Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 428)
- Language
- German
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Abschrift, was 12. Schewat 505 von Augsburg wegen der Vertreibung aus Prag und Böhmen meinem Sohne R. E. nach Fürth geschrieben und ihm wiederum Abschrift beigeschlossen, was zum 2. male dem Bischof von Bamberg und Würzburg, s. E. w. e., deswegen geschrieben habe. 34 (Augsburg, 1745, Jänner 19.) Abschrift des Briefes, den ich an R. Elia nach Dresden geschrieben. Dienstag, den 16. Schewat 505 in Augsburg. Ihren Brief v. 8. obigen M. habe ich richtig erhalten. Vor allem bitte mich zu exkusiren, daß ich nicht früher an m. k. t. geschrieben, die Ursach ist, daß mir sicher beigebracht worden, als wenn m. k. t. in Warschau am Hofe des Königs, s. E. w. e,, wäre, denen ich völlig Glauben gegeben, sonst würde ich m. k. gewißlich nicht vorbeigegangen sein. Nun rühmt mir der angesehene, ausgezeichnete, gelehrte R. Michel von Apt sehr an, von allen Mühen und Arbeiten, so sich m. k. in der Juden aus Prag und Böhmen ihrer betrübten Angelegenheit gegeben; es braucht aber kein Rühmens und lobt sich das Werk von selbsten nicht allein in puncto deren bedrängten Leuten aus Böhmen, die vor dem Orte dort, wie Dünger auf dem Felde gelegen und m. k. bewirkt hat, daß man solche in die Stadt aufgenommen, sondern auch die Memoralien so verfassen hat lassen und mir zu meiner sonderlichen Dank hat in copia communizieren mögen, sind vortrefflich und unvergleichlich wohl gemacht, daß man nichts dabei zu erinnern, viel weniger zu korrigiren vermag und seiner Hände Werk sich damit zu rühmen. Ich bitte mir auch aus die Rubriken, wie sie auf jedem Memoriale gemacht waren, ebenso zu überschicken, weil solche sicher sehr eindringlich sind worden. Im Übrigen bin ich kurios, was sowohl auf diesen Memoralien vom königlichen Hof, das ist König und Königin, i. E. w. e., als auch von Seiten der Regierung ist, und was diesfall für Intercessionalien an den Hof nach Wien abgegangen sein mögen, bitte mir Abschriften zu kommunizieren, Postgeld und Schreibgeld zahle mit schuldigem Dank an jenen, so m. k. t. ordinieren wird. Wie nicht weniger bin ich kurios, was auf der Expedition vom Herrn Herzog von Weißenfels, s. E. w. e., so durch den angesehenen R. Herz Tepütz, nach Wien geschickt worden, für guten Erfolg passiert ist; die hier eingelaufene Wiener und Prager Briefe haben davon ein Mehreres noch nicht mitgebracht, als daß die gnädige Königin, i. E. w. e., denen Präger Juden einen Monat, nämlich bis Ende des nächsten Feber Dilation gestattet hat. Bei alldem stimme ich mit Ihnen überein, daß nötig ist, daß man auch von Herrn Herzog von Weißenfells, 65 417