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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 430

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 430)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1889-2646233
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Klang nach sich ziehen wird, wann die Königin, i. E. w. e., von üblen Ratgebern sich dahin verleiten lassen wird, so viele Menschen, die von ihren Vorfahren 1000—120O Jahr geduldet worden, just in ihrer Regierung, wo in der ganzen Welt Krieg ist, so verfolgt werden sollen, wo, wann schon einige Kanaillen sich sollten verloren haben, die Juden mit denen an ihnen begangenen vielen Massakern, unmenschlichen Grausamkeiten und geschehenen Plünderungen gelitten haben, zweitens muß der Zerfall des Kommercium und der erfolgende grausame Schaden deren in- und ausländischen Passiven beherzigt werden. Was m. k. übrigens schreibt, daß eine ansehnliche Kassa zur Bestreitung der erforderlichen Ausgaben bereit stehen sollte, ist wahr, jedoch die Pforten der Thränen sind verschlossen, allein sollte meines Erachtens gut sein, wann man nach Prag an gute Freunde deswegen schreibt, werde sie m. nicht nur dankbar sein, sondern alles mit Dank ersetzen und könnten allenfalls derlei Briefe bei den Kaufleuten dort an Kaufleute in Prag zur sicheren Bestellung einzuschlagen und überschickt werden. Es ist zu bewundern und kann auch den Fürstlichkeiten beigebracht werden, daß von jener Stunde, in der die Königin, i. E. w. e., obiges Dekret nämlich im Monate März 1742 hat ergehen lassen, hat ihr Erfolg angefangen, die Preußen nicht allein Mähren verlassen müssen, sondern hierauf mit der Königin, i. E. w. e., nicht allein Prag und ganz Böhmen wiederum erobert, sondern sogar die Franzosen aus dem Reich gebracht haben. Wie man hört, soll unser Herr, der König, s. E. w. e., bald wieder von Warschau dort eintreffen, so bitte mir Nachricht aus, was der Gelehrte, so die Kaufleute von Leipzig wegen der Vertreibung an unseren Herrn, den König, s. E. w. e., abgeschickt haben, Gutes gerichtet hat. 35 (Augsburg, 1745, Jänner 19.) Abschrift meines Briefes, den ich in Augsburg am 16. Schewat 505 geschrieben an den angesehenen gelehrten R. Michel Apt aus Dresden. Ihr Geehrtes vom 8. dss. erhielt ich richtig und entnehme den angenehmen Worten, daß Sie alles getan, was sich tun läßt, möge gefestigt werden ihre Kraft und Stärke für die Thora. Ebenso empfieng ich Brief von meinem Mechutan und Freunde, dem angesehenen R. Elia, s. g. 1., mit Abschriftein einiger Memoralien, so er hat verfassen lassen und alle sind in ausgezeichneter einziger Arbeit bestimmt, der Gemeinde der heiligen Herde zum Guten zu dienen, das Werk seiner Hände, dessen er sich rühmen kann. Ich kannte ihn schon von früher her, und jetzt ist er noch eifriger 67 419

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