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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 437

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 437)
Language
German
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IRI
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können, Nachricht zu geben. Gott in seiner großen Barmherzigkeit wende sich den Leiden unserer Brüder zu und schicke sein Erbarmen vor die Königin und neige ihr Herz, daß sie sich bedenke wegen des Bösen und einen Befehl gebe, der in Kraft trete, für unsere Brüder, daß man ihr Wohl und ihr Bestes fördere alle Tage. Amen, so sei es sein Wille. Die unterschreiben hier in der Residenz Venezia, Freitag, den 19. Schewat, 5505. d. G. Z. Jakob Ohai Levi, Isak Towim, Jakob'n Jakar, Die Männer der Versammlung der Versammlung Jeschurum, die Häupter und Führer des Landes. G. b. s. 505, 19. Schewat, Heil. Gemeinde Venedig. 41 (Turin, 1745, Jänner 24.)125 An die Fürsten des heiligen Volkes, gekrönt durch Gesetzeskenntnis, die Thora und Größe in ihrer Person vereinigen, Vornehme, Angesehene, Vorsteher und Führer der heiligen Gemeinde Augsburg, die gesegnet sein mögen, ein jeder nach seinem Namen und Eigenschaften und ihm gebürenden Rang, und die Krone der Herrlichkeit am ihrer Spitze, die große Leuchte, der Vater des Gerichts und Leiter der Schule, s. L. L, d. G. 1., mögen sie lange leben bei ihrer Würde in großem Frieden vom Himmel. Amen, so sei es Sein Wille. Wir hörten, da erzitterte unser Leib, es zerfloß jedes Herz, alle Hände wurden schwach. Dort saßen wir und weinten über das Unglück unserer Brüder, der Kinder Israel, die in der heiligen Gemeinde Prag und dem Lande Böhmen, denn nach dem vielen Unglück, das über sie „gekommen Plünderer und Plünderer d-er Plünderer"125* ist das Letzte besonders schwer, die letzten Leiden lassen die früheren vergessen, denn verhängt wurde über sie das Urteil, sie dem Verderben auszuliefern in einem Momente, Gott behüte, und über die ganze Gemeinde ergieng es, sie mit Verbannung zu bestraf en, behüte. Wehe den Ohren, die solches hören. Sieh, darob erschrickt unser Herz und reißt sich los von seinem Orte. Das Volk hörte diese böse Sache und trauerte. Wir aber wissen nicht, was wir tun sollen, denn von unserem Herrn, dem Könige, s. E. w. e., konnten wir, trotizdem wir alle Arten von Interveinitionen versuchten, kein Fürspracheschreiben an die Königin, i. E. w. e., erlangen. Bei alledem haben wir nicht aufgehört zum Herzen der Ratgeber und Fürsten zu sprechen und sendeten Briefe von ihnen nach Wien an den angesehenen Sen. Aguilar, d. G. 1., auch schickten wir Briefe an den Fürsten Lobkowitz,126 auch redeten wir dem Feldherrn General Palla- 426 74

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