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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 432

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 432)
Language
German
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IRI
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Antwort erfolgt, so können nun, mein geliebter Schwager, e. 1., dessen Inhalt mit mehrerem ersehen. Es ist sehr glimpf, aber doch sehr bewegend vorgestellt. Von denen aparten Briefen von Ministeri habe schon ausführlich geschrieben. Seitdem empfing ich Brief von dem angesehenen R. G. Klef aus Amsterdam, außerdem was wir mein Mechutan, der angesehene, gottesfürchtige Vorsteher R. T., d. G. L, aus Haag mitgeteilt, Nachricht einkommen daß der Vorsteher, der angesehene R. Mose Breslauer in London ein eigenhändig Schreiben vom König von England bewirkt und, wenn es wirklich so ist, hoffe ich zum gütigen Gotte, es sein Effekt tun wird. Ingleichen wird mein Mechutan der Vorsteher und Führer R. K. Frenkel, d. G. 1., sicher meinem lieben Schwager, e. 1., ebenfalls gemeldet haben, daß der ganze fränkische Kreis ein Schreiben an die Königin, i. E. w. e., ergehen zu lasisen resolvirt, das jetzt schon in Wien sein wird. Scheint der Herr Bischof, e. 1., in Augsburg und Bamberg dem Werk den gnädigsten Trieb geben in seiner großen Weisheit und Gnade, wie er denn das Werk an sich sehr empfindlich genommen haben soll. Von Prag hat der hiesige Rabbiner Brief, daß «ine Prolongation auf einen Monat erhalten, doch hätt sich die Gesere auf das Land Mähren, u. u. v. S. w., auch extendirt, welcher Privatbrief nach Frankfurt auch konfirmiert. Weh ist mir, weh bei den Leiden der Gesammtheit Israels u. u. v. S. w., es ist Gott, g. s. E., bekannt, wie mir zumute mit allen Gemeinden in diesem Lande. Da inzwischen habe ich so wenig, als die Gemeinde Frankfurt bis heute einen Buchstaben aus Wien bekommen, wird sich doch endlich eine Antwort auf die Stafette von hier herbeimachen, da Vieles zum Guten zu vernehmen gewärtigen, und dies sei zum Frieden. Der geringe Mose Kann Binga. Herrn Herrn Wolff Wertheimer Kays. Hof-Faktor, Augsburg. 505. 16. Schewat. Mein Schwager, der gelehrte M. K., s. L. L; ich empfieng ihn in Frankfurt am obigen Tage und antwortete ihm am 25 ditto. 37 (Augsburg, 1745, Jänner 19.) Abschrift meines Schreibens vom 16. Schewat 505 in Augsburg an den angesehenen R. Mordechai Kaz aus Halle. Ich nenne ihn, ohne ihn zu kennen außer von seinem guten Namen, besser als gutes Öl, der gut ist und Gutes tut Anderen, der Kraft hat und besondere Einsicht und Klugheit, seine Worte recht zu setzen, Worte, die besänftigen das Herz der Könige und Fürsten, wie er bereits Ausgezeichnetes getan in Sachen der Gesammtheit, in Angelegenheit unserer Brüder, der Kinder Israel, die in das Elend der Plünderung 69 421

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