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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 436

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 436)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1895-2646239
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diese Besserung haben leider bis jetzt. Von anderen Höfen ist bis jetzt nichts gekommen, nur wie oben spezifiziert habe. Ich kann versichern, daß jeder sich im Interesse der Gesammtheit möglichst hasardirt, doch ist es nicht an dem, dadurch etwas zu richten, indem viele Vornehme reprimandirt worden, es spart sich auch Baron Agilar nicht, allein alle Fragen sind, wie oben erwähnt, beantwortet, wir können uns nur stützen auf unseren Vater im Himmel. Morgen ist in ganz Böhmen Mähren und Ungarn ein Gemeindefasttag, wie der Versöhnungstag, den ganzen Tag viele Selichoth, Techinoth und Bittgebete zu verrichten, man hat auch hier für morgen einen Gemeindefasttag angesetzt. Gott nehme unsere Gebete in Barmherzigkeit an. Amen. 25. Schewat 505. Derartigen Extrakt von der Relation, so wegen der böhmischen und mährischen Vertreibung von Wien erhalten habe, an meinen Schwager den gelehiten Rabbiner R. Mosche Kann nach Frankfurt dem Sohn meines Bruders, den gelehrten Rabbiner R.Hirsch nach Hildesheim, an den angesehenen R. Elia, den Sohn des R. Bermann nach Dresden, an meinen Schwager, den angesehenen R. Elia nach Hamburg und an meinen Sohn R. J. nach Fürth überschickt. 40 (Venedig, 1745, Jänner 22.) Nachkommen124 Abrahams, Nachkommen der Treuen, Gläubige, Kinder der Gläubigen, Barmherzige, Kinder der Barmherzigen, die stets Gutes üben, Verständnis haben für die Armen, die Gutes üben an den Dürftigen, Kraft mehren den Ohnmächtigen, die den Zaun aufrichten, die Lücken ausbauen, die Wehklage erwecken über den Bruch, die die Stimme des Flehens hören aus der Tiefe und erwidern, Gott mit Euch, möget Ihr leben und alle Eure Tage saft- und kraftvoll sein, Amen, so sei es Sein Wille. Als Euere Briefe bei uns ankamen mit den Klagen und Wehklagen, da flößen unsere Augen von Tränen und unsere Lider troffen Wasser über den Bruch unserer Brüder, die Kinder Josefs, wir wurden krank allesammt, wach wurde in uns das Bedürfnis zu trösten. Wer könnte diese bittere Sache hören ohne zu weinen, fürwahr, als unsere Ohren es hörten, schmerzte unsere Seele und wir wollten uns sofort dieser Sache widmen, — denn sie duldet keinen Aufschub und wir rüsteten uns eilends, ein jeder, wie Gottes gütige Hand über ihm, wandte sich seines Weges zu dem Vornehmen, bei dem er Gunst gefunden und setzte sich ein für unsere Brüder, und gar viele setzten ihren Willen durch und man versprach ihnen, daß sie in dieser Sache schreiben werden an den Vornehmen, den Gesandten der Regierung, i. E. w. e., in Wien bei der Königin, daß er wirksam helfe dem Herrn von Aguilar und ihn unterstütze, wenn er seine Bitten bei der erwähnten Königin vorbringt. Inzwischen haben wir die Briefe, wie Ihr sehet, drucken lassen und aus Eigenem beschlossen, sie zu schicken in die Gebiete Italiens und nach Osten, um zu erwecken die Herzen unserer Brüder, der Kinder der Diaspora, mit uns zu helfen ein jeder nach der Gabe seiner Hand. Wir ermangeln nicht, Euch von allen, was wir in Zukunft erreichen « 425

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