Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 431)
- Language
- German
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und da er sich der großen Mühe mit den Memorialien unterzogen, so ich ihm auch heute, wie sichs gehört, was nach meinem geringen Ver¬ Stande in Zukunft nötig ist zu tun wegen der Vertreibung, und finde nicht nötig die Worte an m. k. t. zu wiederholen, denn wenn sie zusammenkommen, wenn sich das Volk versammelt, wird «er alles genau sehen und hören. Damit schließe ich meine Worte, möge er vieler Freude und Wonne teilhaftig werden. Dies die Worte seines Freundes, der sein Wohl alle Tage anstrebt, der geringe ... Und einen besonderen Dank wollen wir abstatten meinem Mechutan, dem hochangesehenen, erhabenen R. Juspa, d. G. 1., und dem ausgezeichneten, gelehrten, der Wunderbares tut, R. Efraim, d. G. 1., denn aus dem Briefe des angesehenen, ausgezeichneten, gelehrten R. Michel, d. G. 1., geht hervor, daß Beide gleich sind im Guten, buchstäblich ihre Seele in die Hand gelegt haben auf dem Wege der Geradheit, um das Günstige vorzukehren für unsere Brüder, die Kinder Israels, die in Not sind; und wenn auch nach Prag eine Fristerstreckung bis Ende Feber 1745 gekommen ist, bedürfen sie doch noch großer Barmherzigkeit. Ich finde unnötig, meine Worte besonders an sie zu richten, beziehe mich auf das Obige und auf das, was ich meinem Mechutan R. Elia, s. g. 1., geschrieben, und eine Erwähnung bezieht sich hierhin und dorthin. Erwarte nur zu vernehmen, ob mein Mechutan R. Juspa, d. G. L, dem gnädigen Herrn, dem König, s. E. w. e., aufgewartet und was hierauf erfolgt ist. Mein Schwager, der angesehene, sehr gelehrte R. Elia,114 sein Licht leuchte, meldet mir auch, was geschehen und sich ereignet hat von der Stadt Hamburg. Wann in Zukunft noch dergleichen Fürsprachebriefe sollten prokuriert werden, muß man hauptsächlich das Land Mähren auch mit inserieren, und zum Guten werde ihr Name erwähnt, denn auch über sie zieht hin der Becher des Taumels u. u. v. S. w. und das Ganze bildet ein Verhängnis. 36 M. G. H. Mainz, Dienstag, d. 16. Schewat 505. (Mainz, 1745, Jänner 19.) Frieden meinem geliebten Schwager dem angesehenen, gelehrten, berühmten und erhabenen R. Wolf, d. G. 1. Meinen Brief vom Ausgang des heiligen Sabbat mich referirend, es ist hernach entgegen dem, was mein geliebter Schwager geschrieben, Brief vom Herrn Fürst Bischof eingelaufen, nun „Hüter der Einfältigen ist Gott",116 daß es zu Wohlgefallen gewesen. Und ist am vergangenen heiligen Sabbat annoch (weiten dem Hofe die Präcipitation in Wien sehr zu Herzen geht) die Abschrift von hier beigeschlossen 420 68