German
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IRI
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vicini127 zu Herzen; der hier war und nach Wien reiste und wir ließen Freunde auf ihn wirken und er versprach uns, mit vollem Munde, wenn er hinkomme, dort mit aller Kraft dafür einzutreten, das Joch dieses Verhängnisses von den unglücklichen Juden zu erleichtern, so daß er sicher, wenn nicht das Ganze, so doch einen Teil durchsetze und es Euch erleichtere. In Wahrheit ist uns nicht verborgen geblieben, daß hauptsächlich erforderlich wäre ein Schreiben von unserem Herrn, dem Könige, s. E. w. e., aber Ihr, sehr Geehrte, möget es uns glauben, daß wir viel getan und uns darum bemüht haben, es uns aber nicht gelungen ist; wir wollen auch weiter nicht ermangeln uns mit außergewöhnlichen Interventionen und Bitten und Flehen darum zu bemühen und vielfache Intervention von Freunden. Vielleicht wird uns der König zuwillen sein in einer Zeit der Gnade und einer Stunde des Wohlgefallens, denn „Wasserströmen gleicht das Herz des Königs in der Hand Gottes"127* und keinesfalls wollen wir uns selbst verschließen der Barmherzigkeit und auf die Gnade Gottes vertrauen wir, von anderem Orte wird er sein Heil senden, denn wir haben gehört, daß das Land Holland an seinen Gesandten in Wien geschrieben und ihm befohlen hat, im Namen des Landes betreffs der Juden Gutes zu sprechen zur Königin und dies war uns zum Tröste, da die Sache uns fast gewiß ist, daß seine Worte Wirkung haben werden. Amen. So sage Gott über die Drangsale seines Volkes Israel, es ist genug. So sei es Sein Wille. Inzwischen haben wir von unserem Gelde eine kleine Spende gesammelt, von dem, was wir zur Hand haben, denn wir sind, u. u, v. S. w., mit Mühsal belastet, die Münze ist aus dem Beutel geschwunden, infolge der Kriege, die rings um uns sind, wie ja allgemein bekannt ist; doch keineswegs weicht unser Herz zurück unseren unglücklichen bedrückten Brüdern nach unserem Können zu helfen und wir schicken es über Venezia. So spricht der unter bitteren Tränen schreibende, der seufzt ob des Unglückes unserer Brüder, der Kinder Israel und harrt auf die Hilfe Gottes, die im Augenblicke erfolgen kann, untertänig, Euch zu dienen, der sich vor Euch neigt und verbeugt. 21. Schewat 505. Der geringe Isak Berachja, Sohn des Abraham Chai, s. A. z. S., der hier lagert in der heiligen Gemeinde Turin und der Provinz. 505. Sabbatausgang 21. Schewat vom Rabbiner in Turin. 42 Fernere Relation Wien 22. Schewat 505. (Wien, 1745, Jänner, 25.) Seinen Brief mit Einschluß von R. Eisik Landau an Graf Kotteck habe erhalten, ob aber dieser noch hier ist, weiß ich nicht, morgen, s. G. w., werde es erfahren und wenn er hier ist, ihm den Brief übergeben und das Nötige mündlich 75 427

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